<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398</id><updated>2012-02-16T18:46:14.751+01:00</updated><category term='Interviews Ambassadors'/><category term='Vor- und Nachteile'/><category term='Interviews Hosts'/><category term='Neue Reiseart?'/><category term='Medien'/><category term='Motivation'/><category term='Kritik'/><category term='Zum Schluss noch danke'/><category term='Berichte Manuel'/><category term='SERVAS'/><category term='online/offline'/><category term='Sicherheit'/><category term='Berichte Milena'/><category term='Quellen'/><category term='Stereotyp Couchsurfer'/><category term='Couchsurfing - Grundlagen'/><category term='Arbeitsmethoden und Vorgehen'/><category term='Philosophie'/><category term='Interviews Reisende'/><category term='Berichte Anne-Murielle'/><title type='text'>Couchsurfing - Die ganze Welt auf deinem Sofa</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>57</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-7609596556129790503</id><published>2009-01-09T15:59:00.024+01:00</published><updated>2009-02-14T13:40:49.913+01:00</updated><title type='text'>Welcome to our project</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;Sie sind soeben mehr oder weniger zufällig auf unserem Blog über Couchsurfing gelandet.&lt;br /&gt;Im Rahmen unserer Maturaarbeit haben wir uns über ein halbes Jahr intensiv mit dieser neuen Reiseart beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Im Frühling 2008 hat eine Freundin aus Schweden Ann&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;e-Murielle zum ersten Mal von der Website erzählt, auf der man Leute findet, die einem gratis für ein paar Nächte ihre Couch überlassen. Man kann an den verschiedensten Orten auf der Welt übernach&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;ten, ohne viel Geld auszugeben und trifft da&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;bei auch noch viele spannende Leute. Wir waren fasziniert von dieser Idee und überlegten uns, ob wir später nicht auch mal auf diese Weise die Welt entdecken könnten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Als es vor den Sommerferien darum ging, ein Thema für eine Maturaarbeit zu finden, stiess Milena beim Frühstück auf den Artikel „Endstation Sofa“ in der SonntagsZeitung, der über Couchsurfing informierte. Sie erinnerte sich an die Geschichten, die sie&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt; darüber schon gehört hatte, und schon war eine Idee geboren. Die Globetrotter Manuel und Anne-Murielle noch davon zu überzeugen, war alles andere als schwierig. Wir konnten es nicht erwart&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;en, persönliche Erfahrungen mit Couchsurfing zu sammeln und  waren sehr neugierig auf diese moderne Art des Reisens. Zudem sahen wir dieses Projekt als eine Chance, persönlich einen Zugang zur Couchsurfinggemeinschaft zu finden, um &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;diesen auch später wieder nutzen zu können.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Obwohl wir einige Schwierigkeiten hatten, den Rahmen und die Form &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Arbeitsmethoden%20und%20Vorgehen"&gt;unseres Projekts&lt;/a&gt; zu bestimmen, machten wir uns topmotiviert an die Arbeit. Mit einem &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/unsere-selbstversuche.html"&gt;Selbstversuch&lt;/a&gt; wollten wir eigene Erfahrungen sammeln und Einblicke erhalten. Jeder von uns war einige Nächte auf verschiedenen Sofas unterwegs und Milena und Manuel nahmen R&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;eisende bei sich auf. &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Interviews%20Hosts"&gt;Durch Interviews mit Hosts&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Interviews%20Reisende"&gt;Reisenden&lt;/a&gt;, die entweder bei uns vorbeigeschaut oder die wir in der Nähe aufgespürt hatten, sammelten wir Informationen. Diese haben wir reflektiert u&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;nd ausgewertet. Die Resultate unserer Arbeit finden Sie auf diesem Blog. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Wir wollten über dieses auf dem Internet basierende Thema kein Buch verfassen und haben uns deshalb für dieses moderne Medium eines Bloges entschieden. Des Weiteren ermöglichte uns der Blog ein riesiges System von Vernetzungen innerhalb der Themenbereiche. Das war sehr spannend, weil alle unsere Themen inhaltlich irgend&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;wie miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Die Labels auf der rechten Seite stellen Schwerpunkte unserer Arbeit dar. Wenn Sie Lust haben, &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;können Sie einfach mal drauflos klicken. Die Themen sind verlinkt und führen Sie meistens zum nächsten Schwerpunkt. Wenn Sie es geordneter mögen,&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt; orientieren Sie sich einfach an der Reihenfolge der Labels.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Wir wünschen Ihnen nun viel Spass bei der Entdeckung unseres Blogs.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Vielen Dank für Ihr Interesse.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Anne-Murielle Hollinger&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Manuel Vogler&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;Milena Mülle&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;r&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wettingen, 9.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;1.2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SZa7XUGjNRI/AAAAAAAAAFM/h4hEPBz5vMg/s1600-h/IMG_0069.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SZa7XUGjNRI/AAAAAAAAAFM/h4hEPBz5vMg/s400/IMG_0069.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5302631620482905362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-7609596556129790503?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/7609596556129790503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=7609596556129790503' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7609596556129790503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7609596556129790503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/01/einleitung.html' title='Welcome to our project'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SZa7XUGjNRI/AAAAAAAAAFM/h4hEPBz5vMg/s72-c/IMG_0069.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3943770036283441566</id><published>2009-01-09T13:32:00.009+01:00</published><updated>2009-01-09T17:24:44.364+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Quellen'/><title type='text'>Quellenverzeichnis</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beer, Bettina: „Feldforschungsmethoden“. In: Beer, Bettina (Hg.): Methoden und Techniken der Feldforschung. Berlin 2003. S. 11-12.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Arial;"&gt;Schlehe, Judith: „Formen qualitativer Interviews“. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In: Beer, Bettina (Hg.): Methoden und Techniken der Feldforschung. Berlin 2003. S. 78-80.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Sökefeld, Martin: „Strukturierte Interviews und Fragebögen“. In: Beer, Bettina (Hg.): Methoden und Techniken der Feldforschung. Berlin 2003. S. 95-99, 102-103.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Spradley, James: &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;color:black;"   lang="EN-GB" &gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Step One. Locating a Social Situation./ Step Two. Doing Participant Observation." In: Participant Observation. New York 1980. S.51, 53-58.&lt;br /&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Internet&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Comtesse, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mirjam: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;" &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Per Mausklick ins Abenteuer".&lt;br /&gt;URL: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/magazin/reisen/per_mausklick_ins_abenteuer_1.1113535.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.nzz.ch/magazin/reisen/per_mausklick_ins_abenteuer_1.1113535.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;(Stand: 28.10.08)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Website von Couchsurfing:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/www.couchsurfing.com"&gt;www.couchsurfing.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Stand: 8.1.09)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Website von Hospitality Club:&lt;a href="http://www.hospitalityclub.org/hospitalityclub/about.htm"&gt;&lt;br /&gt;http://www.hospitalityclub.org/hospitalityclub/about.htm&lt;/a&gt;                   &lt;br /&gt;(Stand: 12.12.08)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Website von Servas: &lt;a href="http://www.blogger.com/www.servas.ch"&gt;&lt;br /&gt;www.servas.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Stand: 8.1.09)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/www.servas.ch"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3943770036283441566?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3943770036283441566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3943770036283441566' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3943770036283441566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3943770036283441566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/quellenverzeichnis.html' title='Quellenverzeichnis'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-7559024838440346182</id><published>2009-01-09T09:10:00.010+01:00</published><updated>2009-01-11T19:19:56.917+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeitsmethoden und Vorgehen'/><title type='text'>Unser Projekt</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Fragestellung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Was und wer ist Couchsurfing und warum benutzt man  es?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dies ist die zusammengefasste Fragestellung unseres Projekts, in der die zentralsten Aspekte unserer Auseinandersetzung mit Couchsurfing berücksichtigt werden. Natürlich verbergen sich in ihr drei Hauptfragestellungen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;           &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Was ist Couchsurfing bzw. was ist es nicht?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Frage nach der Entstehung, dem Aufbau, dem Funktionieren und der Philosophie von Couchsurfing sowie nach der Art und Weise, wie es sich von anderen Reisearten unterscheidet&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Wer ist Mitglied bei Couchsurfing?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;Die Frage nach den Benutzern von Couchsurfing. Inwiefern sind sie in der Couchsurfing Community&lt;i style=""&gt; &lt;/i&gt;involviert, was ist die Couchsurfing Community, wie setzt sie sich zusammen, gibt es den Stereotyp Couchsurfer?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Warum benutzt man Couchsurfing?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;Die Frage nach der Motivation. Warum macht man das? Welche Bedürfnisse befriedigt Couchsurfing? Aus welchen Motivationen stellt man seine Couch zur Verfügung, wieso zieht man die Couch eines Fremden einem Hotelzimmer vor? Was könnten Gründe sein für den Erfolg von Couchsurfing?&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Beantwortung dieser Fragen fiel unterschiedlich leicht aus. Die Fragen nach dem Aufbau des Couchsurfingsystems beispielsweise erforderte Nachforschung auf der Internetseite selbst, welche ausführliche Beschreibungen enthält. Die Motivationen eines Couchsurfers, galt es auf andere Weise herauszufinden.&lt;i style=""&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;Unsere Maturaarbeit – eine Forschungsarbeit?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p style="font-family: arial;"&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Unser Projekt beinhaltete&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; die Auseinandersetzung mit Couchsurfing im Rahmen der Beantwortung unserer Fragestellungen. Um mit dem System und den Couchsurfern in Kontakt zu kommen, haben wir gewisse Verfahren und Forschungsmethoden der qualitativen Feldforschung übernommen. Es wäre jedoch falsch und anmassend, zu behaupten, wir hätten qualitative Feldforschung betrieben. Aus dem Bereich der Forschungsmethoden der Ethnologie haben wir die Methode der teilnehmenden Beobachtung angewendet und Interviews durchgeführt, die sich in ihrer Art der ethnologischen Interviewform ähnlich sind. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-7559024838440346182?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/7559024838440346182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=7559024838440346182' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7559024838440346182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7559024838440346182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/fragestellung-was-und-wer-ist.html' title='Unser Projekt'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3390038244670074236</id><published>2009-01-08T23:05:00.004+01:00</published><updated>2009-01-29T10:35:44.771+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zum Schluss noch danke'/><title type='text'>Zum Schluss noch danke</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Eine Maturaarbeit über Couchsurfing zu schreiben, wäre nie möglich gewesen ohne die Hilfe sehr vieler Leute, die uns ihre Zeit geschenkt, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Wir möchten uns deshalb bei folgenden Personen herzlich bedanken: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Für die Interviews:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Alexander &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Brian&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Elisabeth&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Flavio&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Florian&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Graham&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Karen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mai&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Milena&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nasim&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Pedro &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Susan&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Bea Mantel&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Für die Gastfreundschaft:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;li&gt;Andrea&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Julijana&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Laurie&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Manuela&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nicolas&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Stefan&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Youssef&lt;/li&gt;&lt;/span&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Für die Unterstützung:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Hans Müller&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Thomas Siegrist&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tooki&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vince&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wolfgang Wohlwend&lt;/li&gt;&lt;li&gt;unseren Eltern und Familien&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Für die Betreuung der Maturaarbeit:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Philippe Wampfler&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Uwe Kersten&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3390038244670074236?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3390038244670074236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3390038244670074236' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3390038244670074236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3390038244670074236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/zum-schluss-noch-danke_08.html' title='Zum Schluss noch danke'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-9139286340291209979</id><published>2009-01-08T22:30:00.009+01:00</published><updated>2009-01-09T16:26:21.952+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neue Reiseart?'/><title type='text'>Couchsurfing – die neue Art zu reisen?</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;  &lt;/p&gt;    &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Unsere Annahme zu Beginn des Projekts, dass Couchsurfing eine neue Reiseart ins Leben gerufen habe, erwies sich ziemlich schnell als falsch. Kaum hatten wir mit den ersten Nachforschungen über Couchsurfing begonnen, stiessen wir auf die Website von Hospitality Club. Das Prinzip dieser Internetplattform funktioniert gleich wie jenes von Couchsurfing; gratis stellen Gastgeber Schlafplätze zur Verfügung, welche von Reisenden dankbar angenommen werden. Auch Hospitality Club versucht, eine Philosophie durchzusetzen, die derjenigen Couchsurfingphilosophie sehr ähnlich ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;We founded it, because we truly believe in the idea that bringing people together and fostering international friendships will increase intercultural understanding and strengthen peace.” (Auszug aus der &lt;a href="http://www.hospitalityclub.org/hospitalityclub/about.htm"&gt;Hospitality Club Website&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die wichtigste Information, die wir auf der Website fanden, war allerdings das Gründungsjahr von Hospitality Club: 2000. Erst drei Jahre später erstellte der Gründer von Couchsurfing den ersten Prototyp der heutigen Couchsurfing Website. Couchsurfing war, entgegen unserer anfänglichen Annahme, keine innovative Erfindung, die eine neue Reiseart geschaffen hatte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gastgeber-Netztwerke existieren nämlich schon seit sechzig Jahren, nur hat sich ihre Form immer etwas verändert. Tooki antwortete uns auf die Frage, ob Couchsurfing eine neue Reiseart sei, folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;It’s not a new trend. Couchsurfing is new, that’s true. But the network of hosting and being guest in a local way started in the 1940’s. Have you heard of Servas? It’s not a website, but it’s a book edited every year, and it works with the same system as Couchsurfing does, but it’s not a website.This network was born in the Forties. Actually it’s not a new concept. Casey (the founder of Couchsurfing) didn’t invent it. He created the website, but the Servas organization had already existed. It’s not an electronic one, but it worked.” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-tooki.html"&gt;(Tooki)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;1949 wurde Servas als Friedensorganisation gegründet. Die Liste der Gastgeber wurde und wird auch heute noch in einem Buch aufgeführt, welches jedes Jahr herausgegeben wird. Servas hat von der UNO den Status als NGO (non-governmental organisation) erhalten und vertritt die ideologischen Gedanken, auf der die Organisation basiert, sehr stark. Mehr zu Servas findet man &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/SERVAS"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Obwohl das Konzept von Couchsurfing nicht neu ist, wird es mithilfe des Internets auf eine moderne Art umgesetzt. Schon vor Couchsurfing und Hospitality Club gab es Gastgebernetzwerke, die über Internetplattformen ermöglicht wurden. Dass Couchsurfing aber zurzeit das beliebteste Online-Gastgebernetzwerk ist, hängt sicherlich auch mit der Attraktivität der Seite zusammen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-9139286340291209979?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/9139286340291209979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=9139286340291209979' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/9139286340291209979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/9139286340291209979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/couchsurfing-die-neue-art-zu-reisen.html' title='Couchsurfing – die neue Art zu reisen?'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-4792065729029501605</id><published>2009-01-08T22:05:00.007+01:00</published><updated>2009-01-09T16:33:48.459+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='online/offline'/><title type='text'>Couchsurfing als Internetplattform</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Internet hat erst die Entstehung einer Plattform wie die der Couchsurfing Website ermöglicht. Sie bietet den Nutzern an, Profile zu erstellen und ihre Persönlichkeit anhand von Fotos und Eigenbeschrieben darzustellen. Zusätzlich werden die sozialen Kontakte, die man innerhalb der Community besitzt, angezeigt und man sieht die Verbindungen, die zwischen verschiedenen Nutzern bestehen. In diesen Bereichen ähnelt Couchsurfing vielen anderen Internetplattformen, die mit vergleichbaren Features ausgestattet sind.&lt;br /&gt;Das Suchen und Anbieten von Schlafplätzen, das Aufeinandertreffen von Guest und Host finden über die Seite statt. Entscheidungen, wie beispielsweise welchen Host man auswählt, werden hauptsächlich anhand der Profile getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu vielen Webcommunities aber finden die Hauptaktivitäten der Couchsurfer, das Reisen und das Hosten, im realen Leben statt. Das soziale Netzwerk, welches sich zwischen Couchsurfern aus der ganzen Welt bildet, wird auf der Website dargestellt, aber entsteht nicht auf ihr. Die Plattform ist Mittel zum Zweck, sie ermöglicht Aktivitäten, die im richtigen Leben stattfinden. Aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Funktionsweise ist sie vollkommen ungeeignet für die Erschaffung einer neuen Identität. Referenzen beispielsweise hinterlässt man nämlich anderen Mitgliedern, nachdem man sie getroffen und etwas kennen gelernt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Actually this is Casey’s (the founder’s) will: The main goal of Couchsurfing volunteers is trying to create a very human community and not only an online life. So the online life should be reduced as much as possible. They’re trying to create an offline community. That’s better than just staying behind one’s computer 24 hours a day talking to the rest of the world.” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-tooki.html"&gt;(Tooki)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tooki hat uns erzählt, wie aus obigem Zitat ersichtlich ist, dass es auch schon der Wille des Gründers war, eine Offline-Community zu schaffen. Tooki versucht selbst in seinem Amt als Ambassador, Meetings zu organiseren und so den Kontakt zwischen den Mitgliedern ausserhalb der Internetwelt zu ermöglichen und zu stärken.&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing geht es darum, die bestehende Welt zu entdecken, und nicht, eine neue zu schaffen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-4792065729029501605?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/4792065729029501605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=4792065729029501605' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4792065729029501605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4792065729029501605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/couchsurfing-als-internetplattform.html' title='Couchsurfing als Internetplattform'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-7199181737721093041</id><published>2009-01-08T19:04:00.003+01:00</published><updated>2009-01-09T16:32:07.979+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeitsmethoden und Vorgehen'/><title type='text'>Unsere Selbstversuche</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"   lang="EN-GB"&gt;„Ethnographers do not merely make observations, they also participate. Participation allows you to experience activities directly, to get the feel of what events are like, and to record your own perceptions.”&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"   lang="EN-GB"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:blue;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;i style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Spradley, 1980, S.51&lt;/i&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Spradley (1980) schreibt von der Rolle des teilnehmenden Beobachters einer sozialen Situation&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:blue;"  &gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dieser verfolgt laut Spradley einen „dual purpose“, d.h. er beteiligt sich an einer Situation mit zwei Absichten. Er versucht, wie die Bezeichnung bereits vorwegnimmt, einerseits an einer Situation teilzunehmen, und dabei die anderen Mitglieder und sich selbst zu beobachten. Zusätzlich verfügt er über „explicite awareness“ sich also mit einer verstärkten Wahrnehmung in seinem Umfeld bewegen. Dabei ist es wichtig, seine Beobachtungen, Stimmungen und Gefühle festzuhalten.&lt;span style="color:blue;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Durch Selbstversuche beabsichtigten wir, zu teilnehmenden Beobachtern zu werden und so eigene Erfahrungen mit Couchsurfing zu sammeln. Dazu gehörte, selbst in die zu untersuchende soziale Situation einzutauchen; mit Couchsurfing je zwei bis drei Übernachtungen pro Person durchzuführen, bei Möglichkeit auch unsere eigene Couch für Couchsurfer zur Verfügung zu stellen, und an Couchsurfing Meetings teilzunehmen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Dabei versuchten wir, die oben genannten Eigenschaften teilnehmenden Beobachters selbst anzueignen, und Erlebnisse, Eindrücke, und Gefühle zu dokumentieren. Alle unsere Beobachtungen fassten wir in unseren&lt;i style=""&gt; &lt;/i&gt;Reiseberichten (&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Berichte%20Anne-Murielle"&gt;Anne-Murielle&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Berichte%20Manuel"&gt;Manuel&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Berichte%20Milena"&gt;Milena&lt;/a&gt;) zusammen. Natürlich können diese Versuche nur als &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Annäherung an die teilnehmende Beobachtung bezeichnet werden, da wir zu unerfahren waren und zu wenig Kenntnisse darüber verfügten, um sie professionell betreiben zu können. Es ging vor allem auch darum, einen Einblick in das Wesen von Cou&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;chsurfing &lt;span style="color:black;"&gt;zu erhalten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-7199181737721093041?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/7199181737721093041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=7199181737721093041' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7199181737721093041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7199181737721093041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/unsere-selbstversuche.html' title='Unsere Selbstversuche'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-6130538528001694613</id><published>2009-01-08T19:00:00.002+01:00</published><updated>2009-01-09T13:49:06.103+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeitsmethoden und Vorgehen'/><title type='text'>Unsere Interviews</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Entwicklung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bei&lt;/span&gt; der Entwicklung unserer Interviews ging es in einem ersten Schritt darum, herauszufinden, welche Interviewgestaltung am einfachsten zu wünschenswerten Ergebnissen führen würde. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;In einer kurzen Erarbeitungsphase haben wir uns darüber informiert, was Couchsurfing genau ist und wie es funktioniert. Mit diesem Basiswissen legten wir thematische Schwerpunkte fest, nach denen wir die Interviews gestalten wollten. Ein solcher Schwerpunkt war beispielsweise die Verwirklichung und Bedeutung der Sicherheit, wenn man mit Couchsurfing reist. Durch die Schwerpunkte versuchten wir, un&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;s auf einzelne Aspekte von Couchsurfing zu beschränken und uns vertieft mit ihnen auseinanderzusetzen. Dies ermöglichte uns, mehrere Fragestellungen zu formulieren und nicht, wie es in der Forschung &lt;span style="color:black;"&gt;üblich ist,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;eine zentrale Fragestellung herauszuarbeiten und die ganze Arbeit danach auszurichten. Wir hatten vielmehr das Ziel, eine breitere Auseinandersetzung mit Couchsurfing durchzuführen und den Fokus auf mehrere Komponenten zu legen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Zu unseren festgelegten Schwerpunkten wollten wir unsere Informanten befragen. Allerdings wussten wir nicht, welche Antworten wir erhalten würden, und entschieden uns so für die Verwendung von offenen Fragen in unseren Interviews.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Offene Fragen besitzen im Gegensatz zu geschlossenen Fragen keine vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Geschlossene Fragen trifft man beispielsweise in Umfragen an, wo die zutreffende Antwort angekreuzt werden kann&lt;i style=""&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„Offene Fragen sind auch dann ratsam, wenn die Antwortmöglichkeiten auf eine Frage nicht im Voraus bekannt sind.)“ (Sökefeld, 2003. S.103)&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Zu den Themenschwerpunkten wollten wir immer sämtliche Meinungen unserer Interviewten einfangen, um möglichst viele Betrachtungsweisen zu erfahren und so eine bessere Ausleuchtung eines Themas zu bewirken. Verschiedene Antworten zu einer Thematik sollten miteinander verglichen, aufeinander bezogen und miteinander in Zusammenhang gesetzt werden können. Wir formulierten deshalb unsere Fragen aus und legten ihre Reihenfolge fest. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Durchführung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Nach Martin Sökefeld (2003) fällt dieses Interview betreffend seiner Konstruktion unter die Kategorie der strukturierten Interviews. Allerdings definiert er strukturierte Interviews auch über die Art, wie sie durchgeführt werden:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;„Bei strukturierten Interviews ist dagegen der Ablauf des Gesprächs vorgegeben. Das heisst, sowohl der Wortlaut der Fragen als auch ihre Reihenfolge werden festgelegt und bleibt für alle Gesprächspartner (…) gleich.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;„(…) dass durch strukturierte Interviews selbst keine neue Fragestellung für die Untersuchung entwickelt (…) werden kann.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Die Durchführung unserer Interviews verlief allerdings anders als die klassische Durchführung eines strukturierten Interviews. Wir fragten bei verschiedenen Antworten nach, und entwickelten je nach Gesprächsverlauf neue Fragen. In dieser Ausführungsform gleicht unser Interview eher dem halbstrukturierten Interview, welches Judith Schlehe (2003) näher beschreibt: Zu einem halbstrukturierten Interview wird ein schriftlicher Leitfaden ausgearbeitet, welcher die wichtigsten Aspekte der Forschung und auch konkrete Fragen beinhaltet. Der Umgang mit dem Leitfaden ist flexibel und Reihenfolge der Themen darf verändert werden. Es ist erwünscht, bei gewissen Antworten nachzufragen und man darf den Interviewten auch neue Themen einführen lassen. &lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Dennoch kann unser Interview nicht vollkommen als halbstrukturiertes Interview bezeichnen, da es uns sehr wichtig war, uns an die Vorgaben zu halten und die Interviewfragen alle beantworten zu lassen. Die Vergleichbarkeit war sehr zentral, und deshalb haben wir die Durchführungsart des halbstrukturierten Interviews in abgeschwächter Form übernommen.&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auswertung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Bettina Beer (2003) schreibt, eigentlich bezogen auf die Unterscheidung zwischen „quantitativ“ und „qualitativ“ auch etwas zur Auswertung von Interviews:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;„Genau genommen sind es nicht nur die Daten selbst, sondern vor allem deren Auswertung, die als quantitativ oder qualitativ bezeichnet wird. Ein Interview kann beispielsweise daraufhin interpretiert werden, wie ein bestimmtes Thema eingeführt und behandelt wird. Es könnte aber auch ausgezählt werden, wie häufig der Informant ganz bestimmte Wörter verwendet hat.“ (Beer, 2003, S.11 f.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;Unsere Auswertung haben wir qualitativ und quantitativ betrieben. Einerseits haben wir versucht, verschiedene Aspekte eines Themas zusammenzutragen und ihre Bedeutung zu verstehen, andererseits haben wir uns teilweise auch darauf geachtet, wie oft gewisse Aspekte genannt wurden. Diese Quantifizierung bauten wir vorsichtig in unsere Texte ein, und deuteten sie mit Ausdrücken wie „Viele unserer Interviewten haben gesagt…“ oder „Manchmal wurde darauf hingewiesen…“ an. Laut Sökefeld (2003) sind Quantifizierungen sehr oft&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;„implizit, vage und damit ungenau“ blieben. Er weist aber darauf hin, dass exakte Quantifizierungen manchmal gar nicht von Bedeutung sind und in einigen Fällen deshalb auch nicht notwendig sind. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-6130538528001694613?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/6130538528001694613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=6130538528001694613' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6130538528001694613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6130538528001694613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/unsere-interviews.html' title='Unsere Interviews'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-72692941307101638</id><published>2009-01-03T16:02:00.010+01:00</published><updated>2009-01-09T14:03:28.240+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SERVAS'/><title type='text'>Was ist SERVAS?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auszüge aus einem &lt;a href="http://www.servas.ch/de/medien/SERVAS_Medientext_kurz_Mai-2007.pdf"&gt;Medientext von SERVAS&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Servas ist eine internationale, regierungsunabhängige Organisation, die den Weltfrieden, den guten Willen und Verständnis füreinander fördern will. Möglich wird dies durch persönliche Kontakte mit Menschen aus anderen Kulturen und anderem Erfahrungshintergrund. Alle Mitglieder von Servas sind ehrenamtlich tätig. Servas International hat bei der Uno-Gruppe ECOSOC einen Status als NGO (non-governmental organisation). Zudem hat SERVAS INTERNATIONAL an den Versammlungen des Menschenrechtsrates der UNO einen Beobachtersitz und kann sich mündlich oder schriftlich zu den Tagesordnungspunkten äußern.&lt;br /&gt;Dänische Studenten haben diese Organisation 1949 gegründet, inzwischen gibt es Servas in der ganzen Welt, vor allem in Amerika, Europa, Indien, Japan, Australien und Neuseeland. In der Schweiz gab es schon in den 1950-er Jahren 18 Gastgeber. Heute sind es in der Schweiz über 230 Gastgeberinnen und Gastgeber, die für Servas-Reisende aus dem In- und Ausland die Türe bei sich zu Hause öffnen.&lt;br /&gt;Weltweit sind es über 15 000 Gastgeberinnen und Gastgeber in 127 Ländern, die Reisende bei sich willkommen heissen und ihnen einen Einblick in ihren Alltag gewähren.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;“ &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Servas versteht sich als Friedensorganisation und strebt die Verwirklichung von Werten wie: Friede, Verständigung, Toleranz, soziale Gerechtigkeit durch die Förderung der Kontakte von Mensch zu Mensch auf einer internationalen Ebene an. Sie suchen diesen Kontakt auf ähnliche Weise, wie das die Couchsurfer tun: durch Reisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie funktioniert das Reisen mit SERVAS?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Siehe Interview mit &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/interview-mit-bea-mantel.html"&gt;Bea Mantel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum schreiben wir darüber?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Als wir mit dieser Arbeit begonnen haben, dachten wir eigentlich, dass Couchsurfing eine Neuheit ist. Wir erfuhren ziemlich bald von der Existenz anderer ähnlicher Plattformen wie z.B. &lt;a href="http://www.hospitalityclub.org/"&gt;Hospitality Club&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.place2stay.net/"&gt;www.place2stay.net&lt;/a&gt;, jedoch hielten wir alle für ziemlich neuartige Projekte; Phänomene unserer Zeit, die erst mit dem Internet ermöglicht wurden. Dieses Bild änderte sich schlagartig, als wir durch Zufall auf SERVAS gestossen sind. Tooki, der Couchsurfing Ambassador der Schweiz, hat in seinem Interview den Namen SERVAS erwähnt. Wir versuchten diese Organisation ausfindig zu machen und fanden dadurch heraus, dass diese Art von Reisen eigentlich schon seit längerer Zeit besteht. Die Idee, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Gesinnung, verschiedenen Glaubens und unterschiedlicher Hautfarbe in deren Heim zusammenzubringen, damit sie einander kennenlernen, entstand mit SERVAS schon in den Vierziger Jahren. Wir fanden es wichtig, auch über diese Organisation informiert zu sein und organisierten ein Interview mit Bea Mantel, der Präsidentin von SERVAS Schweiz.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-72692941307101638?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/72692941307101638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=72692941307101638' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/72692941307101638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/72692941307101638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/was-ist-servas.html' title='Was ist SERVAS?'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3609843785888601353</id><published>2009-01-03T15:59:00.006+01:00</published><updated>2009-01-09T14:13:17.392+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SERVAS'/><title type='text'>Interview mit Bea Mantel</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview mit Bea Mantel, Präsidentin &lt;a href="http://www.servas.ch/de/index.htm"&gt;SERVAS Schweiz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Interview durchgeführt via Telefon)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Wir schreiben unsere Maturaarbeit über das Thema Couchsurfing. Haben Sie schon einmal davon gehört?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja, ich weiss, dass es das gibt und wie es in etwa funktioniert. Ich war auch schon mal auf der Couchsurfing Website und habe da ein bisschen rumgestöbert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Was unterscheidet SERVAS von anderen ähnlichen Organisationen wie z.B. von Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich denke, der grösste Unterschied liegt im Gedanken der Friedensbildung. SERVAS wurde ja nach dem 2. Weltkrieg geboren mit der Idee - ich drücke das jetzt extra etwas plakativ aus – dass man, wenn man die Leute jenseits der Grenzen kennt, diese nicht einfach abknallt. Oder anders gesagt: Wenn ich die Leute von einem anderen Land kenne, ist die Wahrscheinlichkeit viel kleiner, dass man mit diesem Land einen Krieg beginnt. Das ist ein wichtiger Grundgedanke, der bei Couchsurfing und Hospitality Club vielleicht nicht dabei ist.&lt;br /&gt;Ein anderer Unterschied ist, dass diese beiden Organisationen ausschliesslich über Internet funktionieren. Bei uns ist das nicht so. Wir wollen die Leute kennen, deshalb machen wir auch Interviews mit Gastgebern wie auch mit Leuten, die reisen wollen. Diese Interviews ermöglichen uns, die Leute persönlich kennenzulernen und ihnen das System von SERVAS zu erklären. Wir können dann auch abschätzen, ob diese Art von Reisen wirklich zu diesen Leuten passt. Die Reisenden bekommen anschliessend einen sogenannten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;letter of introduction&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;, mit dem sie sich bei den Gastgebern ausweisen können, dass sie bei SERVAS dabei sind. Die Angaben der Gastgeber werden in Bücherlisten gedruckt. Diese Massnahmen geben auch eine gewisse Sicherheit.&lt;br /&gt;Ausserdem erwarten wir, dass die Leute, die bei uns mitmachen, nicht einfach nur eine billige Übernachtungsmöglichkeit wollen. Die Hauptsache ist der persönliche Austausch und man erwartet, dass man sich als Gastgeber Zeit für seine Gäste nimmt, aber auch der Gast bereit ist, etwas von sich und seinem Leben in seinem Land zu teilen. Dies ist schlussendlich ja auch der Anknüpfungspunkt von möglichen weitergehenden Freundschaften. In diesem Austausch liegt der Friedensgedanke; dass man die Menschen wirklich kennen lernt.&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing ist das vielleicht anders. Man kann es auch für diese Idee nutzen, aber auch noch für anderes, wie z.B. einfach billig reisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Wie steht ihr zu diesen Organisationen? Besteht eine gewisse Konkurrenz?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Das kommt darauf an, wen man fragt. Es hat eine Phase gegeben, vor allem in der Zeit als Hospitality Club entstanden ist, in der in SERVAS Kreisen ein gewisser Konkurrenzgedanke aufgekommen ist.&lt;br /&gt;Aber ich denke, mittlerweile ist das nicht mehr so. Diese Organisationen ergänzen sich, aber jede ist ein wenig anders.Couchsurfing und Hospitality Club nutzen halt das Internet. Eventuell sind die dann für jüngere Leute attraktiver, weil sie schneller und unkomplizierter sind. SERVAS galt lange als etwas bürokratisch. Es geht halt ein bisschen länger und ist nicht ganz so spontan. Trotzdem haben wir viele junge Mitglieder, die halt den Gedanken von der Friedensorganisation sehr schätzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Wie wirken sich diese Unterschiede auf das Zielpublikum aus?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wir sind ziemlich ausgeglichen von den Altersgruppen her. Es sind auch Familien dabei. Außerdem besitzen wir ein breites Spektrum vom sozio-ökonomischen Aspekt her; vom Handwerker bis zum Arzt. Das ist jedoch je nach Land unterschiedlich: Die meisten Leute aus westeuropäischen Ländern, sowie USA, Kanada etc. können es sich leisten zu reisen. In Ländern wie z.B. Afrika oder Indien dagegen ist es anders: Da sind eher die vermögenderen Leute dabei, aber unter Umständen ist es nicht einmal denen möglich, zu reisen.&lt;br /&gt;Auch hat SERVAS ein ziemlich großes Einzugsgebiet, und es sind Leute aus sehr vielen ärmeren Ländern dabei. Aber klar, entstanden ist es in Westeuropa. Dort und in USA und Kanada lebt auch die Mehrheit der Mitglieder. Ich weiß jetzt nicht genau, wie das bei Couchsurfing und Hospitality Club ist, aber ich nehme auch an, dass diese eher westeuropa- und nordamerikalastig sind.&lt;br /&gt;SERVAS ist momentan auch in Osteuropa, in ehemaligen russischen, sowie asiatischen Ländern sehr stark am Kommen. In Entwicklungsländern hingegen ist es halt immer schwierig…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum erfährt Couchsurfing zurzeit eine so grosse Medienaufmerksamkeit? SERVAS gibt es seit 60 Jahren, trotzdem wird nicht viel darüber geschrieben. Warum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;SERVAS war jahrzehntelang eher eine Insidergeschichte und ist nie wirklich stark nach aussen getreten. Aber seit wenigen Jahren sind wir bestrebt, mehr nach aussen zu zeigen. Nächstes Jahr feiern wir Jubiläum - 60 Jahre SERVAS - und dann planen wir auch Aufrufe und Aktivitäten, die publikumswirksam sind, damit SERVAS mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Früher war man vielleicht zurückhaltender und man wollte es nicht so an die grosse Glocke hängen, aber ich verstehe nicht ganz wieso. Und ja, wir machen schon auch Sachen…es gab Radiosendungen, interessante Artikel – und jedes Mal gab es ein Echo auf breiter Basis. In der Schweiz hat man einmal etwas mehr versucht, aber es ist halt immer eine Frage der Kapazität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wird sich SERVAS den neusten Entwicklungen anpassen? Ist das SERVAS-System veraltet?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, wir haben dafür keine Probleme mit Datinganfragen und Ähnlichem. Außerdem läuft auch bei uns sehr viel über Mails, denn mittlerweile haben die meisten Mitglieder Internet. Früher wurde dann halt viel telefoniert, oder je nach Land sogar nur per Briefkontakt kommuniziert. Aber heute werden bei Besuchen die meisten Informationen über Mail gegeben. Die Adressen und Gastgeberprofile hingegen sind nicht online verfügbar. Wir wollen das langsam aber sicher im Internet verfügbar machen. Das variiert wieder von Ländergruppe zu Ländergrupe; es existiert bei einigen immer noch eine große Reserviertheit. Wir wollen halt die Vorteile des Internets nutzen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Wir sind immer noch am Herausfinden, ob es so einen Weg gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Welche Bedürfnisse befriedigt SERVAS?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Das ist wahrscheinlich wieder von Land zu Land unterschiedlich. Ich kann das jetzt nur von den zwei Ländern beurteilen, die ich gut kenne: die Schweiz und Italien. In Italien ist es so, dass SERVAS wie eine grosse Familie ist. Es gibt dort extrem viele Gastgeber, aber viele davon haben noch nie oder selten einen Reisenden zu Besuch gehabt. Aber es existiert ein sehr enges Netzwerk unter den Gastgebern. Es gibt dann so Treffen, Besuche, regionale, überregionale, und die besuchen sich manchmal spontan und telefonieren. In der Schweiz funktioniert das nicht so. In der Schweiz wollen viele Gastgeber ausdrücklich Reisende aus anderen Ländern. Ich sage das jetzt ein bisschen überspitzt. Aber diese Vernetzung findet hier wenig statt. Es gibt schon auch Treffen und Aktivitäten, aber in einem viel kleineren Rahmen.&lt;br /&gt;Viele Leute, die nur Reisende sind, wollen auch einfach Leute kennen lernen; die Leute und das Land von innen kennen lernen. Die Gastgeber können ihnen das Wesen des Landes und des Ortes zeigen. Dafür haben die Gastgeber dann sozusagen die Welt bei sich zu Hause, denn die Leute berichten ja auch von ihren Ländern. Die bringen dann Fotos und Geschichten mit. Wenn Leute bei mir sind, habe ich wie eine Reisedokumentation zu Hause.&lt;br /&gt;Ich würde SERVAS auch als eine Alternative zum Normaltourismus bezeichnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sind diese Bedürfnisse vor 60 Jahren entstanden oder gab es sie schon immer? Warum sind sie entstanden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das kann ich nicht beantworten. Also, ich weiss vom Gründer, dass seine ursprüngliche Idee eigentlich &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;work, study &amp;amp; travel&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; war. Da war der Austausch wahrscheinlich auch noch mit einer Arbeitsleistung verbunden.&lt;br /&gt;Aber die Bedürfnisse in dieser Zeit waren sicher anders als heute, es war ja auch eine andere Zeit. Es gibt sonst auf YouTube ein Video vom Gründer von SERVAS Bob Luitweiler, der darin beschreibt, was SERVAS für ihn eigentlich bedeutete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Begrüssen Sie es, dass die Idee vom Austausch der Gastfreundschaft so bekannt wird? Wie bewerten Sie diesen Hype? Kann das auch zu Problemen führen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Alles kann zu Problemen führen. Aber ich bewerte das grundsätzlich sehr positiv. Ich finde es eigentlich gut; es ist doch viel sympathischer, als riesige Hotelburgen zu bauen. Ausserdem ist es doch nachhaltiger und auch dort kann ein Austausch stattfinden. Allerdings gibt es schon auch Schattenseiten, wie das Problem mit den Datinganfragen, von denen du mir vorher erzählt hast. Übrigens gibt es solche Fragen auch bei uns; einfach subtiler, weil sie zuerst ja mal dabei sein müssen.&lt;br /&gt;Aber grundsätzlich begrüsse ich diese Entwicklung und finde es eigentlich super.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wodurch zeichnet sich SERVAS speziell aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, wir haben eine grössere Qualität bezüglich der Sicherheit. Auch weil wir mit dem Interview die Möglichkeit haben, Leuten zu sagen: „Hey, diese Art von Reisen bringt für euch nichts. Das ist nicht das, was ihr euch darunter vorstellt.“&lt;br /&gt;Wir haben also einen…ich würde es mal ‚Vertrauensbonus‘ nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Couchsurfing basiert ja sehr stark auf dem Gedanken der Selbstverantwortung. SERVAS ist da sehr viel kontrollierter…&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist bei uns die Selbstverantwortung auch wichtig. Sonst würde dies alles ja gar nicht funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo wird SERVAS in einigen Jahren stehen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Netz wird wahrscheinlich mehr und mehr einbezogen. SERVAS wird sich wahrscheinlich auch in Ländern verbreiten, in dem es heute noch ein ziemliches Mauerblümchendasein fristet; in Ländern, wo das Reisen noch schwierig ist.&lt;br /&gt;Was wir leider in den letzten Jahren beobachten konnten war, dass die Zahl der Reisenden stetig abnimmt. Wenn dieser Trend anhält, dann wird es natürlich schwierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Warum ist das so?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Meine Vermutung ist…es ist ja so, dass die meisten Leute bei uns mit dem Reisen beginnen. Dann wird man älter, vielleicht kommt einmal die Phase, in der man eine Familie gründet. Und mit Kindern reist man vielleicht dann nicht mehr so oft. Vielleicht agiert man dann eher als Gastgeber.&lt;br /&gt;Der Trend ist auch so, dass sich die Zahl der Reisenden zwar verringert, die Zahl der Gastgeber aber laufend zunimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie eng ist das SERVAS-Netzwerk? Hat es manchmal auch die Funktion eines sozialen Netzes oder eines Auffangnetzes?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht in gewissen Ländern, aber das kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber wie gesagt, in Italien z.B. besteht wirklich ein wichtiges, soziales Netzwerk. In der Schweiz liegt das in einem wesentlich kleineren Ausmass vor.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wie ist SERVAS strukturiert?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Ah ja, in der Organisationsstruktur liegt wahrscheinlich auch noch ein grosser Unterschied zu Couchsurfing und Hospitality Club. SERVAS ist ein Verein bzw. Verband mit Statuten. Dazu hat jedes Land eine eigene Ländergruppe oder -verein. Diese sind dann wiederum Mitglieder von SERVAS International.&lt;br /&gt;Ausserdem hat SERVAS bei der UNO einen Status als NGO (non-governmental organization). Das ist mehr eine ideelle Sache; Friedensengagement. Wir können mitreden, wenn es um Menschenrechte und Friedensthemen geht. Hauptsächlich geht es um die Anerkennung von Menschenrechten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Slogan von Couchsurfing lautet ja auch "creating a better world", aber nicht alle Mitglieder stehen wirklich hinter dieser Philosophie (zu utopisch etc.). Bekennen sich die Mitglieder von SERVAS zu dieser Friedensphilosophie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, ob sich jetzt jedes einzelne Mitglied dazu bekennen würde. Aber viele unserer Mitglieder sind auch bei anderen Menschenrechtsorganisationen tätig  wie z.B. bei Amnesty International, oder bei sonstigen Organisationen, wo der Friedensgedanke im Hintergrund oder sogar Hauptzweck ist. Aber es hat wahrscheinlich ebenso viele Mitglieder, für die das ein unwesentlicher Nebengedanke ist und für die der Teil des unmittelbaren, zwischenmenschlichen Austauschs wichtiger ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und was ist mit dem Spassaspekt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Spass ist sicher auch wichtig. Aber ich denke, wahrscheinlich würden wenige unserer Mitglieder ihn in den Vordergrund stellen. Es ist nicht der zentrale Punkt, aber klar macht es Freude, denn ohne diesen würden die Leute wahrscheinlich gar nicht mitmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interview durchgeführt am 27.12.08&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3609843785888601353?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3609843785888601353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3609843785888601353' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3609843785888601353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3609843785888601353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/interview-mit-bea-mantel.html' title='Interview mit Bea Mantel'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-1104465077425819406</id><published>2009-01-03T15:48:00.007+01:00</published><updated>2009-01-09T13:53:56.234+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><title type='text'>Kritik</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Kein Datenschutz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Couchsurfing wird oft wegen dem Mangel an Datenschutz kritisiert. In den &lt;a href="http://www.couchsurfing.com/terms.html"&gt;allgemeinen Geschäftsbedingungen&lt;/a&gt; findet man folgende Klausel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;5. YOUR CONTENT&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.1 You Grant Us a License. By submitting any content (including without limitation, your photograph) to our Site, you hereby grant us a perpetual, worldwide, non-exclusive, royalty-free license to use, reproduce, display, perform, adapt, modify, distribute, have distributed and promote such content in any form, in all media now known or hereinafter created and for any purpose."&lt;/em&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (Stand: 2. Januar 2008)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit ist CouchSurfing International Inc. berechtigt, das Foto jedes Mitglieds zu entstellen und die Angaben zu verändern. Außerdem darf das Unternehmen die Profildaten weiterverkaufen (distribute).&lt;br /&gt;Jedoch findet man in den Geschäftsbedingungen auch mögliche Erklärungen für diese Maßnahmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;4. PRIVACY.&lt;br /&gt;(..)We may collect certain other personal information from you that we do not post on our Site. In most cases, we do not intentionally transfer this information to unaffiliated third parties without your consent. However, we reserve the right to transfer such information without your consent to prevent an emergency, to protect or enforce our rights, to protect or enforce the rights of a third party or in response to a court order or subpoena as otherwise required or permitted by law. In addition, we provide this personal information to third-party service providers who help us maintain our Services and deliver information and services to you and other users of our Services."&lt;/em&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (Stand 2. Januar 2008)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" name="Dating-Spam"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Couchsurfingmissbrauch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es gibt hin und wieder Mitglieder, die das System als Partnervermittlungsdienst missbrauchen. Dieses Problem haben viele große Internetgemeinschaften mit Nutzerprofilen.&lt;br /&gt;Auch wir haben einige Erfahrungen mit Leuten gemacht, die sich nicht für Couchsurfing im Allgemeinen, sondern für junge Frauen interessiert haben. Wir bekamen einige Mails (besonders nach kurzen Aufenthalten im Couchsurfing Chat) von fremden Männern zwischen 20 und 30 Jahren, hauptsächlich aus osteuropäischen und nordafrikanischen Ländern. Jedoch erlebten wir keine wirklichen Belästigungen, sondern erhielten kleine Liebesbriefe und Komplimente, auf die wir nicht weiter eingingen. Die Profile solcher Männer sind meistens nur halb ausgefüllt. Sie sind weder verifiziert, noch haben sie positive Referenzen. Als couchsurfende Frau würde man nie eine Einladung von solchen Herren annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Beispiele:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;how r u doing? evrythings all right??i'd like to know umore if u dont mind.well ,i'd like to invinte u to visit my countryespecially my town which is famous touristic townwhich called ''AGADIR'',and also u can discover newculture as well as u will tast moroccan food wich aredelicious...i promess u that u will enjoy ur visit.before i forgot,im ready to host u in my appartmentfor a few days if u want to.im looking forward hearing from u.your new friend … "&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;hola prancesa espero tu salud y tu familia bien ,tengo el honor para escribo este mensajes para decerteque deseo mucho hacer un rolacion de amistad contigosi puedes mi flor y sea segura si acceta ser un personmuy alegre , por que la primera vez cuando visto tusojos tu entrar en mi esperito y en mi corazon , y poreso temando todas rosas del mundo y cada rosa decerteque medeso mucho , hacer un rolacion contigo en todasidiomas del mundo ,vales hasta llegada este carta , espero dios vindigas yyudarte , y no olvidas que hay un person que siempreesperando tu respuesta mi prancesa.......................chao"&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Auf der Couchsurfing Seite gibt es eine Anleitung, wie man mit Datinganfragen umgehen sollte: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.couchsurfing.com/wiki/Handling_Dating_Requests"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.couchsurfing.com/wiki/Handling_Dating_Requests&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auch helfen in solchen Fällen die Ambassadors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Interviews erzählten vor allem die Frauen, dass sie Opfer von Couchsurfingmissbrauch wurden. „Dumme Mails“ (Julijana), „komische Freundschaftsanfragen“ (Susan) oder „Anfragen (…), wo ich mir ziemlich sicher war, dass es eher eine Dating-Anfrage ist. “ (Manuela).&lt;br /&gt;Jedoch unterstreichen die Leute wie z.B. Guille immer wieder, dass es auch ok ist, wenn sich zwei Surfer mal etwas näher kommen. Schliesslich lebt man für ein paar Tage zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf unseren Reisen haben wir einige Geschichten über Couchsurfing-Babies, Hochzeiten, Flirts und One-Night-Stands gehört. Das ist auch nicht besonders erstaunlich: Viele Couchsurfer sind Singles. Ausserdem treffen bei Couchsurfing oft Leute mit ähnlichen Interessen zusammen. Da man über eine kurze Zeit auf engen Raum miteinander lebt und intensiven Kontakt hat, kann schon das eine oder andere mal etwas mehr passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Ich kenne jetzt aber zum Beispiel auch Leute, die sich über Couchsurfing kennen gelernt haben, jetzt zusammen sind und in einem speziellen Fall sogar verheiratet sind“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-andrea.html"&gt;(Andrea)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Auch das Couchsurfing Wiki hat Verständnis für eine solche Situation :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;However, we're aware that sometimes surfers/hosts discover a "spark" emerging during their CS experience and choose to act on it. Not to stand in the way of love (or, whatever) wherever it may be found, here are some tips to staying safe in this situation."&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.couchsurfing.com/wiki/Handling_Dating_Requests#If_you_kinda_think_your_surfer.2Fhost_is_cute"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.couchsurfing.com/wiki/Handling_Dating_Requests#If_you_kinda_think_your_surfer.2Fhost_is_cute&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Missbrauch stellt das Ausnützen der Hosts dar. Kein Host wird gern auf ein billiges Hotel reduziert. Leute, die kommen, ohne sich für den Host zu interessieren, die den ganzen Tag abwesend sind, die nur nehmen und nichts geben, werden nicht gerne gesehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Als jemand aber mal mein Zimmer völlig in Beschlag genommen hat und sich zehn Tage bei mir eingenistet hat, ohne etwas zurückzugeben oder sich für mich zu interessieren, habe ich mich schon etwas als Hotel missbraucht gefühlt.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-florian.html"&gt;(Florian)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Mir ist es immer sehr wichtig, Zeit zu verbringen mit meinen Gästen oder Gastgebern. Geht man an eine Geschäftskonferenz, hat man den ganzen Tag schon gearbeitet, am Abend isst man meistens noch mit seinen Geschäftspartnern und verbringt den Abend mit ihnen, und nicht unbedingt mit dem Host. Bekäme ich einen Request von jemandem, in dem steht, dass der Betreffende eine Konferenz habe, würde ich ihm wahrscheinlich eher ein Hotel empfehlen, oder sich jemand anderen zu suchen. Mir ist es wichtig, die Menschen auch kennenzulernen. Ich bin kein Bed and Breakfast.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Vince)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Aber auch hier gibt es Ausnahmen wie z.B. Flavio, der sehr grosses Verständnis für Leute hat, die halt einfach nur billig übernachten wollen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Der Zweck ist eben grundsätzlich günstige Übernachtungen zu finden. Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand kommt, kurz Hallo sagt, schlafen geht und am nächsten Morgen weg ist. Manchmal ist es mir sogar lieber, ich habe auch gar nicht immer Lust oder Zeit, viel zu unternehmen. Dazu fühle ich mich auch nicht verpflichtet. Ich nehme mir auch das Recht Requests abzulehnen, wenn ich gerade keine Lust habe. Das ist dann auch nur gerecht.&lt;br /&gt;Ich kann die Leute verstehen, die nur billig übernachten wollen und fühle mich von denen nicht ausgenutzt." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-flavio.html"&gt;(Flavio)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-1104465077425819406?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/1104465077425819406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=1104465077425819406' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/1104465077425819406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/1104465077425819406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/kritik.html' title='Kritik'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-5686385358139354680</id><published>2009-01-03T15:47:00.005+01:00</published><updated>2009-01-09T16:51:36.422+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Motivation'/><title type='text'>... und warum benutzt man Couchsurfing?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Motivationen der Reisenden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Interviews%20Reisende"&gt;&lt;br /&gt;Die Interviews, die wir mit &lt;strong style="font-weight: normal;"&gt;Reisenden&lt;/strong&gt; durchgeführt&lt;/a&gt; haben, zeigten uns auf, dass ihre Bedürfnisse, welche durch Couchsurfing befriedigt werden, grösstenteils direkt mit dem Hosting in Verbindung stehen. Der Host bedeutet für die Couchsurfer Kontakt mit einem Einheimischen, einem Ortsansässigen. Als Reisender wird man konfrontiert mit einer Situation, in der man selbst ein Aussenstehender ist: Sei man nun in einer Stadt, die man noch nie besucht hat, in einer Kultur, die einem fremd ist oder sei es die fehlende Einbindung in ein soziales Netz. Der Host hat die Möglichkeit, dem Surfer seine Sicht als Insider der Situation zu vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ausserdem lernt man auch den Ort aus dem Blickwinkel eines Insiders kennen.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-susan.html"&gt;(Susan)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„To a new city I don’t want to go as a tourist, because that’s quite boring, like you just visit some places and stuff. But if you know local people, they can take you around, and that’s much more fun.” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-mai.html"&gt;(Mai)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mai erzählt, sie wolle eine Stadt nicht als Tourist erleben, und verweist somit implizit auf die Aussenseiterrolle, die einem Tourist anhaftet. Gleichzeitig sagt sie auch, dass ihr Einheimische ermöglichen, eine Stadt aus einem anderen Blickwinkel als demjenigen eines Touristen zu erkunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gastgeber ist auf verschiedenen Ebenen eine Anlaufstelle für den Couchsurfer, nicht bloss was das Erkunden der Lokalitäten betrifft. Herrschen kulturelle Unterschiede zwischen Reisendem und Host, kann der Gastgeber ihn in seine Kultur einführen und eventuell das Verständnis dafür fördern. Er kann es dem Surfer&lt;br /&gt;ermöglichen, seiner Kultur nahe zu kommen. Dies ist die zentrale Rolle des Hosts auf der &lt;strong style="font-weight: normal;"&gt;kulturellen Ebene&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;Elisabeth sagt aus, sie empfinde die kulturelle Interaktion als wertvoll und interessant. Milena schätzt es, andere Sprachen praktizieren zu können und Kulturen kennen zu lernen. Nasim motiviert es, etwas über die Einheimischen, ihre Kulturen und ihr Verhalten zu lernen. Der Aspekt des Lernens, welcher Nasim hier erwähnt, wird noch genauer bei den Motivationen der Gastgeber betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die kurzzeitig stattfindende Integration des Couchsurfers in das Leben des Hosts bringt auch &lt;strong style="font-weight: normal;"&gt;soziale Aspekte&lt;/strong&gt; mit sich. Der Reisende ist oft allein unterwegs und schätzt meistens die zwischenmenschliche Beziehung, die er mit dem Gastgeber eingeht. Sie kann natürlich in ihrer Intensität variieren und muss durchaus nicht soziale Bedürfnisse befriedigen. Oft stellen Hosts den Gast auch ihrem Freundes– oder Familienkreis vor, was eine kurzfristige Einbindung in ein noch unbekanntes soziales Netz ermöglicht. Elisabeth erzählt uns, dass sie sich freut, immer neue Leute kennen lernen zu können, und dass Reisen mit Couchsurfing auch immer sehr persönlich sind. Brian spricht davon, dass man mehr Freunde findet, wenn man sich mit den Leuten abgibt und ein paar Tage bei ihnen wohnt. Dies sei auch eines seiner Ziele; möglichst viele Freunde zu haben und dadurch die Welt näher zusammenrücken zu lassen. Auch für Milena ist es wichtig, Freundschaften zu schliessen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber durchaus nicht der Normalfall, dass Guest und Host eine Freundschaft verbindet, wenn sich ihre Wege wieder trennen. Laut unseren Interviewpartnern bildeten sich häufig bloss oberflächliche Kontakte, da man meistens auch nur wenige Tage beim gleichen Host übernachtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wurde als Motivation auch der ökonomische Aspekt von Couchsurfing erwähnt. Elisabeth ist allerdings eine der einzigen, die dies als einen der Hauptgründe bezeichnet. Die meisten Meinungen stimmen mit jener von Milena überein, die sagt, dass auch Geld eine Rolle spiele, allerdings nicht ein Grund sei, der bei der Frage nach der Motivation besonders schwer ins Gewicht falle. Oft weisen Reisende auf den finanziellen Aspekt hin, und zählen ihn bei der Frage nach Vor- und Nachteilen mit wenigen Ausnahmen als Vorteil auf. Dass Geld sparen aber nicht Hauptmotivation der Reisenden ist, sieht man auch an den Antworten auf die Frage, ob sie auch noch mit Couchsurfing reisen würden, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Alle beantworteten diese Antwort mit ja. Brian sagt dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;“It does not matter if I’m rich or famous, I’ll always stay a Couchsurfer. The experience I get from here is a hundred times better than the best and most expensive hotel…” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-brian.html"&gt;(Brian)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mai erzählte uns, dass sie das erste Mal bloss mit Couchsurfing übernachtete, weil es sie nichts kostete. Dann aber überzeugte sie das Konzept von Couchsurfing: Ihr gefiel, dass sie einheimische Leute kennenlernen konnte und sie genoss den sozialen Umgang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geld sparen als Hauptmotivation – wie anfangs bei Mai – stellt man vor allem unter den neueren Mitgliedern fest. Die grosse Aufmerksamkeit, die Couchsurfing von den Medien geniesst, veranlasst immer mehr Menschen dazu, sich auf der Website anzumelden, weil es gratis ist. Die Medien stellen den finanziellen Aspekt von Couchsurfing zu sehr ins Zentrum und versäumen es oft, das, was Couchsurfing eigentlich ausmacht, ihrem Publikum zu vermitteln. Mehr dazu unter &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Medien"&gt;Medienpräsenz&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Motivationen der Hosts&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was motiviert die &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Interviews%20Hosts"&gt;&lt;strong style="font-weight: normal;"&gt;Gastgeber&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, Reisende bei sich aufzunehmen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der Austausch auf dem Niveau des kulturellen Erlebnisses. Ich glaube, dass man mit solchen Gästen aus der ganzen Welt, mit Menschen mit einer anderen Mentalität, die spannendsten Diskussionen haben kann.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-laurie.html"&gt;(Laurie)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Der Austausch auf dem Niveau des kulturellen Erlebnisses. Viele Beweggründe, die unsere Hosts genannt haben, spielen sich auf einer kulturellen Ebene ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Es ist cool, denn man lernt die ganze Welt kennen. Man lernt viel über Bräuche und Lebensarten. Man lernt einfach extrem viele Leute kennen und es ist halt wie ein bisschen Ferien, wenn ein Gast hier ist.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-stefan.html"&gt;(Stefan)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Der Kontakt mit einer anderen Kultur löst bei Stefan Feriengefühle aus. Auch Florian und Julijana haben diesen Effekt erwähnt.&lt;br /&gt;Stefan sagt aber auch, dass ihm Gäste aus anderen Kulturen die Möglichkeit bieten, über Bräuche und Lebensarten zu lernen. „Lernen“ wurde oft genannt und bezog sich auch vielmals auf die kulturbedingten Unterschiede zwischen Host und Guest. Man lerne von anderen Kulturen, sagt auch Youssef. Man wird als Mitglied einer Kultur mit einer völlig anderen Lebensart konfrontiert. So erhält man Gelegenheit, die Ansichten der eigenen Kultur von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten und sie vielleicht auch zu relativieren.&lt;br /&gt;Der Lernprozess, den viele Hosts nennen, findet nicht nur auf der kulturellen Ebene statt, sondern auch auf der persönlichen. Natürlich ist die eigene Persönlichkeit geprägt von der Kultur und kultureller Austausch ermöglicht somit auch Reflexion über sich selbst als Individuum, nicht bloss über sich als Teil einer Kultur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Kulturaustausch ist nicht mit allen möglich. Aber man bekommt immer andere Ansichten mit. Das ist sehr interessant.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-nicolas.html"&gt;(Nicolas)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Nicolas weist aber darauf hin, dass nicht immer kulturelle Unterschiede zwischen Host und Reisendem bestehen, aber dass dennoch verschiedene Ansichten verglichen werden können. Dieser Austausch findet in keiner Weise auf der kulturellen, aber dennoch auf der persönlichen, individuellen Ebene statt. Anne-Murielle schreibt in ihren Berichten auch davon, dass sie betreffend Kulturaustausch nichts erlebt hat, da sie zweimal in der Schweiz gesurft hat. Trotzdem sah sie sich zweimal mit anderen Lebensstilen, anderen Lebenssituationen konfrontiert, was sie auch sehr geschätzt und wovon sie gelernt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VieIe unserer Hosts sind selbst schon mit Couchsurfing gereist und erzählten uns vom Bedürfnis, nicht nur vom System profitieren zu wollen, sondern ihm auch etwas zurückzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ausserdem ist Couchsurfing ein Geben und Nehmen, und ich reise ja auch gerne mal irgendwo hin und freue mich, wenn ich jemanden finde, der mir eine Couch bietet.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-manuela.html"&gt;(Manuela)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Manchmal spielen bei den Gastgebern ideologische Vorstellungen eine Rolle, was ihre Motivationen betrifft. Couchsurfing helfe, den Graben zwischen den Kulturen zu verkleinern, glaubt Andrea.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inwiefern ideologische Ideen bedeutsam sind für die Couchsurfer, auch im Hinblick auf ihre Bedürfnisse und Motivationen, liest man nach unter &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Philosophie"&gt;Philosophie&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pedro war der einzige, der „Spass“ als Antwort aufgezählt hat. Wir haben aber aus den Interviews herausgespürt, dass Spass eine zentrale Motivation der Reisenden sowie der Gastgeber darstellt. Es geht nicht darum, seinen Horizont um jeden Preis zu erweitern, es soll auch Spass machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sonstige Aktivitäten innerhalb der Couchsurfingcommunity&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing dabei zu sein, muss nicht nur bedeuten, zu reisen oder zu hosten, sondern kann sich auch auf sonstige Aktivitäten, wie Teilnahme an Couchsurfing Meetings beziehen oder sich sogar auf sie beschränken.&lt;br /&gt;Hat man eine besondere Begeisterung für Couchsurfing entwickelt, kann man auch als Freiwilliger für die Gemeinschaft arbeiten. Couchsurfing baut nämlich vollkommen auf Freiwilligenarbeit auf. Eine Form davon ist die Arbeit als Ambassador, wie sie Vince und Tooki ausführen. Im Ambassadorsystem herrscht eine Hierarchie, und je nach Position des eigenen Ambassadoramtes führt man verschiedene Aufgaben aus und ist weniger oder mehr am Fällen von Entscheidungen beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Motivationen der Volunteers&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tooki arbeitet 14 Stunden in der Woche als Country Ambassador, zwei Stunden täglich. In die Arbeit als Global Ambassador investiert Vince sogar 30 Stunden wöchentlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„M:     Was ist denn das Positive daran...? Was motiviert dich dazu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich finde das ganze System geil. Man lernt so viele geniale Leute kennen, ich hatte in diesen dreieinhalb Jahren um die 450 Surfer bei mir zu Hause, alles zusammen etwas über 1100 Übernachtungen. Ich bin selbst schon 40, 50 Mal auf diese Weise gereist, habe auf Couchs übernachtet, und ich habe immer nur sehr gute Erfahrungen gemacht, mit allen Leuten. Deshalb gebe ich auch gerne etwas zurück, und Zeit habe ich, ich bin ja Lehrer.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Interview mit Vince)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Die Motivationen von Vince und Tooki decken sich grundsätzlich mit den genannten Motivationen der Hosts und der Reisenden und liefern insofern keine neuen Aspekte. Dennoch vertraut uns Vince an, dass sein Freundeskreis hauptsächlich aus Couchsurfern bestehe. Für ihn ist Couchsurfing das einzige Hobby, das er neben der Arbeit ausführen kann, sonst bleibt kein Platz mehr. Couchsurfing ist für ihn und auch für Tooki im Gegensatz zu unseren Interviewpartnern also verstärkt lebensbestimmend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Motivationen für  die Teilnahme an Meetings&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Monatliche Meetings finden, wie der Name schon sagt, jeden Monat statt. Sie werden in verschiedenen Regionen der Schweiz organisiert; oft vom zuständigen City Ambassador. Das muss allerdings nicht zwingend so sein; allen Mitgliedern der Community ist es erlaubt, Meetings ins Leben zu rufen. Wir selbst haben ein solches &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/bericht-couchsurfing-meeting.html"&gt;Meeting besucht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt auch noch andere Arten von Meetings; im Dezember fanden zum Beispiel ein Fondueessen und der Besuch eines Weihnachtsmarktes statt, an welchem über 80 Couchsurfer teilnahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teilnehmer von monatlichen Couchsurfing Meetings sind alle Mitglieder bei Couchsurfing und deshalb besitzen sie schon mindestens eine Gemeinsamkeit. Das Ziel eines Meetings sei, wie in den Einladungen steht, Spass zu haben, eine gute Zeit zu verbringen und sich mit coolen Leuten abzugeben. Monatliche Meetings bestehen auch oft darin, in einer Bar etwas zu trinken oder sich bei jemandem zu Hause zu treffen. Das vorher genannte Ziel kann so sicherlich gut umgesetzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Couchsurfing Meetings fördern die Entstehung eines längerfristig bestehenden sozialen Netzes, da die meisten Teilnehmer auch in der Region wohnhaft sind. Ein solches Netz konnten wir auch am Meeting beobachten. Viele Couchsurfer kannten sich schon untereinander und schienen des öfteren miteinander in Kontakt zu stehen. Es waren auch viele Ausländer anwesend, die für eine kürzere oder längere Zeit in der Schweiz lebten und uns von ihrer fehlenden Integration in die Schweizer Gesellschaft erzählten. Daraus schlussfolgerten wir, dass Couchsurfing durch die Organisation von Meetings für einige Teilnehmer auch als soziales Auffangnetz genutzt wird. Ausländer, die nicht integriert sind, haben die Möglichkeit, hier Anschluss an ein soziales Netz zu finden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-5686385358139354680?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/5686385358139354680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=5686385358139354680' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5686385358139354680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5686385358139354680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/und-warum-macht-man-das.html' title='... und warum benutzt man Couchsurfing?'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3908888469393356090</id><published>2009-01-03T15:46:00.008+01:00</published><updated>2009-01-09T13:56:43.635+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Reisende'/><title type='text'>Datenzusammenfassung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir haben im Gesamten 19 Personen befragt, davon waren 10 Männer und 9 Frauen. Nach offiziellen Angaben der Couchsurfing Website hat es 11% mehr männliche Couchsurfer.&lt;br /&gt;Das Durchschnittsalter unserer Befragten liegt bei 28, was beinahe das allgemeine Durchschnittsalter (27) aller Mitglieder bei Couchsurfing ist. Wir haben also in dieser Hinsicht sehr repräsentative Interviews durchgeführt. Die meisten Befragten sind zwischen 21 und 30 Jahre alt. Zwei sind klar älter (40 und 50 Jahre), eine etwas jünger (19).&lt;br /&gt;Die Interviewten kommen aus: Bangladesch (1), Brasilien (1), Deutschland (2), Frankreich (2), Guatemala (1), Neuseeland (2), der Schweiz (8), Spanien (1) und den USA (1).&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Acht Interviewte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; sind erst seit dem Jahr 2008 Mitglieder. Davon sind drei sogar erst seit September und November des letzten Jahres dabei. Weitere acht Personen registrierten sich 2007. Nur drei Befragte sind schon seit den Anfängen der Couchsurfing Version 2.0 dabei.&lt;br /&gt;Alle ausser einer Person sind ledig, viele davon single.&lt;br /&gt;Von den Befragten sind fünf Studenten und drei Lehrer. Der Grossteil der restlichen betätigt sich auch in sozialen Gebieten, vor allem in pflegerischen Berufen. Zwei Personen leben ein nomadisches Leben und reisen, teils verbunden mit ihrer Arbeit, auf der ganzen Welt herum.&lt;br /&gt;Wir haben zwei verschiedene Interviews erstellt, die sich aber in vielen Fragen ähnlich waren. Wir verfassten ein Interview für die Gastgeber und eines für die Reisenden. Im Gesamten befragten wir 7 Reisende und 12 Gastgeber. Mehrere Personen hosten und reisen, doch haben wir sie der Gruppe zugeteilt, auf die sie persönlich den grösseren Wert gelegt haben. Julijana und Florian wurden Fragen von beiden Interviews gestellt.&lt;br /&gt;Die Wohnverhältnisse der Befragten sind sehr unterschiedlich. Es wurde von der Einzimmerwohnung bis zum Eigenheim alles genannt. Sechs Personen - die meisten Studenten - leben in einer Wohngemeinschaft. Fünf Personen können zurzeit aus Platz- oder sonstigen Gründen keine Couch für Reisende anbieten.&lt;br /&gt;Die Anzahl aufgenommener Couchsurfer variiert von 0 (Reisende, die keine Möglichkeit oder keine Lust haben, zu hosten) bis zu 58 Leuten. Der Durchschnitt bei den Gastgebern liegt zirka bei 12 gehosteten Leuten. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3908888469393356090?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3908888469393356090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3908888469393356090' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3908888469393356090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3908888469393356090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/datenzusammentragung.html' title='Datenzusammenfassung'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-8997713106014075412</id><published>2009-01-03T15:42:00.006+01:00</published><updated>2009-01-09T13:55:08.932+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Medieneinfluss</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Jeden Tag erscheinen mehrere Artikel, Berichte und Reportagen über Couchsurfing. Was hat das für einen Einfluss auf das Couchsurfing Projekt?&lt;br /&gt;Wir haben verschiedene Meinungen dazu gehört. Nebst dem Effekt, dass eine hohe Medienpräsenz das Wachstum ankurbelt und viele neue Mitglieder anzieht, wird sie häufig auch als negativ empfunden. In den Medien wird häufig ein falsches Bild von Couchsurfing vermittelt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Sie unterstreichen den Kostenaspekt oft zu stark. Mit Titeln wie &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hotel umsonst" und &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gratis Reisen" führen sie die Leser in die Irre. Ja, Couchsurfing ist eine billige Reiseart, doch legen die meisten erfahrenen Couchsurfer einen höheren Wert auf das zwischenmenschliche Erlebnis. Beeinflusst durch die Medien beginnen neue Mitglieder oft mit der Motivation, kostenlos reisen zu können:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Ich glaube die meisten neuen Mitglieder haben irgendwo gelesen, man könne gratis übernachten. Kommt man neu zu Couchsurfing, sieht es in erster Linie so aus: Geil, Geld sparen. Und das Ganze Rundherum, Leute kennen lernen, Länder betrachten aus der Sicht der Gastgeber, das kommt erst mit der Zeit, wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat (…) Das ist auch ein Problem der ganzen Medienaufmerksamkeit, die Couchsurfing genießt. Man hat heute pro Tag 8 bis 10 Artikel weltweit in irgendeiner Zeitung über Couchsurfing, täglich gibt es irgendwelche Fernsehspots über Couchsurfing, es läuft sehr viel. Es kommt dann immer drauf an, wie schlau man den Journalisten um den Finger wickeln konnte. Wie konntest du ihm die Punkte rüberbringen, was Couchsurfing ist, und was es nicht ist. Es ist mehr die Art des Reisens als ein Gratis Hotel. Das ist immer ein bisschen schwierig, dies auch so rüberzubringen.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Vince)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vince glaubt auch zu wissen, wie man dieses Problem angehen könnte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Wir  bräuchten dringendst einen schlauen PR-Menschen, der das Ganze in die Hand nimmt und etwas koordiniert. Das haben wir momentan nicht, und das wäre wichtig.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Vince)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Als es um die Frage ging, ob das Projekt gefördert werden sollte, äußerten sich mehrere Befragte kritisch im Zusammenhang mit der Förderung durch mehr Medienpräsenz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Ich sehe das ein bisschen zwiespältig, weil das die Sicherheit gefährdet. Wenn das durch Mundpropaganda weiter erzählt wird, dann erzählst du es nicht jemandem, von dem du denkst, der fährt jetzt überallhin und klaut alles. Aus dem Grunde finde ich es nicht so gut, wenn es eine große Medienpräsenz hat. Ich glaube, Mundpropaganda ist die beste Propaganda für so ein Projekt.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-alexander.html"&gt;(Alexander)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Ich finde, es sollte gefördert werden, vor allem durch Mund zu Mund Propaganda.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-andrea.html"&gt;(Andrea&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-andrea.html"&gt;)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Mund zu Mund Propaganda hat den eben genannten Vorteil, dass eine gewisse Sicherheit gewährleistet werden kann. Leute, die vom Projekt begeistert sind und es aus ehrlichen Motiven benützen, erzählen das nur Leuten, von denen sie glauben, dass diese sich auch den Richtlinien anpassen können.&lt;br /&gt;Mundpropaganda fördert das richtige Verständnis von Couchsurfing, da die Leute direkt von ihren Erlebnissen und Erfahrungen erzählen. Enthusiasmus oder allfällige Ablehnung können direkt ausgedrückt werden. Die Informationen kommen von einem Member, das mittendrin und dabei ist. Allerding ist es wiederum eine subjektive Meinung und auch dann können Inhalte verfälscht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man aus den Interviews herauslesen kann, wurde die Couchsurfing Idee bei den meisten durch Mundpropaganda weitergeleitet. Die Mehrheit - fast 80% - der befragten Surfer hat durch Freunde oder durch andere Personen von Couchsurfing erfahren. Wenige kamen zu Couchsurfing durch einen Zeitungs- oder Magazinartikel, niemand durch das Fernsehen. Nur eine Person hörte davon am Radio.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-8997713106014075412?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/8997713106014075412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=8997713106014075412' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8997713106014075412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8997713106014075412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/medieneinfluss.html' title='Medieneinfluss'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-9148570407272120913</id><published>2009-01-03T15:40:00.007+01:00</published><updated>2009-01-09T13:07:14.810+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Mediensammlung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Jeden Tag werden neue Artikel über Couchsurfing ins Internet gestellt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Man hat heute pro Tag 8 bis 10 Artikel weltweit in irgendeiner Zeitung über Couchsurfing, täglich gibt es irgendwelche Fernsehspots über Couchsurfing, es läuft sehr viel.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Vince)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Es ist schwierig, den Überblick über diese große Anzahl von Artikeln, Blogs und Berichten zu behalten. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Mehrheit dieser Artikel lediglich von Erlebnissen der Reisenden und Gastgebern handelt und das Netzwerk kurz vorgestellt wird. Aber es werden keine für uns interessante Überlegungen angestellt, was z.B. Gründe für die Beliebtheit von Couchsurfing betrifft. Beispiele von Couchsurfern haben wir mit unseren Interviews gefunden und wir haben keine weiteren Artikel ausfindig gemacht, in denen uns unbekannte Aspekte vorkommen. Wir haben deshalb nur eine kleine Auswahl von Couchsurfing News aufgelistet. Diese Sammlung beinhaltet Links von:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·       Drei Artikeln aus der Schweiz, die wir gesammelt oder im Internet gefunden haben&lt;br /&gt;·       Einigen Beispielartikeln aus anderen Ländern&lt;br /&gt;·       TV-Ausstrahlungen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Falls Sie aktuelle Artikel suchen, die&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Couchsurfing" erwähnen, versuchen Sie es mit Google News (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://news.google.com/news?hl=en&amp;amp;ned=us&amp;amp;num=100&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;q=couchsurfing&amp;amp;btnG=Search+News"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://news.google.com/news?hl=en&amp;amp;ned=us&amp;amp;num=100&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;q=couchsurfing&amp;amp;btnG=Search+News&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;), oder mit dem Google News Archiv, falls sie noch ältere Artikel suchen, die den Begriff &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Couchsurfing" erwähnen (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://news.google.com/archivesearch?q=CouchSurfing"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://news.google.com/archivesearch?q=CouchSurfing&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Artikel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;SonntagsZeitung, &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Endstation Sofa", &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; erschienen am 11.05.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.tagblatt.ch/tagblatt-alt/tagblattheute/sg/tb-ag/art740,130485"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.tagblatt.ch/tagblatt-alt/tagblattheute/sg/tb-ag/art740,130485&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Tagblatt St.Gallen Aufschlag: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hotel Umsonst“, erschienen am 15.08.07&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.stern.de/reise/fernreisen/:Couchsurfing-Komm-Sofa%21/607619.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.stern.de/reise/fernreisen/:Couchsurfing-Komm-Sofa%21/607619.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Stern: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Couchsurfing – Komm auf mein Sofa!", erschienen am 13.02.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.reuters.com/article/technologyNews/idUSL2487895720070919?sp=true"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.reuters.com/article/technologyNews/idUSL2487895720070919?sp=true&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Reuters: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Have couch, will travel", erschienen am 19.09.07&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1228208922305.shtml"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.ksta.de/html/artikel/1228208922305.shtml&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Kölner Stadtanzeiger: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nur Daniel war etwas kompliziert", erschienen am 03.12.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.billingsgazette.net/articles/2008/04/08/news/local/22-couch.txt"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.billingsgazette.net/articles/2008/04/08/news/local/22-couch.txt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Billings Gazette: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Network connects travelers to free couches worldwide", erschienen am 08.04.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.boston.com/yourlife/articles/2007/08/22/take_the_couch/"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.boston.com/yourlife/articles/2007/08/22/take_the_couch/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;The Boston Globe: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Take the Couch", erschienen am 22.08.07&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2008/26/Couchsurfing?page=1"&gt;http://www.zeit.de/2008/26/Couchsurfing?page=1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein Fall für die Couch", erschienen am 19.06.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;TV-Ausstrahlungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=VZeophsfDMw"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=VZeophsfDMw&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;RTL, 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=6qY53HYgZeA&amp;amp;NR=1"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=6qY53HYgZeA&amp;amp;NR=1&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;SWR BW Fernsehen, 18.03.08&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-9148570407272120913?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/9148570407272120913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=9148570407272120913' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/9148570407272120913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/9148570407272120913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/mediensammlung.html' title='Mediensammlung'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-4418972714536162726</id><published>2009-01-03T15:39:00.009+01:00</published><updated>2009-01-09T13:32:28.256+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Per Mausklick ins Abenteuer</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;Per Mausklick ins Abenteuer" (Comtesse&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/magazin/reisen/per_mausklick_ins_abenteuer_1.1113535.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.nzz.ch/magazin/reisen/per_mausklick_ins_abenteuer_1.1113535.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Zusammenfassung&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Noch vor 20 Jahren waren die meisten Gruppenreisen der reinste Horror. Nervige Mitreisende, vollgepacktes Programm und kein Kontakt zu Einheimischen. Am Ende blieb das miese Gefühl, alles und doch nichts gesehen zu haben. Heutige Touristen wollen mehr. Abenteuerreise in einer fremden Kultur und dabei die Umwelt schonen. Seit Beginn der 90er Jahre spezialisieren sich Reisebüros auf solche Trips; man kann in kleinen Gruppen reisen oder sich sein individuelles Programm zusammenstellen lassen. Da diese Veranstalter vor allem junge Kunden ansprechen, kann man ihr Angebot nur im Internet buchen. Bei der Planung der Reisen wird Wert auf Nachhaltigkeit und Authentizität gelegt. Bio und einheimisch soll es sein. Der junge Reisende von heute will ein einmaliges Erlebnis; eine ursprüngliche Erfahrung in einer anderen Kultur machen und dabei die Umwelt nicht belasten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kommentar&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Trend zu Alternativreisen und Abenteuer, zu individuellen Erfahrungen in fremden Kulturen ist genauso ein Grund zur Entstehung dieser Internet-Reiseanbieter als auch der Couchsurfing Community. Beide Oberflächen sprechen vor allem Junge an und existieren praktisch ausschliesslich im Internet.&lt;br /&gt;Es scheint, dass Nachhaltigkeit, Individualität und Authentizität die wesentlichen Grundzüge des modernen Tourismus sind und dass das Internet dafür die perfekte Oberfläche bietet.&lt;br /&gt;Einen Kritikpunkt von Hansruedi Müller, Professor für Freizeit und Tourismus an der Universität Bern,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;gegenüber dem „nachhaltigen Reisen“ muss ich allerdings noch zulassen: &lt;em&gt;„Es nützt wenig, wenn man mit dem Flugzeug oder dem Privatauto lange anreist, um dann ein Hotel mit Öko- Gütesiegel zu buchen, ein Bio- Nachtessen zu bestellen oder ein Max- Havelaar- Geschenk zu kaufen.“ (www.NZZ.ch/magazin, 28.10.08)&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;NZZ, 16.10.08,  Comtesse, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mirjam: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;Per Mausklick ins Abenteuer".&lt;br /&gt;URL: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/magazin/reisen/per_mausklick_ins_abenteuer_1.1113535.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.nzz.ch/magazin/reisen/per_mausklick_ins_abenteuer_1.1113535.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;(Gelesen am 28.10.08) &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-4418972714536162726?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/4418972714536162726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=4418972714536162726' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4418972714536162726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4418972714536162726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/per-mausklick-ins-abenteuer.html' title='Per Mausklick ins Abenteuer'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-5304236065874087474</id><published>2009-01-03T15:38:00.004+01:00</published><updated>2009-01-09T15:19:25.578+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stereotyp Couchsurfer'/><title type='text'>Stereotyp Couchsurfer</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Schaut man sich auf Couchsurfing ein paar Profile an, merkt man bald, dass sie sich alle ziemlich ähnlich sind. Klar, das mag an den etwas eingeschränkten Möglichkeiten liegen, das Profil zu gestalten, trotzdem sagen fast alle Couchsurfer von sich etwa das Gleiche. Zum Beispiel, dass sie locker im Umgang und sehr offen seien und gerne neue Leute kennenlernten. Dass es solche Tendenzen gibt, erstaunt eigentlich nicht. Der Gedanke und die Struktur von Couchsurfing sprechen bestimmte Leute eben mehr an als andere. Und diese Leute bringen alle ähnliche Eigenschaften und Gedanken mit. Natürlich ist jeder Couchsurfer einzigartig, man kann sie nicht alle in denselben Topf werfen. Wir wollen dennoch das Experiment wagen und versuchen, ein abstraktes Bild vom typischen Couchsurfer zu zeichnen. Wie würde das aussehen? Was sind die häufigsten Tendenzen? Diese Frage haben wir einigen erfahrenen Couchsurfern gestellt. Die folgenden Behauptungen basieren auf den Eindrücken dieser Personen und uns selbst, sie lassen sich statistisch nicht bewiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die meisten sind in meinem Alter, also zwischen 20 und 25. Mit Ausnahmen, ich habe auch schon ältere Leute gehostet.&lt;br /&gt;Viele sind alternativ. Fast alles sind Backpacker. Es gibt keine Köfferchen-Touristen.&lt;br /&gt;Dann sind sie offen und interessiert an allem. Die meisten sind sehr respektvoll und hilfsbereit.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-flavio.html"&gt;(Flavio)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der Durchschnittscouchsurfer hat sicher die Matura, das Abitur gemacht, ist am Studieren oder hat studiert, gut verdienend, das Durchschnittsalter ist 27, sicher obere Bildungsschicht, politisch gesehen die meisten eher links.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Vince)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Die Leute, mit denen wir Interviews durchgeführt haben, haben sich alle als sehr offen gesehen. Offenheit ist, so glauben wir, eine der wichtigsten Eigenschaften, die man für Couchsurfing mitbringen muss. Man muss Neues aufnehmen können, ohne es direkt sofort zu verurteilen. Ist man dazu nicht bereit, kann es zwischen den Personen zu Schwierigkeiten kommen.&lt;br /&gt;Ausserdem sind die meisten Couchsurfer unkompliziert, spontan und stellen nicht allzu viele Ansprüche.&lt;br /&gt;Obwohl viele Couchsurfer, mit denen wir Kontakt hatten, Studenten waren, war keiner arm und stammte niemand aus sozial tiefen Schichten. Sie haben zwar nicht im Luxus gelebt, können es sich aber doch leisten, längere Reisen zu unternehmen. Das unterstreicht, dass der finanzielle Aspekt von Couchsurfing nur eine untergeordnete Rolle spielt.&lt;br /&gt;Die politische Einstellung ist eher links, was nicht erstaunt, da die ganze Philosophie von Couchsurfing, mit den Gedanken zu teilen was man hat und die Kulturen zusammenzuführen, viele politisch linke Gedanken enthält.&lt;br /&gt;Der typische Couchsurfer ist also jung, gebildet, politisch links orientiert, stammt aus der Mittel- oder Oberschicht, leidet nicht an finanziellen Nöten, ist spontan, interessiert, neugierig, unkompliziert und weltoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat das für Folgen?&lt;br /&gt;Da es immer so etwa die gleichen Leute sind, die bei Couchsurfing mitmachen und es gewisse Eigenschaften zum Couchsurfen braucht, wird nie jedermann Mitglied werden. Es wird von Couchsurfing nur ein beschränktes Zielpublikum angesprochen.&lt;br /&gt;Couchsurfing will eine gewisse &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/Philosophie"&gt;Philosophie&lt;/a&gt; auf der Welt verbreiten. Die Idee, anderen Menschen die Wertvorstellungen von Couchsurfing zu vermitteln, sehen wir etwas kritisch. Diejenigen, die mitmachen, bringen die meisten der angestrebten Eigenschaften schon mit, sonst würden sie sich von Couchsurfing gar nicht angezogen fühlen. Man kann sich also fragen, wie stark den Mitgliedern dieser Geist eigentlich vermittelt werden muss, und ob die Philosophie so Sinn macht. Wir haben aber auch etwas beobachtet, das dem widerspricht:&lt;br /&gt;All den Leuten, die durch die Medien von Couchsurfing erfahren haben und in Couchsurfing vor allem die Möglichkeit sehen, Geld zu sparen, muss die Mentalität und der Gedanke hinter Couchsurfing noch vermittelt werden. Nach einem oder zwei Besuchen wird sich dann entscheiden, ob die Person diese Gedanken gut findet und weiter mit Couchsurfing reist, oder ob sie sich daran stört und nicht mehr aktiv ist. Wie gross der Einfluss von Couchsurfing auf die Welt wirklich ist, wissen wir nicht. Auch nicht, wie viel es verändert oder wie viele Leute umzudenken beginnen. Ob der Austausch von Lebensansichten und die Verbreitung der Philosophie auf dem Hintergrund der vielen Ähnlichkeiten der Couchsurfer realistisch sind, darf aber hinterfragt werden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-5304236065874087474?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/5304236065874087474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=5304236065874087474' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5304236065874087474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5304236065874087474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/stereotyp-couchsurfer.html' title='Stereotyp Couchsurfer'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-455618759519646092</id><published>2009-01-03T15:35:00.004+01:00</published><updated>2009-01-09T13:50:38.279+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Couchsurfing - Grundlagen'/><title type='text'>Entstehung und Geschichte</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auf der Couchsurfing Webseite selbst findet man nur ungenügende und unvollständige Informationen zur Entstehung und Geschichte von Couchsurfing. Tooki und Vince haben uns aber erzählt, wie Couchsurfing eigentlich genau entstanden ist. Ein kleiner Auszug aus dem Interview mit Vince:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;AM:   Wir versuchen auch, herauszufinden, wieso es Couchsurfing gibt. Wir fragen uns, wie das entstanden ist, welchen Bedürfnissen es entsprungen ist…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Das war Casey. Er wohnt in New Hampshire, also an der Ostküste der USA, und vor acht Jahren hatte er einen sehr günstigen Flug nach Island. Dort wollte er aber nicht in ein Hotel, und da er ein bisschen ein Computerfreak ist, hat er sich in den Universitätscomputer von Reykjavik gehackt und alle Studenten angeschrieben mit einem Mail: „Hallo, ich bin Casey, ich komme nach Island, hat irgendjemand Lust, mit mir etwas zu unternehmen. Ich würde nicht gerne in einem Hotel übernachten, sondern bei jemandem zu Hause. Er erhielt dann so viele positive Rückmeldungen, über hundert für ein verlängertes Wochenende, so dass er gemerkt hat, dass dies Potenzial hätte. Und so ist es entstanden.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Interview mit Vince)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegründet wurde Couchsurfing International, Inc. im Jahre 2003 von Casey Fenton. Er und drei weitere Gründer waren zu dieser Zeit die einzigen Teilnehmer des Forums. Seitdem ist Couchsurfing stark gewachsen, Statistiken findet man &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/statistiken.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Im Juni 2006 verursachte ein schwerer Datenbankfehler den Zusammenbruch der Website. Nach einem Ausfall von zehn Tagen und kleineren Umstrukturierungen konnte Couchsurfing 2.0  in Betrieb genommen und von den Mitgliedern genutzt werden. Seit diesem grossen Crash funktioniert die Seite relativ zuverlässig. Ab und zu kommt es zu kleineren Ausfällen der Server und anderen Störungen, die aber nie länger als einen Tag dauern.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-455618759519646092?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/455618759519646092/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=455618759519646092' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/455618759519646092'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/455618759519646092'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/entstehung-und-geschichte.html' title='Entstehung und Geschichte'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-616534907624717940</id><published>2009-01-03T15:34:00.003+01:00</published><updated>2009-01-09T14:26:03.921+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Couchsurfing - Grundlagen'/><title type='text'>Aufbau und Funktionsweise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mitglied bei Couchsurfing kann jeder werden. Man muss dazu nur auf die Website und sich dort anmelden. Jedes Mitglied hat ein persönliches Profil, das man mit einigen Informationen über die eigene Person füllt. Persönliche Interessen, die eigene Philosophie, die eigene Art zu Denken und die Erfahrungen mit Couchsurfing werden wiedergegeben. Es besteht auch die vielgenutzte Möglichkeit, Fotos hochzuladen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Jeder Couchsurfer kann selber entscheiden, ob er einen Schlafplatz zur Verfügung stellen möchte oder nicht. Wenn man dazu bereit ist und genügend Platz hat, kann man zwischen verschiedenen Zusagen wählen. Sie reichen von vielleicht bis definitiv. Das soll den Gästen bei der Auswahl eines Hosts helfen. Für all jene, die gerne einen Platz zur Verfügung stellen würden und zum Beispiel gerade keine Kapazität haben, gibt es noch den Coffee-or-Drink&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;em style="font-style: italic;"&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;Status. Dieser deutet an, dass es dem Mitglied nicht möglich ist, Host zu sein. Es heisst aber auch, dass die Motivation zum Austausch durchaus vorhanden ist und man sich gerne auch einmal treffen kann, um beispielsweise zusammen die Stadt zu erkunden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Es besteht kein Zwang, jemanden bei sich aufzunehmen und man kann auch Mitglied werden, wenn man keine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung stellen kann oder will. Freeloader, die nur einen billigen Hotelersatz suchen und nicht bereit sind, etwas zu geben, sind aber nicht willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Will man eine Reise unternehmen, sucht man mit der Suchmaschine auf der Internetseite nach möglichen Gastgebern und nimmt mit diesen via E-Mail Kontakt auf. Für konkrete Anfragen zum Surfen einer Couch schreibt man dem anderen einen Couchsurfing Request. Die Details werden dann via E-Mail zwischen Gast und Gastgeber festgelegt. Es gibt keinen Vermittlungsdienst, man muss sich selbst um die Anfragen kümmern. Auch hier gibt es nicht eine Pflicht, jeden aufzunehmen, der eine Anfrage schreibt. Sollte man keine Zeit haben, oder scheint der Couchsurfer unsympathisch, kann man auch einfach absagen. Man ist selbstständig und trägt auch alleine die Verantwortung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Um die Vernetzung und den Kontakt zwischen den Mitgliedern zu ermöglichen, gibt es verschiedene Instrumente.&lt;br /&gt;Die Interessensgruppen sind relativ eigenständige Gruppen von Leuten, die irgendetwas gemeinsam haben. Es gibt inzwischen sehr viele Gruppen, die viele Interessensfelder abdecken und teils sehr unterschiedliche Inhalte haben. Sie reichen von der Gruppe der Bierliebhaber bis zu Gruppen für Städte und Länder. Ziel ist es, Informationen auszutauschen und die Kommunikation zwischen den Mitgliedern zu vereinfachen.&lt;br /&gt;Im Chat kann man sich in Echtzeit mit Menschen aus der ganzen Welt treffen und miteinander diskutieren. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Wenn man eine besondere Begeisterung für Couchsurfing entwickelt hat, kann man als Freiwilliger für die Gemeinschaft arbeiten. Eine Form davon ist als Ambassador, wobei nicht jeder Freiwillige Ambassador ist. Es gibt auch andere Arbeit zu tun, zum Beispiel die Seite in verschiedene Sprachen zu übersetzen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Ein Ambassador aber leistet administrative Arbeit für die Mitglieder und die Gemeinschaft. Ausserdem motiviert er zu Aktivitäten und verbreitet den Couchsurfing Spirit. Auch ist er die direkte Ansprechperson für die Mitglieder, falls es Probleme geben sollte. Es gibt verschiedene Stufen von Ambassadors, die auch unterschiedliche Aufgaben haben. Für eine Stadt oder eine grössere Region gibt es einen City Ambassador. Für jedes Land einen Country Ambassador und schliesslich für jeden Kontinent einen Global Ambassador. Je nach Grösse der Region, der Stadt oder des Landes kann es auch vorkommen, dass es mehrere Ambassadors gibt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Mehr Informationen zu Voraussetzungen und Pflichten eines Ambassador finden Sie unter: &lt;a href="http://www.couchsurfing.com/amb_levels.html"&gt;http://www.couchsurfing.com/amb_levels.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über den Ambassadors steht nur noch das Leadershipteam, welches ideologische Entscheide trifft, die Finanzen regelt, die Buchhaltung macht, die Server unterhält und die ganze Gemeinschaft lenkt, indem es Entscheidungen fällt. Das tun sie jedoch nie, ohne vorher mit den Ambassadors Rücksprache gehalten zu haben. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-616534907624717940?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/616534907624717940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=616534907624717940' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/616534907624717940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/616534907624717940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/aufbau-und-funktionsweise.html' title='Aufbau und Funktionsweise'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-21501924705106057</id><published>2009-01-03T15:27:00.002+01:00</published><updated>2009-01-09T14:36:45.287+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sicherheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Couchsurfing - Grundlagen'/><title type='text'>Grundlagen Sicherheit</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Einen totalen Fremden ins Haus lassen. Bei jemandem übernachten, den man überhaupt nicht kennt. Für viele klingt das unvorstellbar. Und doch machen hunderttausende Couchsurfer die ganze Zeit nichts anderes. Wie können sie sich dabei sicher fühlen? Welche Instrumente gewährleisten die Sicherheit bei Couchsurfing?&lt;br /&gt;Die Sicherheit scheint sehr wichtig zu sein, stellt Couchsurfing seinen Mitgliedern doch gleich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, um sich abzusichern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Zum einen gibt es das Verifizieren (Verification). Die Mitglieder können ihre Namen und Adressen bestätigen lassen. Das Ganze läuft in drei Schritten ab:&lt;br /&gt;1.   Man willigt ein, dass man seinen Namen und die Adresse auf dem Profil nicht mehr ändern kann.&lt;br /&gt;2.   Man tätigt eine Zahlung. Der angegebene Namen auf dem Profil wird mit jenem des Bankkontos verglichen.&lt;br /&gt;3.   Der zuständige Ambassador schickt einen Brief mit einem Sicherheitscode an die angegebene Adresse. Diesen Code muss man später auf dem Profil eingeben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Hat man diese drei Schritte durchlaufen, erscheint auf dem Profil ein grünes Vorhängeschloss.&lt;br /&gt;Die Verifizierung ist kostenpflichtig. Der Preis ist von Land zu Land unterschiedlich und passt sich dem allgemeinen Wohlstand im jeweiligen Land an. Das Geld, das nicht für den Versand der Briefe aufgewendet wird, investiert Couchsurfing vor allem in den Betrieb der Server. Die Beiträge aus der Verifizierung sind neben den Spenden die wichtigsten Einnahmequellen von Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Sicherheitsinstrument stellen die Referenzen (References) dar, die sich die Mitglieder gegenseitig hinterlassen können und die auf dem Profil des anderen angezeigt werden. Man kann mit einer Referenz seinen persönlichen Eindruck des Couchsurfers auf dessen Profil hinterlassen. Hat man ihn beherbergt, seine Couch gesurft, im Chat getroffen, ist man sich auf einem Meeting begegnet oder kennt man sich aus dem privaten Leben, sobald man genug Informationen über eine andere Person hat und sie einschätzen kann, kann man eine Referenz hinterlassen. Dieses Wissen stellt man dadurch den anderen Mitgliedern zur Verfügung. So wird ein dichtes Netzwerk geschaffen und man kann etwa einschätzen, ob eine Person vertrauenswürdig ist oder nicht. Auch Kritik an der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Informationen auf dem Profil kann angebracht oder tolle und spezielle Ereignisse können erwähnt werden. Man kann positive und neutrale, aber auch negative Referenzen hinterlassen. Eine negative Referenz sollte man schreiben, wenn man sich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;bei einem Host oder mit einem Couchsurfer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; nicht sicher fühlen konnte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;, oder wenn sich die andere Person unangemessen verhielt. Durch die Referenzen sollen die schwarzen Schafe erkannt und das Netz durch die Erfahrungen anderer verdichtet werden.&lt;br /&gt;Referenzen können nicht anonym sein, da sie sonst nichts nützen würden. Grundsätzlich bleiben alle Referenzen stehen, sollten sie aber unsittlich formuliert sein, auf eine andere Person zutreffen oder ähnliches, kann man sich bei einem Ambassador melden und die Referenz wird entfernt. Natürlich geht das nicht, wenn die Referenz zutrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine dritte Variante der Sicherung des Netzwerkes und der persönlichen Sicherheit der Couchsurfer ist das Bürgen (Vouching). Man drückt damit aus, dass man ein anderes Mitglied für sehr vertrauenswürdig hält. Mit dem Vouchen begonnen haben die Ambassadors von Couchsurfing, die einige Leute als besonders vertrauenswürdig eingestuft haben; die sie gut kannten. Sobald für einen von drei verschiedenen Mitgliedern gebürgt wurde, kann man selbst beginnen für andere zu bürgen. Um für jemanden zu vouchen, muss man ihn aber mindestens ein Mal persönlich getroffen haben. Das Vouching soll sehr seriös ablaufen und ernst genommen werden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-21501924705106057?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/21501924705106057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=21501924705106057' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/21501924705106057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/21501924705106057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/grundlagen-sicherheit.html' title='Grundlagen Sicherheit'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-9009090916186231994</id><published>2009-01-03T15:25:00.008+01:00</published><updated>2009-01-09T15:10:48.667+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sicherheit'/><title type='text'>Vertiefung Sicherheit</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wie können sich die Couchsurfer sicher fühlen, wenn sie einem Wildfremden die Tür zur eigenen Wohnung öffnen? Funktionieren die von Couchsurfing vorgegebenen Instrumente? Wie wichtig ist das den Couchsurfern überhaupt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherheit scheint sehr wichtig zu sein, stellt Couchsurfing seinen Mitgliedern doch gleich mehrere Möglichkeiten für die persönliche Absicherung zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verifizierung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Vertrauen zwischen den Hosts und Gästen wird durch das Verifizieren gesteigert, da man sich sicher sein kann, dass der andere derjenige ist, der er vorgibt zu sein. Weil verifizierte Mitglieder bei einer Couchsuche weiter oben in der Liste angezeigt werden, lassen sich relativ viele Mitglieder verifizieren. Es gibt wenige erfahrene Couchsurfer, die nicht verifiziert sind. Andrea findet auch, dass sich anhand des Verifizierungsstatus sagen lässt, wie viel Mühe ein Mitglied bereit ist, auf sich zu nehmen, um das Funktionieren des Systems zu gewährleisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Nun achte ich aber vorwiegend auch auf den Verifizierungsstatus. Ich finde, mindestens die Stufe eins sollte erreicht sein, da es bei dieser Stufe nur darum geht, seinen Namen sperren zu lassen. Mindestens diese Mühe sollte man meiner Meinung nach bereit sein, auf sich zu nehmen. Ich bevorzuge aber Leute, die noch eine höhere Verifizierungsstufe erreicht haben. Ich habe mir überlegt, dass Leute, die es sich leisten können, durch Europa zu reisen, sich sicherlich auch den kleinen Betrag leisten können, den die Verifizierung kostet." &lt;/em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-andrea.html"&gt;(Andrea)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verifizierung kann ein Indikator sein, wie stark sich jemand für Couchsurfing engagiert und wie wichtig ihm das ist. Obwohl viele Couchsurfer den Endstatus der Verifizierung erreicht haben und wir sie als sinnvolles Sicherheitsinstrument einschätzen, wurde es in unseren Interviews nur selten erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Referenzen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was die Referenzen betrifft, zeigt sich eine problematische Dynamik. In der Gemeinschaft der Couchsurfer herrscht eine allgemeine Tendenz, die eigentliche Funktion der Referenzen zu verändern. Die objektive Kritik in den Beiträgen wird vermehrt von Danksagungen, teilweise übertriebenem Lob und Bestätigungen von Freundschaften verdrängt.Wir haben während unserer ganzen Arbeit sehr wenige negative Referenzen angetroffen. Aus unseren Interviews geht auch hervor, dass die meisten Erfahrungen tatsächlich sehr positiv waren. Kommt dann aber trotzdem mal ein negatives Erlebnis vor, wird die negative Referenz, die eigentlich folgen sollte, weggelassen. Es besteht eine gewisse Hemmung, jemandem eine negative Referenz zu hinterlassen. Dadurch entsteht ein  einseitiges Bild der Person.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;„Hattest du auch schon negative Erlebnisse?“&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;„Ja, das hatte ich leider auch schon. Ich hatte einmal einen Couchsurfer bei mir, der sich nicht sehr angemessen verhalten hatte. Erst wollte ich ihm ein negatives Feedback schreiben, entschied mich dann aber für ein neutrales. Der betreffende Couchsurfer war damit aber überhaupt nicht einverstanden, er hat mir auch gedroht, ich solle die Reference ändern, er schreibe mir sonst eine schlechte Reference. Ich erhielt auch Emails von ihm, die wirklich „unter aller Sau“ waren. Ich wusste dann nicht mehr, wie ich mich am besten verhalten solle und ich habe mich dann an einen Ambassador gewendet und ihm eine Email geschrieben, und ihm mein Problem geschildert. Er rief mich dann sofort an, und hat mich unterstützt. Er hat mir geraten, die Reference so stehen zu lassen, und das habe ich dann auch getan. Seither bin ich aber etwas skeptischer gegenüber potenziellen Gästen.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-andrea.html"&gt;(Andrea)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Wenn Couchsurfer einander unehrliche und übertriebene Referenzen hinterlassen, wenn sie sogar schlechte Erlebnisse verschweigen, dann zerstören sie das ganze System der Referenzen und schaden dem Netzwerk. Referenzen sollten ehrlich sein und anderen Couchsurfern weiterhelfen.&lt;br /&gt;Ob jemand Referenzen hat, ist den Couchsurfern sehr wichtig. Für  viele unserer Interviewpartner gelten Referenzen als mindestens so wichtig, wie die Fotos und die Informationen aus dem Profil. Ein Problem hierbei ist, dass man eventuell als Neueinsteiger aufgrund der noch fehlenden Referenzen kaum eine Unterkunft bekommt und einem so die Möglichkeit verwehrt wird, die ersten Referenzen zu sammeln. Hier hilft es vielleicht, wenn man andere Instrumente der Absicherung nutzt oder zu Beginn vor allem Meetings besucht, um Leute kennen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vouching:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Das Vouching funktioniert gut, es wird unter erfahrenen Couchsurfern relativ häufig angewandt. Wie wichtig es aber ist, wissen wir nicht. Es wurde während der Interviews nur einmal erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„And then, if they have been vouched, that also counts, but it’s not essential. It isn’t really something that tells anything either. If you don’t have it, it doesn’t mean anything. If you have it, of course it gives more information. So it is references mostly that give information.” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-pedro.html"&gt;(Pedro)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Die Sicherheit bei Couchsurfing ist eine zweischneidige Sache. Den einen Mitgliedern ist es sehr wichtig, sicher zu sein, dass ihnen nichts passiert. Dazu sichern sie sich durch verschiedene Instrumente ab und geben auch an, dass sie diese  genau wie Profilinformationen und Fotos, beachten und nutzen. Andere Mitglieder sind teilweise sehr leichtsinnig, risikofreudig und naiv. Sie vertrauen auf das Gute im Menschen und sind überzeugt, dass ihnen nichts passieren wird. Mit ihren übertriebenen Angaben verwischen sie die Wahrheit und hebeln ein wichtiges Instrument, von dem sie behaupten, es sei ihnen wichtig, selber aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergleicht man die Sicherheitsvorkehrungen bei Couchsurfing mit denen bei Servas, stellt man fest, dass sie sehr unterschiedlich sind. Bei Couchsurfing kann jeder mitmachen, man braucht nur ein Profil zu erstellen. Bei SERVAS jedoch muss man sich bewerben und wird dann zu einem Vorstellungsgespräch mit SERVAS-Verantwortlichen eingeladen. Diese Expertengruppe entscheidet, ob man aufgenommen wird oder nicht. Diese Auswahl ist es dann auch, die Bea Mantel, Schweizer Chefin von Servas, als sehr wichtig sieht im Vergleich zu anderen Organisationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wodurch zeichnet sich SERVAS speziell aus?"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Ich denke, wir haben eine grössere Qualität bezüglich der Sicherheit. Auch weil wir mit dem Interview die Möglichkeit haben, Leuten zu sagen: „Hey, diese Art von Reisen bringt für euch nichts. Das ist nicht das, was ihr euch darunter vorstellt.“&lt;br /&gt;Wir haben also einen…ich würde es mal ‚Vertrauensbonus‘ nennen." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/interview-mit-bea-mantel.html"&gt;(Bea Mantel)&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Wir denken, dass der Unterschied woanders liegt. Bei Servas ist jeder, der dabei ist, vertrauenswürdig und von einem Komitee ausgewählt. Hier gibt es von Anfang an eine Gewissheit der Sicherheit. Da bei Couchsurfing aber jedermann Mitglied werden kann, ist am Anfang nicht sicher, wie vertrauenswürdig diese Personen sind. Man hat kedoch die Möglichkeit sich als sicheres Mitglied zu beweisen, wenn man all die Instrumente auf der Website anwendet. Das kostet einen natürlich ein bisschen Geld und ist anstrengend. Hat sich ein Mitglied aber verifizieren lassen, hat es positive Referenzen oder haben andere Leute sogar für einen gevouched, dann kann man etwa vom selben Sicherheitsstandart sprechen wie bei Servas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn beim Couchsurfen Situationen entstehen, in denen man sich nicht wohl fühlt oder mit denen man unzufrieden ist, so ist es wichtig, dass man mit der anderen Person darüber spricht und die Sache klärt. Viele Missverständnisse können so aus der Welt geschaffen und Kompromisse gefunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Prinzip der Sicherheit bei Couchsurfing basiert auf Eigenverantwortung. Als Reisender muss man selbst Referenzen und Verifizierungsstatus eines potenziellen Hosts überprüfen, als Host muss man sich gut mit den Informationen eines möglichen Guests befassen. Man hat keine Verpflichtungen gegenüber Couchsurfing und so kann man immer selbst entscheiden, ob man jemandem vertrauen will oder nicht. Ein Host hat immer die Freiheit, eine Übernachtungsanfrage abzulehnen, falls er dabei kein gutes Gefühl hat. Reisende haben die Wahl, welche Hosts sie anfragen wollen.&lt;br /&gt;Geschieht einem etwas, ist es  auf unzureichendes Anwenden der Sicherheitsoptionen zurückzuführen und Couchsurfing kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Oft gehen Couchsurfer ein Risiko ein, weil sie auf das Gute im Menschen vertrauen und keine gesunde Skepsis mehr besitzen.&lt;br /&gt;Benutzt man seinen gesunden Menschenverstand und hat für den Notfall eine Möglichkeit auszuweichen, kann jedoch nicht viel geschehen. Man muss sich überlegen, wie man sich in einer Notfallsituation verhält und eventuell einen Notgroschen für ein Hotel oder eine Jugendherberge dabei haben. Aber auch wenn man noch so rational entscheidet und man alles beachtet hat, kann immer noch etwas passieren.&lt;br /&gt;Eine hundert prozentige Sicherheit gibt es leider nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema Sicherheit haben wir einen interessanten Zeitungsartikel gefunden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2008/26/Couchsurfing?page=1"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.zeit.de/2008/26/Couchsurfing?page=1&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;(Die Zeit, Ein Fall für die Couch, 19.06.2008 Nr. 26)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-9009090916186231994?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/9009090916186231994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=9009090916186231994' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/9009090916186231994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/9009090916186231994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/vertiefung-sicherheit.html' title='Vertiefung Sicherheit'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-5268646479425337761</id><published>2009-01-03T15:20:00.006+01:00</published><updated>2009-01-09T13:51:20.064+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Couchsurfing - Grundlagen'/><title type='text'>Der Gedanke</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;The CouchSurfing 2.0 Mission: &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Participate in Creating a Better World, One Couch at a Time&lt;/strong&gt; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;CouchSurfing seeks to internationally network people and places, create educational exchanges, raise collective consciousness, spread tolerance and facilitate cultural understanding. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;As a community we strive to do our individual and collective parts to make the world a better place, and we believe that the surfing of couches is a means to accomplish this goal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CouchSurfing is not about the furniture, not just about finding free accommodations around the world; it's about making connections worldwide. We make the world a better place by opening our homes, our hearts, and our lives. We open our minds and welcome the knowledge that cultural exchange makes available. We create deep and meaningful connections that cross oceans, continents and cultures. CouchSurfing wants to change not only the way we travel, but how we relate to the world!”&lt;br /&gt;(Auszug aus der Couchsurfingwebsite: &lt;a href="http://www.couchsurfing.com/"&gt;www.couchsurfing.com&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-5268646479425337761?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/5268646479425337761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=5268646479425337761' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5268646479425337761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5268646479425337761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/der-gedanke.html' title='Der Gedanke'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-39443290404623635</id><published>2009-01-03T15:19:00.017+01:00</published><updated>2009-01-09T14:52:43.104+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SERVAS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Motivation'/><title type='text'>Ideologien</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Ideologie der Couchsurfer&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Couchsurfing besitzt einen ideologischen Hintergrund. Die Philosophie, die Couchsurfing vertritt, kann man unter &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/der-gedanke.html"&gt;Der Gedanke&lt;/a&gt; nachlesen. Uns ist jedoch aufgefallen, dass vielen Couchsurfern die Friedens- und Weltverbesserungsgedanken bewusst sind, diese aber nicht im Vordergrund stehen. Die Mitglieder verfolgen keine bestimmte Mission, sondern benutzen Couchsurfing, weil der Austausch auf der zwischenmenschlichen Ebene spannend ist: Lesen Sie mehr dazu unter &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/und-warum-macht-man-das.html"&gt;Motivation&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Obwohl die Philosophie eher im Hintergrund steht, sehen die meisten Befragten ein weltverbesserndes Potenzial in Couchsurfing. Dieses kann zum Beispiel in sozialen Aspekten wie Teilen, voneinander Lernen, Geben und Nehmen zum Ausdruck kommen. Das Konzept der Grosszügigkeit wird immer wieder angesprochen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Es ist eine Bewegung in unserer Gesellschaft mit einem grossen Potenzial. Es geht irgendwie darum, zu teilen, was man hat. Ich habe eine Wohnung, kann eine Matratze auf den Boden legen und es kostet mich nichts, jemanden dort schlafen zu lassen. (..) Mich fasziniert die Idee, mit den Menschen zu teilen, was man hat. Ich glaube auch, dass das in Zukunft immer wichtiger werden wird, wenn die Ressourcen knapp werden. Man kann in unserem Zusammenleben noch vieles optimieren.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-florian.html"&gt;&lt;em&gt;(Florian)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Einige unsere Interviewten glauben, dass die Menschen durch Couchsurfing näher zusammenrücken, dass &lt;em&gt;„Couchsurfing die globale Vernetzung der Menschen stärkt, und das Netz der Beziehungen zwischen Menschen feinmaschiger wird.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-andrea.html"&gt;&lt;em&gt;(Andrea)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Man kann sich fragen, ob die Interviewten Couchsurfing wirklich als bahnbrechende Bewegung ansehen, die auf die Gesellschaft einen so grossen Einfluss ausübt, dass diese nachhaltig verändert wird. Nach Pedro sind die Verbindungen, die durch Couchsurfing gemacht werden, nicht so stark, als dass sie etwas verändern könnten.&lt;em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-flavio.html"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Bringt Couchsurfing also irgendwelche globalen oder gesellschaftlichen Entwicklungen mit sich? Die meisten Befragten haben nach kurzen Überlegungspausen viele unterschiedliche Verbesserungen  entdeckt, die Couchsurfing eventuell mit sich bringen könnte. Ein grundlegender Gedanke ist, dass das Verständnis für andere Kulturen gefördert wird und somit Vorurteile abgebaut werden können:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„It gives a better understanding of other people and the more you understand people the less you are afraid of them. And that’s the problem with racism: you hate people because you don’t know them and you don’t understand them. Additionally people get more open and you can get rid of prejudices.” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-youssef.html"&gt;&lt;em&gt;(Youssef)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-nicolas.html"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nasim geht sogar noch weiter. Er glaubt, dass Couchsurfing einige Leute zu humanitärer Hilfe motivieren könnte. Auch Susan erkennt dahinter ein mögliches höheres Ziel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Umso mehr wir die Gelegenheit haben, Kulturen und Menschen kennenzulernen, umso schwieriger wird es, sie nach Stereotypen einzuteilen, weil wir sie persönlich erlebt haben. Und dort liegt der Kern für eine mögliche Zukunft ohne Krieg...“ &lt;/em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-susan.html"&gt;&lt;em&gt;(Susan)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-nasim.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Graham glaubt an das Potenzial von Couchsurfing als Friedensbewegung und findet, dass es ein positiver Schritt für die Gesellschaft darstellt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;, wenn genügend Leute für eine solche Idee offen sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Zusammenfassend können wir sagen, dass viele der Befragten ein Potenzial für positive gesellschaftliche Auswirkungen sehen, obwohl das Weltverbessern nicht das Hauptziel der Couchsurfer ist. Nur schon dieses Bewusstsein trägt dazu bei, dass dieses Potenzial auch ausgeschöpft wird. Der Austausch unter Menschen, der Kontakt auf Augenhöhe mit anderen Personen, das Miteinanderreden sind die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben. Unsere Meinung ist, dass man durch den Kontakt mit anderen Völkern und Kulturen lernt, gegensätzliche Meinungen zu respektieren.&lt;br /&gt;Den Couchsurfern ist klar, dass bei jedem Besuch, bei jeder Begegnung mit fremden Leuten, Vorurteile abgebaut werden können. Sie wissen, dass durch Ideenaustausch der eigene Horizont erweitert wird.&lt;br /&gt;Generell ist uns bei den Interviews aufgefallen, dass kein Missionieren stattfindet. Couchsurfer wollen keine Werte vermitteln oder jemandem ihre eigenen Ideen aufzwingen, &lt;em&gt;„das wäre ja auch fast schon etwas vermessen!“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-alexander.html"&gt;(Alexander).&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-alexander.html"&gt; &lt;/a&gt;Die Befragten wollen lieber etwas aus ihrer Umgebung mitgeben, anderen Leuten einen Einblick in ihren Alltag ermöglichen und sie integrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ideologie der Couchsurfer verglichen mit der propagierten Ideologie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe unserer Arbeit hatten wir das Gefühl, dass sich unsere befragten Couchsurfer mit der propagierten Philosophie manchmal etwas zu wenig auseinander gesetzt haben. Obwohl sie viele ähnliche globale und gesellschaftliche Entwicklungen nennen, können sie sich letztendlich nicht alle mit der Couchsurfing Philosophie identifizieren. Oft glaubten wir auch nur ein oberflächliches „Ja“ gehört zu haben, bei der Frage, ob sie sich mit dem Slogan „Creating a better world“ identifizieren können. Doch auch da gibt es ganz verschiedene Meinungen.&lt;br /&gt;Einige Befragten finden die Couchsurfing Philosophie zu utopisch und nicht unbedingt umsetzbar. Sie mögen zwar den Gedanken, aber sehen sich nicht als Weltverbesserer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Kannst du dich persönlich mit der Couchsurfingphilosophie identifizieren?"&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ja schon, aber ich lebe sie nicht aktiv. Ich finde es eine sehr gute Philosophie aber ich gehöre nicht zu den Idealisten.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-flavio.html"&gt;(Flavio)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;I don’t know. Difficult question. Am I trying to make the world better? Maybe I’m not that deep into this philosophy. But the concept itself I really like, but if I welcome somebody to my place it’s not that I think I’m making the world a better place. I just think: Sure, come over... and we can chat, I can take you out.” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-mai.html"&gt;(Mai)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere wiederum finden die Philosophie essentiell und sind total begeistert von diesem Gedanken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;I don’t think that anyone who doesn’t (identify with the philosophy), should be on the site or use it at all, because then it will spread just the opposite message.” &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-karen.html"&gt;(Karen)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ambassadors Vince und Tooki betrachten den Idealismus etwas kritischer und sehen die ganze Situation etwas nüchterner:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;AM: Du siehst deine Arbeit als Ambassador auch nicht mehr wie eine Mission…?&lt;br /&gt;V: Nein, überhaupt nicht.&lt;br /&gt;AM: Du machst es wirklich weil es dir Spass macht, und nicht weil…&lt;br /&gt;V: Nein, ich bin kein Weltverbesserer, überhaupt nicht." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;(Interview mit Vince)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;"  lang="EN-GB"&gt;M:&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Do you have a mission?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;"  lang="EN-GB"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;T:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;To change the world? I’m too old to believe in that." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-tooki.html"&gt;(Interview mit Tooki)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Ideologie von SERVAS&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon in den 1940er Jahren entstand &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/search/label/SERVAS"&gt;SERVAS&lt;/a&gt;; ein Netzwerk für den Austausch von Gastfreundschaft&lt;span style="font-style: italic;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/interview-mit-bea-mantel.html"&gt;Bea Mantel&lt;/a&gt;, die Präsidentin von SERVAS Schweiz, denkt, dass der grösste Unterschied zwischen Couchsurfing und SERVAS im Gedanken der Friedensbildung liegt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;SERVAS wurde ja nach dem 2. Weltkrieg geboren mit der Idee - ich drücke das jetzt extra etwas plakativ aus – dass man, wenn man die Leute jenseits der Grenzen kennt, diese nicht einfach abknallt. Oder anders gesagt: Wenn ich die Leute von einem anderen Land kenne, ist die Wahrscheinlichkeit viel kleiner, dass man mit diesem Land einen Krieg beginnt. Das ist ein wichtiger Grundgedanke, der bei Couchsurfing und HospitalityClub vielleicht nicht dabei ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;SERVAS baut auf dem Friedensgedanken auf. Für diese Organisation ist das der massgebliche Gedanke und der Grund warum sie überhaupt existiert. Man findet bei SERVAS nicht viele Leute, die wegen dem Billigreisen mitmachen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wir erwarten, dass die Leute, die bei uns mitmachen, nicht einfach nur eine billige Übernachtungsmöglichkeit wollen. Die Hauptsache ist der persönliche Austausch und man erwartet, dass man sich als Gastgeber Zeit für seine Gäste nimmt, aber auch der Gast bereit ist, etwas von sich und seinem Leben in seinem Land zu teilen. Dies ist schlussendlich ja auch der Anknüpfungspunkt von möglichen weitergehenden Freundschaften. In diesem Austausch liegt der Friedensgedanke; dass man die Menschen wirklich kennen lernt.&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing ist das vielleicht anders. Man kann es auch für diese Idee nutzen, aber auch noch für anderes, wie z.B. einfach billig reisen.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/interview-mit-bea-mantel.html"&gt;(Bea Mantel)&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;SERVAS Mitglieder haben sich sicherlich tiefer mit dem ideologischen Gedanken auseinander gesetzt und haben wahrscheinlich eine genaue Vorstellung davon, was sie mit ihrem Reisen auslösen wollen; wie sie davon persönlich profitieren können. Viele der Mitglieder sind auch bei Menschenrechtsorganisationen tätig, z.B. bei Amnesty International oder sonstigen Organisationen, für die der Friedensgedake eine wichtige Rolle spielt oder sogar Hauptzweck ist.&lt;em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/interview-mit-bea-mantel.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; Aber natürlich gibt es auch bei SERVAS Leute, die andere Aspekte dem Friedensgedanken vorziehen und aus anderen Gründen reisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Es hat wahrscheinlich ebenso viele Mitglieder, für die das (der Friedensgedanke) ein unwesentlicher Nebengedanke ist und für die der Teil des unmittelbaren, zwischenmenschlichen Austauschs wichtiger ist.“ &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/interview-mit-bea-mantel.html"&gt;(Bea Mantel)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-39443290404623635?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/39443290404623635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=39443290404623635' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/39443290404623635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/39443290404623635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/schwerpunkt-philosophie.html' title='Ideologien'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-7485796859693961014</id><published>2009-01-03T15:18:00.003+01:00</published><updated>2009-01-09T14:51:42.901+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vor- und Nachteile'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SERVAS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Motivation'/><title type='text'>Vor- und Nachteile</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In unseren Interviews haben wir immer gefragt, was denn die Vor- und Nachteile von Couchsurfing seien. Im Folgenden haben wir diese Antworten und unsere eigenen Erfahrungen zusammen gefasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Advantages, the easy one would be that they can stay somewhere, in different places , second, that they can meet new people and make friends, and the third would be that they get inside the city that they visit, like really inside, not just visiting churches, but really know the city itself. Also, that people from different cultures can understand each other better." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-mai.html"&gt;(Mai)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Man trifft viele nette Leute.“&lt;/em&gt; War wohl der meistgenannte Vorteil. Das Zusammentreffen von Menschen, der intensive Austausch und die gute Zeit, die man zusammen verbringt, sind den Couchsurfern sehr wichtig und werden auch sehr geschätzt. Erfahrungen, politische Ideen und Lebenseistellungen sind genauso Bestandteil der Diskussionen wie Kochrezepte, Feste und bunte Geschichten aus aller Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;The advantages: Especially that you make new friends; good friends. Because when you stay with someone, it is different to when you just meet someone." &lt;/em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-brian.html"&gt;&lt;em&gt;(Brian)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich zu anderen Netzwerken, in denen es auch um den Austausch von Gastfreundschaft und Kultur geht, zum Beispiel Hospitality Club oder Servas, wurde gesagt, dass Couchsurfing sehr viele Mitglieder hat und viele Möglichkeiten bietet, zu reisen. Ausserdem wird das System mit den Profilen und vor allem den Fotos geschätzt. Die Fotos sind den Couchsurfern sehr wichtig, um zu entscheiden, ob sie mit einer anderen Person in Kontakt treten möchten.&lt;br /&gt;Auch funktioniert der E-Mail Verkehr gut. Er ist schnell und macht nicht viel Aufwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Host haben in den Interviews den Vorteil erwähnt, dass durch die Gäste Abwechslung in ihren Alltag kommt. Sie schätzen das Gefühl von Ferien, das die Gäste in ihre Wohnungen bringen.&lt;br /&gt;Durch die Diskussionen lernt man viel über sich selbst und erfährt, wie man Dinge auch anders angehen könnte. Man beginnt eigene Standpunkte mal zu überdenken. Das kann dazu führen, dass sie geändert oder aber auch gefestigt werden.&lt;br /&gt;Führt man seine Gäste in der Stadt umher, kann man als Guide tätig sein, was viel Spass machen kann. Ausserdem lernt man etwas über den Ort, in dem man selbst lebt. Man kommt in die Situation, sich Gedanken über all das zu machen, was schon die ganze Zeit vor einem gelegen hat.&lt;br /&gt;Wenn man in einer grossen Stadt lebt, kann es sein, dass man mit Couch Requests geradezu überhäuft wird. Allen zu antworten und sein Profil in Stand zu halten kann ziemlich viel Arbeit machen.&lt;br /&gt;Probleme kann es auch geben mit Gästen, die Probleme machen oder bei denen man das Gefühl hat, dass man sie nicht wieder losbringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Nachteile können sein, dass du jemanden bei dir in der Wohnung hast, bei dem du das Gefühl hast ihn nicht loszuwerden. Da können wir dann drei Tage wie sieben Monate vorkommen." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-alexander.html"&gt;(Alexander)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ein offensichtlicher Vorteil davon mit Couchsurfing zu reisen ist, dass man gratis übernachten kann. Man spart viel Geld und zudem ist es spannender und intensiver als andere Reisearten.&lt;br /&gt;Als Reisender kann man überall auf der Welt Anschluss an Einheimische finden. Man kommt sehr rasch und einfach mit der Kultur und den Menschen in Kontakt. Es wird als grosser Vorteil erachtet, dass man nicht mehr als Tourist gilt, sondern als Couchsurfer, als Mitglied einer Gruppe. Zudem bringt einem der Anschluss an die Einheimischen viel wertvolles Wissen, das in keinem Buch zu finden ist. Und Man hat immer einen privaten Reisefürer, der einem sagen kann, was sehenswert ist, was man unternehmen kann und was Touristenfallen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Man bekommt natürlich tolle Insidertipps von den Einheimischen und entdeckt Dinge die nicht in einem Guide stehen. Das fängt beim Bier an und geht bis zu den Sehenswürdigkeiten. Man erfährt was sich lohnt und was gut ist." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-stefan.html"&gt;(Stefan)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Couchsurfing kann aber auch anstrengend sein. Man muss auf einer längeren Reise immer wieder ins Internet, um seine Reise weiter zu organisieren. Manchmal fehlt dazu aber die Zeit oder die Möglichkeit. Profile lesen und Anfragen schreiben ist oftmals sehr zeitaufwändig. Wenn die angefragten Personen dann zusätzlich nicht zurückschreiben, können durchaus Situationen entstehen, wo man auf der Strasse steht. Für solche Fälle gibt es aber in einigen Ländern so genannte Notfall Couches. Man kann diesen Personen sehr spontan eine E-Mail schreiben und sie bieten dann doch noch eine Übernachtungsmöglichkeit.&lt;br /&gt;Brian findet, dass es belastend sein kann, dass man sich auf einer Reise immer wieder neu auf jemanden einlassen muss. Man weiss nicht genau, was man darf und was nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;I suppose you don’t really know the people, so sometimes you don’t know what inconveniences them; what traits that you have that might not be what they like. This could lead to serious problems." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-brian.html"&gt;(Brian)&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ist man zeitlich irgendwie gebunden, hat man sich viele Pläne gemacht oder ist beruflich unterwegs, kann Couchsurfing schwierig sein. Zeitliche Flexibilität ist wichtig, da man sich in vielen Fällen dem Host anpassen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wurde auch erwähnt, dass es &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ein wichtiger, positiver Punkt sei&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;, dass Couchsurfing freiwillig ist&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wenn man sich einmal angemeldet hat, ist man nicht verpflichtet jemanden aufzunehmen oder andere Pflichten zu erfüllen. Wenn man keine Zeit oder keine Lust hat, kann man eine Anfrage auch ablehnen. Das trägt viel zu der guten Stimmung bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Well...one of the advantages is: you don't have to do it. You don't have any obligations. So the moment that something is a bit negative to you...you don't have to do it." &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-pedro.html"&gt;(Pedro)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-pedro.html"&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auch dass die administrative Arbeit von Freiwilligen geleistet wird, wurde als Vorteil erwähnt. Dadurch sind sie immer motiviert und leisten viel. Es arbeiten jene Leute für das System, die das auch wollen und die Zeit aufbringen können. Während unserem Projekt wurde uns bewusst, dass hinter Couchsurfing viele Leute stehen, die teilweise extrem viel leisten, die Couchsurfing als ihr einziges Hobby betreiben und dafür auch sehr viel opfern. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-7485796859693961014?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/7485796859693961014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=7485796859693961014' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7485796859693961014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7485796859693961014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/vor-und-nachteile.html' title='Vor- und Nachteile'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3923650560574984972</id><published>2009-01-03T15:12:00.007+01:00</published><updated>2009-01-08T09:23:18.126+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Couchsurfing - Grundlagen'/><title type='text'>Statistiken</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Stand 4. Januar 2008; 06:00 Uhr:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Ungefähr 884‘000 Couchsurfer sind registriert. Davon bieten 633‘000 eine Couch zum Übernachten an.&lt;br /&gt;Die USA hat bei den Mitgliederzahlen klar die Nase vorn: 210‘000 Surfer kommen aus den Vereinigten Staaten, was ganze 23.7% ausmacht. Auf dem nächsten Platz liegt Deutschland mit ungefähr 80‘000 Mitgliedern, dicht gefolgt von Frankreich. Die Schweiz liegt auf dem 16. Platz. Ungefähr 14‘000 Schweizer sind registriert.&lt;br /&gt;In weltweite Regionen aufgeteilt, kommen fast 50% aller Mitglieder aus Europa. Auch Nordamerika liegt über der 30%-Marke. Als nächstes folgt Südamerika mit 5.2%.&lt;br /&gt;Die beliebtesten Reiseziele sind Paris, London, Berlin und Montreal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Durchschnittsalter aller Mitglieder liegt bei 27 Jahren. Aber die Mehrheit (45%) ist zwischen 18 und 24 Jahren alt; 30% zwischen 25 und 29 Jahren. Danach nimmt mit dem Alter auch die Zahl der Mitglieder stetig ab. Die Altersobergrenze liegt bei 89 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Geschlechterverteilung der Couchsurfer liegt der Vorteil auf der Seite der männlichen Mitglieder. 454‘000 Männer sind registriert, was etwa 51% ausmacht. 40% der Surfer sind Frauen. Die restlichen 9% sind entweder Mitglieder, deren Geschlecht unbekannt ist, oder mehrere Personen, die zusammen ein Profil betreiben und keine Angabe machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die höchsten Sign-up Zahlen findet man vor allem in den Sommermonaten Juni bis September. Der grösste Ausschlag am Ende &lt;a href="http://www.couchsurfing.com/statistics.html"&gt;dieser Grafik&lt;/a&gt;  war im Juli und August 2008. Dort stieg die Anzahl der wöchentlichen Sign-ups auf bis zu 1400 Neuanmeldungen pro Woche. Vom 24. August 2008 bis zum 4. Januar 2008 ist die Zahl der registrierten Mitglieder um ca. 185‘000 Personen gewachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Für aktuelle Statistiken besuchen Sie bitte die Couchsurfing Statistik Seite &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Mission Statistics:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.couchsurfing.com/mission_stats.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.couchsurfing.com/mission_stats.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Regional Statistics:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.couchsurfing.com/statistics.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www.couchsurfing.com/statistics.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Geografische Verteilung &lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288832776202635714" style="margin: 0px auto 10px; display: block; width: 473px; height: 300px; text-align: center;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWW1Y3YAScI/AAAAAAAAAC0/v-BVehyK66E/s320/surfersmap.jpg" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3923650560574984972?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3923650560574984972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3923650560574984972' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3923650560574984972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3923650560574984972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/statistiken.html' title='Statistiken'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWW1Y3YAScI/AAAAAAAAAC0/v-BVehyK66E/s72-c/surfersmap.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3805588722074053903</id><published>2008-12-06T21:00:00.008+01:00</published><updated>2009-01-09T16:16:32.271+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Anne-Murielle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Milena'/><title type='text'>Bericht Couchsurfing Meeting</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;6.12.08 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Um uns einen Einblick in die Treffen der Couchsurfer zu verschaffen, und ihre Bedeutung für die Community herauszuspüren, haben wir - Milena und Anne-Murielle - selbst an einem monatlichen Meeting in Zürich teilgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir alle drei im Aargau wohnen und Zürich der nächstgelegene Ort ist, an dem monatliche Treffen stattfinden, erhielten wir vom Organisator unseres besuchten Meetings eine Mitteilung über Couchsurfing. Hier ein kleiner Auszug davon:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Well, it is a meeting to hang out with couchsurfers from far and near. Have a drink, more than one laugh and share your stories. Bring your host or guest and let's have fun!&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;”&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hörte sich soweit ziemlich vielversprechend und spannend an. Der Organisator, Thomas*, war holländischer Abstammung und schrieb weiter, er wolle uns am Meeting, welches am 6. Dezember stattfand, die niederländische Tradition des Sinister Klaas etwas näher bringen. Ausserdem hatte er bald Geburtstag, was ein zusätzlicher Grund für ein Zusammenkommen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas nach neun standen Milena und ich also vor der Baradox, einer Bar in Zürich, dem angegebenen Treffpunkt. Einige Minuten vorher, auf dem Weg dahin, hatten wir uns darüber unterhalten, was uns wohl erwarten würde. Milena meinte, es werde sicherlich ein cooler Abend, schliesslich sei es ein Treffen mit Couchsurfern. Und Couchsurfer seien ja - wie uns unsere bisherigen Erfahrungen gezeigt hätten - ziemlich easy. Ich konnte ihr nur zustimmen.&lt;br /&gt;Wir traten ein. In der Bar verteilt sassen mehrere Menschengrüppchen; im hinteren Teil der Bar erkannte ich ein Gesicht wieder. Thomas’ Profilfoto war mir noch gut in Erinnerung, und so wussten wir, auf welche Gruppe wir zusteuern sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas begrüsste uns, stellte sich vor, bat uns, Platz zu nehmen. Der Reihe nach stellten wir uns den restlichen Leuten vor; einem polnischen Pärchen, welches in Deutschland lebte, einer jungen Frau aus Bulgarien, die sich gerade auf einer Europareise befand und noch einer Couchsurferin, welche im Raum Zürich wohnte. Man begrüsste sich auf Englisch, weil man nicht wusste, wer woher kam und welche Sprache sprach. Mit der Zeit fand man heraus, wer aus der Schweiz kam, mit wem man auf Schweizerdeutsch sprechen konnte, mit wem auf Hochdeutsch, mit wem auf Englisch.&lt;br /&gt;Man versuchte, mit seinem gegenüber eine gemeinsame Basis zu schaffen; man fragte nach dem Namen, der Nationalität, dem Beruf, dem Wohnort, nach Couchsurfing Erlebnissen. Man hörte zu, versuchte, an irgendwelchen Gemeinsamkeiten anzuknüpfen. So verhielt ich mich auf jeden Fall, genauso wie sich auch andere mir gegenüber verhielten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach und nach trudelten immer mehr Leute ein; ein Österreicher, der für Sightseeing ein paar Tage in Zürich verbrachte, ein Inder, der ein Jahr lang in der Schweiz lebte, als Ingenieur tätig, ein Neuseeländer, der auf Europareise war und mit seinem Host am Meeting teilnahm.&lt;br /&gt;In einer Konversation mit Thomas - währenddessen Milena auf der anderen Seite des Tisches in Gespräche verwickelt war - erfuhr ich einiges über sein Leben. Ursprünglich aus Holland ist er in die Schweiz immigiert, seinem perfekten Schweizerdeutsch war nichts davon anzuhören. Obwohl er schon viele Jahre in der Schweiz lebte, erzählte er mir von seinen Schwierigkeiten im sozialen Umgang mit den Schweizern. Er liebe die Schweiz, das Land, die Berge, aber mit den Menschen, die darin wohnen, könne er und wolle er nicht viel anfangen. Die Schweizer Mentalität, das sei nichts für ihn. Er umrunde sich lieber mit Leuten aus aller Welt.&lt;br /&gt;Im Verlauf des Abends wurde klar, dass Thomas viele Couchsurfer, die am Meeting teilnahmen, schon kannte und dies vielleicht auch seit längerer Zeit tat. Mit dem indischen Ingenieur liess er sich auf eine vertraute Weise auf eine philosophische Diskussion über die Bedeutung des Todes in unserer Gesellschaft ein. Schnell integrierte sich ein anderer Couchsurfer ins Gespräch, der Sprache nach vermutlich aus Deutschland, der die beiden auch schon zu kennen schien. Sie sprachen über andere Leute, die sie auch alle kannten, und fragten sich, ob sie auch noch auftauchen würden. Der Ingenieur begann, von dem Fondueessen zu erzählen, das am Tag vorher von Couchsurfing organisiert und von rund dreissig Couchsurfern besucht wurde. Man erfuhr ein paar Anekdoten des gestrigen Abends, der Host bzw. die Hostin des Neuseeländers begann auch, mitzureden, und es war offensichtlich, dass auch sie schon vorher mit dem Ingenieur und einigen anderen im Raum Bekanntschaft gemacht hatte. Freundschaftlich zogen sie und der Ingenieur sich gegenseitig auf.&lt;br /&gt;Es erschien nochmals eine Traube Menschen im Lokal, die sich auf uns zubewegte. Herzlich begrüssten die Neuankömmlinge Thomas und noch ein paar andere für sie anscheinend vertraute Gesichter. Eine Frau setzte sich auf den freien Stuhl neben mir. Nach einer Weile kamen wir ins Gespräch und ich erfuhr von ihr, aber hörte es auch an ihrem Englisch, dass sie Spanierin war. Sie erzählte mir, dass sie seit sieben Jahren in der Schweiz lebte und als Aupair tätig war. Anfangs hätte sie nicht die Absicht gehabt, so lange als Nanny ihr Geld zu verdienen, aber irgendwie sei es so gekommen, dass sie sich nach sieben Jahren immer noch um die gleichen Kinder kümmere. Der Beruf sei anstrengend, und langsam werde es Zeit, etwas Neues anzufangen, vielleicht wieder nach Spanien zurückzukehren. Ich fragte sie, ob das nicht unglaublich schwierig wäre, nach dieser langen Zeit in der Schweiz ihr ganzes Umfeld zu verlassen. Sie meinte nur, es wäre schwierig, sich von den Kindern zu trennen, ansonsten sei sie nicht stark in ein soziales Netz eingebunden. Meistens verbrachte sie die Zeit mit anderen ausländischen Aupairs; der Grossteil davon kehrte aber wieder nach Hause zurück nach ungefähr zwei Jahren in der Schweiz. So habe sich ihr Freundeskreis immer wieder verändert. Schweizer Freunde habe sie eigentlich fast keine.&lt;br /&gt;Der Abend verlief weiterhin ruhig, neue Leute kamen, andere gingen, bis auch wir uns verabschiedeten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Geschenke einpacken für Sinister Klaas &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288855284879472178" style="margin: 0px auto 10px; display: block; width: 240px; height: 320px; text-align: center;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXJ3CuwNjI/AAAAAAAAAC8/VkXiHRcrsdI/s320/Couchsurfing+Meeting.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288855292734172450" style="margin: 0px auto 10px; display: block; width: 320px; height: 240px; text-align: center;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXJ3f_dbSI/AAAAAAAAADE/VYUd0L_Iu4A/s320/Bericht+Couchsurfing+2.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;*Name wurde &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;aus &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Anonymitätsgründen geändert.&lt;br /&gt;Verfasst von Anne-Murielle Hollinger&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3805588722074053903?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3805588722074053903/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3805588722074053903' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3805588722074053903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3805588722074053903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/12/bericht-couchsurfing-meeting.html' title='Bericht Couchsurfing Meeting'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXJ3CuwNjI/AAAAAAAAAC8/VkXiHRcrsdI/s72-c/Couchsurfing+Meeting.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3945970471985548704</id><published>2008-11-30T23:23:00.009+01:00</published><updated>2009-01-09T15:53:09.176+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Reisende'/><title type='text'>Interview Florian</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Florian &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUGI-ciGpI/AAAAAAAAABM/zF-gAvDzhIg/s1600-h/Florian.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288640088687909522" style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right; width: 250px; height: 320px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUGI-ciGpI/AAAAAAAAABM/zF-gAvDzhIg/s320/Florian.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alter: 22&lt;br /&gt;Zivilstand: ledig&lt;br /&gt;Beruf: Business &amp;amp; Economics Student&lt;br /&gt;Ort/ Land: Basel, Schweiz&lt;br /&gt;Wohnverhältnisse: Einzimmerwohnung&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: Mai 2006&lt;br /&gt;Anzahl der bereits aufgenommenen Couchsurfer: Ca. 58&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Durch einen Freund in den USA. Ich war damals mit ihm in Philadelphia und habe auch bei ihm übernachtet. Er meinte dann, dass ich mich bei dieser Website anmelden solle, damit ich ein offizieller Couchsurfing Gast von ihm werden könne. Er hat mich dann dazu gebracht, mich anzumelden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warst du anfangs skeptisch, jemanden aufzunehmen, betreffend deiner&lt;br /&gt;Sicherheit oder Privatsphäre?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt nicht. Ich bin grundsätzlich so, dass ich ans Gute im Menschen glaube und das Positive sehe. Es geht eben viel über Intuition, wenn man von jemandem nur ein Bild sieht, muss man eben irgendwie wissen, ob man sich vorstellen kann, diese Person ins Haus zu lassen. Man hat aber auch die Möglichkeit, nein zu sagen. Wenn also mal jemand da ist, bei dem man merkt, dass das nicht funktioniert, dann muss man halt irgendwie abbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie sind deine Wohnverhältnisse?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich lebe in einer Einzimmerwohnung mit separatem Bad und Dusche. Das ist auch etwas, das ich auf meinem Profil klar schreibe: Man schläft mit mir im gleichen Zimmer. Seit eine paar Monaten muss man auch angeben, ob man das Zimmer oder gar das Bett teilt. Das macht auch Sinn, denn gerade wenn Frauen bei mir sind, ist es mir wichtig, dass sie im Vornherein wissen, was sie so erwartet. Sie sollen ja nicht zu mir kommen und erst dann merken, dass sie im gleichen Zimmer schlafen wie ich. Es war jetzt noch nie ein Problem. Aber es soll von Anfang an Vertrauen herrschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche Kriterien, nach denen du deine Besucher auswählst?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja klar. Das sind die Bilder auf einem Profil, jemand muss Bilder auf dem Profil haben, wenn jemand keine oder nur Landschaftsbilder auf seinem Profil hat, muss ich leider nein sagen. Dann muss das Profil einigermassen ausgefüllt sein, eine Beschreibung der eigenen Person muss es schon haben, damit ich so ein wenig ein Bild davon bekomme, was die Person für eine Lebenseinstellung hat. Es muss nicht viel sein, ein, zwei Sätze genügen, damit man sieht, dass die Person sich Mühe gibt.&lt;br /&gt;Auch die Anfrage ist wichtig. Man muss versuchen, persönlich zu schreiben und irgendwie auch sagen, wo man ist und was man genau tut. Es gibt trotzdem Leute, die halt schreiben, dass sie gerade in der Nähe sind, ihr Flug in zwei Nächten geht, ob sie bei mir noch übernachten könnten. Das ist für mich zu wenig. Ich frage dann noch nach, was sie tun, warum sie reisen, warum sie unbedingt zu mir wollen, dann erst fälle ich einen Entscheid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ist es auch ein Kriterium, nicht nur billig übernachten zu wollen? Ich habe vor Kurzem ein Interview mit Flavio aus Basel geführt, der sagte, dass viele Leute nur wegen Easy Jet nach Basel kommen. Lehnst du solche Anfragen grundsätzlich ab?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nein überhaupt nicht. Ich fände es falsch einen Grundsatz zu haben, dass man alle, die auf der Durchreise sind, ablehnt. Es geht mir darum, herauszufinden, warum diese Person auf Couchsurfing ist. Das sind übrigens meistens neue Mitglieder, die ein falsches Bild von Couchsurfing haben. So gesehen wäre es eine Chance, ihnen zu zeigen wie es eigentlich funktioniert. Es wäre ja sogar gut das zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften an einem Couchsurfer sind dir besonders wichtig, schätzt du?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich schätze kommunikative Leute, die offen sind, die etwas von sich erzählen und bereit sind, ein Gespräch aufzubauen und nicht einfach vor sich hin schweigen. Es ist aber etwas sehr Individuelles, manchmal merkt man, dass man mit dieser Person eine Verbindung hat oder auch, dass man eben nicht auf der gleichen Wellenlänge ist. Generell ist es mir wichtig, dass die Leute Spass haben am Leben, aktiv sind und etwas unternehmen wollen. Schön ist auch, wenn sie sich über Basel informiert haben und wissen was sie anschauen möchten. Sie sollen nicht einfach auf meiner Couch rumsitzen und auf den Laptop starren.&lt;br /&gt;Ich habe einmal so eine Erfahrung gemacht. Eine Australierin war für etwa zehn Tage bei mir, sie hat dann einfach bei mir gewartet, bis ihr Flug ging, weil sie nicht mehr wusste, was sie tun sollte. Dadurch wohnte sie dann einfach bei mir wie in einem Hotel und das ist nicht, was ich erwarte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften muss man mitbringen, damit man ein guter Couchsurfer ist?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, man muss flexibel sein, damit man sich an den Host und die Umgebung anpassen kann. Man sollte auch keine übertriebenen Ansprüche an die Sauberkeit haben, da es passieren kann, dass man in eine nicht ganz perfekt aufgeräumte Wohnung kommt. Dann sollte man schon nicht gerade ausflippen, weil der Boden nicht ganz sauber ist oder so. Man kann ja glücklich sein, dass man überhaupt zu einer Person kommen darf. Ausserdem sollte man auch zeitlich flexibel sein, um auch einmal eine oder zwei Stunden zu warten, bis der Host einen abholen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich, einen Gast aufzunehmen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Die persönlichen Erfahrungen. Die Leute bringen so viel Spannendes mit an Gedanken, Erfahrungen und Dingen aus der ganzen Welt. Ich habe mir die Frage schon oft gestellt, warum ich das eigentlich mache. Teilweise habe ich wirklich drei, vier Leute pro Woche bei mir und dann merke ich dann auch, dass ich wieder einmal eine Pause brauche. Besonders wenn man zu den Leuten nicht so eine persönliche Beziehung aufbauen konnte, fragt man sich schon auch mal, warum man das tut. Nachher gibt es aber dann andere Erfahrungen, wie zum Beispiel eine junge Dame aus Indonesien die mir von ihrem Land war erzählt hat und wie es da mit der Politik steht. Ihre Regierung ist sehr extrem, das stellt für sie aber eigentlich kein Problem dar, da sie genau wissen, wie es läuft. Ich konnte durch solche Erfahrungen meinen Horizont sehr erweitern. Das sind &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Erfahrungen, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; die ich sehr schätze. Ich kann von diesen Leuten lernen und viel profitieren. Ich kann auch Erfahr&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ungen machen, indem ich einfach hier bin und diese Leute zu mir kommen und ihre Ferien eigentlich zu mir bringen. Das gibt mir sehr viel Motivation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Glaubst du, dass es dich auf einer persönlichen Ebene weiterbringt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall. Ich lerne auch sehr gut mich selber kennen. Wie gehe ich mit anderen Leuten um, wie manage ich eine Situation, in der jemand nicht gerade meine Einstellungen teilt. Oder wenn jemand ein halber Philosoph ist, spezielle Lebenseinstellungen hat. Bei Couchsurfing findet man viele Leute, die ein oder zwei Jahre durch die Welt gereist sind und so viel über sich und andere erfahren haben und das mit dir teilen können. Das ist sehr spannend für mich, man beginnt auch, sich selber zu überdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es so etwas wie einen Typus Couchsurfer?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht nicht gerade einen Typus, aber es gibt schon Dinge, die wir alle gemeinsam haben. Dass wir einerseits an das Gute im Menschen glauben, sonst würden wir nicht einen Fremden in unser Haus lassen. Und andererseits die Offenheit gegenüber Kulturen. Wir haben nicht Angst, wenn jemand aus einer anderen Kultur zu uns kommt, sondern sind offen und sagen uns, dass wir diese Person und ihre Art zu denken jetzt kennenlernen möchten.&lt;br /&gt;Da Couchsurfing stark am wachsen ist, gibt es auch Leute, die nicht unbedingt dazugehören würden, die es nicht im ursprünglichen Sinn unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was unternimmst du mit deinen Gästen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist jedesmal anders, kommt darauf an, ob die Person alleine ist, oder ob es mehrere Leute sind, vielleicht haben sie auch sonst noch Pläne. Ich frage, was sie gerne tun würden, ob sie lieber eine Kirche oder einen Park besuchen oder ob sie shoppen wollen. Ich versuche mein Programm auf die Gäste abzustimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Versuchst du auch etwas zu vermitteln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich versuche mein Verständnis von Couchsurfing zu vermitteln, dass es eben mehr ist als nur ein Übernachtungsort, dass es viele verschiedene Individuen dahinter hat. Es gibt viele Plattformen, in denen es darum geht, Leute kennen zu lernen, zum Beispiel Facebook. Man hat ein Profil und trifft viele neue Leute. Aber bei Couchsurfing geht es nicht um irgendwelche Profile, sondern immer um die wirkliche Person dahinter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie intensiv waren bisher die Besuche?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schon alles erlebt (lacht), Ich hatte einmal einen Gast, der Geschichte und Philosophie studierte, er hatte Lebenseinstellungen, die ich überhaupt nicht geteilt habe und auch seine Art zu kommunizieren hat mir nicht so gepasst. Wir haben beide gemerkt, dass das nicht geht. Wir hatten dann einen schönen Abend zusammen und dann ist er wieder gegangen und es war okay. Ich habe aber auch schon Leute getroffen, mit denen ich noch immer Kontakt habe und die gute Freunde geworden sind. Ich schätze es sehr, dass ich diese Leute kennen lernen durfte. Ich bin sehr froh darüber.&lt;br /&gt;Manchmal ist es auch gar nicht möglich, den Kontakt zu halten, zum Beispiel wenn die Person gerade ein Jahr am reisen ist und eher selten ins Internet kann und generell wenig Zeit hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du schon ein besonderes Erlebnis?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Jaja, immer wieder. Im Bezug auf Persönlichkeiten sind besondere Erlebnisse, dass ich Leute treffe, die mich beeindrucken. Andere besondere Erlebnisse sind, wenn sich gute Beziehungen zwischen mir und den Gästen entwickeln. Normalerweise stelle ich mich darauf ein, dass jemand zu mir kommt, ein paar Tage bei mir ist, ein guter Freund ist und dann wieder geht und es ist vorbei. Ich habe es jetzt aber schon mehrmals erlebt, dass Leute wirklich Mühe hatten, wieder zu gehen. Wenn man einsieht, dass diese Person geht, ist das schon hart.&lt;br /&gt;Ausserdem sind besondere Erfahrungen, wenn Leute für mich etwas aus ihrer Heimat kochen oder mir etwas mitbringen. Meistens sind es die kleinen Dinge, die viel Freude machen und das sind auch die Dinge, die dazu motivieren, weiter zu machen und wieder Leute aufzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ganz schlimm war es nie. Das Schlimmste war, dass jemand bei mir gekocht hat, ohne dass ich es gewusst hatte, und ich musste am Ende die Pfannen noch abwaschen. Ich habe also nicht viele schlechte Erfahrungen gemacht.&lt;br /&gt;Was vorkommen kann, ist, dass es zwischenmenschlich nicht funktioniert. Man merkt halt, dass man mit dieser Person nicht viel anfangen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bist du jemals Opfer von „Couchsurfingmissbrauch“ geworden?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nicht in einem sexuellen Sinn missbraucht, so dass ich irgendwelche E-Mails bekommen habe. Als jemand aber einmal mein Zimmer völlig in Beschlag genommen hat und sich zehn Tage bei mir eingenistet hat, ohne etwas zurück zu geben oder sich für mich zu interessieren, habe ich mich schon etwas als Hotel missbraucht gefühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spass, Übernachtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich denke schon. Es ist eine Bewegung in unserer Gesellschaft mit einem grossen Potenzial. Es geht irgendwie darum, zu teilen, was man hat. Ich habe eine Wohnung, kann eine Matratze auf den Boden legen und es kostet mich nichts, jemanden dort schlafen zu lassen. Also warum sollte ich das nicht tun. Ich glaube auch, dass das etwas ist, das auf verschiedene Situationen im Leben zutrifft, zum Beispiel mit Autos. Es stört mich ja nicht, wenn jemand anderer mit meinem Auto herumfährt, wenn ich es nicht brauche. Es würde ja eh nur herumstehen. Mich fasziniert die Idee, mit den Menschen zu teilen, was man hat. Ich glaube auch, dass das in Zukunft immer wichtiger werden wird, wenn die Ressourcen knapp werden. Man kann in unserem Zusammenleben noch vieles optimieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das eine globale oder gesellschaftliche Entwicklung mit sich bringt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In einem kleinen Teil schon. Ich glaube, dass die Leute, die hier mitmachen mehr von Kulturen verstehen. Es entsteht ein anderes Verständnis für fremde Kulturen und macht das Zusammenleben einfacher.&lt;br /&gt;Es ist aber so, dass sich grundsätzlich nur Personen dafür entscheiden, mitzumachen, die schon offen sind und ans Gute im Menschen glauben. Leute, die nicht so sind, werden nie dazu bereit sein, sich zu öffnen und eine Bewegung in der Gesellschaft auszulösen. Es ist eben nur ein Teil der Gesellschaft, die hier mitmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das gefördert werden sollte?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, aber nur, wenn es so weitergeführt wird wie bisher. Man sollte nicht versuchen, jeden dazu zu bewegen, sich anzumelden, sondern eben nur diejenigen, die es auch verstanden haben und es wirklich wollen. Wenn man jemanden zwingt mitzumachen, der Probleme damit hat, sich zu öffnen, dann wird der nachher auch nur Probleme machen. Wenn das Projekt gefördert wird, sollte einfach darauf geachtet werden, dass der sogenannte Couchsurfingspirit nicht verloren geht und dass es wirklich darum geht, ein Geben und Nehmen beizubehalten und nicht, dass jemand einen Profit daraus schlagen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dich persönlich mit der Couchsurfingphilosophie identifizieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja klar. Ich denke, dass ich viele Eigenschaften besitze, die zu diesem Spirit gehören. Flexibilität und Offenheit besass ich schon vorher und ich glaube, dass ich mich darum dafür entschieden habe. Ich investiere auch etwas in Couchsurfing, es ist pro Tag etwa eine Stunde Zeit. Das würde ich nicht machen, wenn ich nicht davon überzeugt wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Definierst du dich auch selber über Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, überhaupt nicht. Ich definiere nicht mich über Couchsurfing, sondern ich versuche ein reales Bild von mir selbst auf Couchsurfing wiederzugeben. Leute, die mich dort sehen und dann zu mir kommen, sollen mich genau gleich wahrnehmen. Ich will nicht ein Bild von mir projizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo siehst du Couchsurfing in einigen Jahren? Ist es nur ein kurzfristig anhaltender Trend?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, es wird sicher weiter existieren, die Frage ist nur wie. Ich glaube, dass wir uns im Moment in einer wichtigen Phase befinden, da Couchsurfing gerade stark wächst. Es kommt stark darauf an, was in den nächsten Monaten entschieden wird, wie Couchsurfing weiter existieren wird. Es wird sicher weitergeführt, wenn nicht durch Couchsurfing, dann durch irgendeine andere Seite. Es ist sicher die Frage, wie stark Couchsurfing kommerzialisiert wird und wie es organisiert wird. Wenn es nämlich zu gross wird, kann es sein, dass die Organisation auseinander fällt, da jeder denkt, er habe noch etwas damit zu tun. Wenn die Leute, die wirklich die treibenden Kräfte sind, sagen, dass es zu desorganisiert ist, und aufhören zu arbeiten, dann weiss ich nicht, wo es hingehen wird. Aber im Grundsatz wird es sicher weiter existieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es wächst ja exponentiell. Wenn nur ein paar Leute in Westeuropa ihre Couches anbieten, dann ist es nicht so interessant mizumachen. Wenn man aber sieht, dass man nach Neuseeland, Korea oder China reisen kann, wird es attraktiver und somit beginnt es zu wachsen.&lt;br /&gt;Eine andere Seite ist, dass die Medien aufmerksamer darauf geworden sind. Viele neue Medien haben es verbreitet und darauf aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft als Gastgeber zu agieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das plane ich eigentlich so. Es kommt darauf an, ob es noch möglich ist, ob meine zukünftige Frau einverstanden ist, wo es ist etc. Es ist auch nicht altersabhängig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du früher gereist?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe oft versucht möglichst günstige Hostels zu finden, habe junge Leute gefragt, wo sie hingehen. Ich habe immer versucht, andere Leute kennen zu lernen, habe es aber in einem Hotel auch geschätzt, ein Zimmer mit Dusche/WC und Bedienung zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hat den Ausschlag gegeben, zu Couchsurfing zu wechseln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich würde es nicht als Wechsel bezeichnen. Es ist einfach eine weitere Möglichkeit zu reisen. Wenn ich einmal eine Woche an den Strand will, nehme ich mir ein Hotelzimmer. Ich sehe Couchsurfing als Ergänzung zu andern Reisearten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist bei Couchsurfing auch der Weg das Ziel?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja klar. Mit Couchsurfing ist das erste Kriterium, wohin man reisen will. Dann sucht man nach einer Person, die man interessant findet, mit der man sich vorstellen kann zu diskutieren und etwas von ihr zu lernen. Es ist schon mehr als einfach eine Übernachtung zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hast du für Erwartungen an eine Unterkunft und an einen Host?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte gerade antworten, dass ich gar keine Erwartungen habe, ich weiss aber nicht, ob das stimmt. Es gibt schon gewisse Grunderwartungen. Dass man freundlich begrüsst wird und dass geschätzt wird, dass man da ist. Nicht dass man nur einen Schlüssel in die Hand gedrückt bekommt und alleine gelassen wird.&lt;br /&gt;In Bezug auf die Wohnung oder auf das Essen erwarte ich aber sicher nicht irgendeinen Standard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interview durchgeführt am 30.11.2008&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3945970471985548704?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3945970471985548704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3945970471985548704' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3945970471985548704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3945970471985548704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-florian.html' title='Interview Florian'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUGI-ciGpI/AAAAAAAAABM/zF-gAvDzhIg/s72-c/Florian.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3310492770211196858</id><published>2008-11-30T16:10:00.002+01:00</published><updated>2009-01-06T22:42:40.575+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Reisende'/><title type='text'>Interview Mai</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Mai&lt;br /&gt;Age: 24&lt;br /&gt;Profession: Student&lt;br /&gt;Country: Staying in Zürich for a semester, originally living in the Netherlands&lt;br /&gt;Domestic facilities: Is sharing a flat with other students&lt;br /&gt;Active on Couchsurfing since: June 2007&lt;br /&gt;Number of travels done with couchsurfing: 15&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;How did you find out about Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;The first time I used it I was in Germany, and we decided to travel to some other city, and then some friends of mine told me about Couchsurfing. And then I just googled it. I saw what it was and I started to be a member at that time.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;How did you travel before you signed up for Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I used hostels or I went to some of my friends’ places. Sometimes I do an internship, and I’ve met a lot of friends from a lot of different countries, and sometimes I visit them.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;What made you change your mind an switch to Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;The first time, honestly because it was for free. And after the first time, I just really liked the concept of Couchsurfing, because I really get to know local people, and then you really make friends, you go there, you talk to them, you cook dinner together. I just liked the concept, not because of the free accommodation. A hostel is not that expensive....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What is your motivation to travel with Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;To visit places and to meet people and to make new friends. To a new city I don’t want to go as a tourist, because that’s quite boring, like you just visit some places and stuff. But if you know local people, they can take you around, and that’s much more fun. You might go to a really nice restaurant and so...&lt;br /&gt;If you just need a place to stay, you can as well stay at a hostel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What do you expect from a Couchsurfing host and accommodations?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;The place doesn’t really matter much. I can easily sleep on the couch and don’t need a mattress, I don’t care. But I don’t like if hosts smoke, because I’m not a smoker. That’s one criterion. If the place isn’t too dirty and they’re not smoking in the place where I sleep, then that’s fine. And about the hosts, I would like the hosts to spend some time with me or my friends, and we could go out together, or at least they should have some time to cook dinner together, but I also completely understand if they don’t have time, because they might have to work, and I don’t just travel during the weekend, so people often have something to do.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Are your expectations generally fulfilled?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes, sure. But if some part is missing, that’s okay. But not like if the host is really rude and the place is really dirty, then I don’t like it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What human character trait do you see as the most important one for a host ?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;First of all they should be really open-minded, because we come from different cultures. To be open-minded and friendly, that’s important.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How intensive were your previous Couchsurfing visits? Did any friendships develop?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;It really depends. Some of them I spent only one night with. If I spend only one night at somebody’s place, we’re quite good friends, we give like good references, but we don’t really keep in touch. I mean, I don’t keep in touch with all of my friends anyway, I don’t have time to keep in touch with everybody, but some people I’ve spent a week or even longer with, I’m still in touch with now.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any special experience?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I really liked one guy from Belgium; it was a really unexpected experience. We were four people and we left a little bit late, we finished class in Holland at three or four and then we drove to Belgium and we told him we would be there at seven or seven thirty, but we got there at eight. And then he had cooked dinner for us, because he thought that we hadn’t had dinner yet, that was like ”wow”. Really unexpected. But many of them are really, really nice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any negative experiences as well?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No, not at all.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Have you ever been victim to Couchsurfing abuse?&lt;br /&gt;No, never. Or well, maybe I did notice that some guy put on the profile that they prefer only female visitors. So I’m not going to visit that person. I tell myself: Okay, if you’re not open-minded enough to host guys as well, I’m not going to visit you.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Does Couchsurfing have a somewhat deeper significance to you?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes, I really like the concept itself that shows that people still welcome other people. It’s not only about making friends or free accommodation, but I really like the idea that we are so generous that we open our door to some strangers and they can come and stay with us. Because I’m also from Asia, and Asian countries are a little bit more generous If you pass by and you’re thirsty, you can get water to drink and stuff like that. This is not really the case in Western Europe. But I really like the concept that’s like in my home country.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Is it a project that must be encoured and enhanced? In your opinion, does it effect any global or social developments?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I think, yes. For instance I visit some hosts and they have had guests from 50 countries or so. That also can reduce the conflicts between countries, maybe I can’t say it this way, because conflicts between countries are often made by the government and not the people themselves, but maybe it could somehow help to understand different cultures better.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you identify with the Couchsurfing philsophy?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I don’t know. Difficult question. Am I trying to make the world better? Maybe I’m not that deep into this philosophy. But the concept itself I really like, but if I welcome somebody to my place it’s not that I think I’m making the world a better place. I just think: Sure, come over... and we can chat, I can take you out.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What are, in your opinion, the advantages and disadvantages of Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Advantages, the obvious one would be that they can stay somewhere, in different places, second, that they can meet new people and make friends, and the third would be that they get inside the city that they visit, like really inside, not just visiting churches, but really get to know the city itself. Also, that people from different cultures can understand each other better.&lt;br /&gt;Disadvantages are that if the guests are really not respectful, then you feel like a hostel, it’s not just a free accommodation to come. If this disturbs the feelings of your host, this is really a disadvantage. Or if someone steals your stuff. I mean, hosts could steal the guests’ stuff or the other way round. When I was couchsurfing in Vienna, the host told me about a girl who had just been there before I arrived. She came from Budapest and had used Couchsurfing there, and the former host had stolen her stuff. She said that she drank some wine with them, and then she fell asleep, and when she woke up, some of her stuff was gone. And they said they didn’t know anything about it. I have heard about bad stuff too, but myself, I have never experienced such things.&lt;br /&gt;Sometimes when I travel to some city, we have like quite a tight schedule, because we have only one day in that city, and then we move to another city, and we have already planned the whole day. But when we go and meet the host and you should spend time with him and not just drop your stuff and leave, that’s not polite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you think of any reasons why CS has grown so fast over the last two years?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;If only 50 people know about it at the beginning, there might soon be another 50 people knowing about it, so it’s an exponential curve of growth. And then the system of Couchsurfing is really well organized, you can read the profile and references of each person, if a girl really wants to go only to female hosts, you can choose that If you’re handicapped as well. Basically, the good thing is that you can read the reference and see if he or she is acceptable or not.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you think you will continue travelling with CS ? When you’re older, when you’ve got family?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I always go with Couchsurfing, but on my last trip I went to Rome for four days, and my boyfriend and I, we tried to use Couchsurfing. I sent about 20 requests, and I even put in the last minute one. In the end we stayed at a hotel, but that was okay, because of the privacy and stuff, we were together and we hadn’t seen each other for a month or so. I don’t know if I still want to use it in 35 years. Yeah, I might.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview durchgeführt am 30.11.08&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3310492770211196858?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3310492770211196858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3310492770211196858' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3310492770211196858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3310492770211196858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-mai.html' title='Interview Mai'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-312521525080788208</id><published>2008-11-30T15:00:00.007+01:00</published><updated>2009-01-09T15:15:40.058+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><title type='text'>Interview Alexander</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Alexander* &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUITR48WjI/AAAAAAAAABU/zhxtdeHVpmQ/s1600-h/Alexander.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288642464729291314" style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right; width: 320px; height: 240px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUITR48WjI/AAAAAAAAABU/zhxtdeHVpmQ/s320/Alexander.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alter: 40&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zivilstand: Ledig&lt;br /&gt;Beruf: Aufnahmeleiter, Filmkaufmann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ort/ Land: Berlin, Deutschland&lt;br /&gt;Wohnverhältnisse: Wohngemeinschaft&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: Juli 2008&lt;br /&gt;Anzahl der bereits aufgenommenen Couchsurfer: 9&lt;br /&gt;Anzahl Reisen mit CS: 1&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum hostest du lieber?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich fand die Idee nett, dass einfach Leute bei mir in der Wohnung übernachten können, und dann dachte ich mir: Naja, warum nicht?&lt;br /&gt;Wenn ich so selber reise, dann mag ich eigentlich gerne, wenn ich einmal Platz für mich und ein bisschen Ruhe habe...und das kann man halt in einer fremden Wohnung nicht. Außerdem weiß man nicht, was man darf und was man nicht darf; da schlaf ich lieber im Hostel: Da weiß ich worauf ich mich einlasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? Wie hast du davon erfahren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ehrlich gesagt…ich habe keine Ahnung mehr. Da hat mir mal irgendjemand davon erzählt, dann habe ich das gegooglet, habe mir das angeguckt und dachte, ja geil, da mach ich auch mit. Ja, und dann habe ich mich eingetragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Moment bist du beruflich unterwegs, aber nicht mit Couchsurfing?!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, die Produktion zahlt das Hotel, also ist es sowieso klar. Und wenn man arbeitet, dann geht das auch nicht. Denn manchmal kommen wir nachts um 03:00 Uhr nach Hause und manchmal müssen wir schon um 4:30 Uhr aufstehen. Das sind so Arbeitstage von 10 Stunden, aber hinfahren, aufbauen, abbauen, zurückfahren...dann bist du auch schon 16 Stunden unterwegs. Da hätte man gar keine Zeit für die Leute. Und gerade das finde ich eben so schön bei mir in Berlin, wenn ich Couchsurfer habe: Je nachdem, ob die das wollen oder nicht, gehe ich mit denen auf den Markt, in Pärke, in Galerien etc. Und wenn sie es nicht wollen, dann machen sie selber etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warst du anfangs skeptisch jemanden aufzunehmen, betreffend deiner Sicherheit oder deiner Privatsphäre?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich selber eigentlich nicht. Aber ich wohne in einer Wohngemeinschaft, und da haben die anderen gesagt, dass sie erst mal die Zimmer abschließen wollen. Dann haben sie aber die ersten Gäste selber gesehen und saßen mit denen in der Küche, und seitdem ist alles okay. Sie meinten dann auch, sie vertrauen mir, und dass ich ja sehe, was für Leute kommen. Es kriegt ja auch nicht jeder einen Schlüssel. Einen Schlüssel kriegen nur jene, die am Anfang einen guten Eindruck gemacht haben. Allerdings ist es so, dass man nachts eventuell die Tür aufmachen muss, wenn man keinen Schlüssel rausgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche Kriterien, nach denen du deine Besucher auswählst?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja, sie müssen schon sympathisch sein. Was ich gar nicht mag…wenn jemand Massenmails schreibt und fragt: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Kann ich bei dir wohnen?" Und wenn man dann &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;j&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;a&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; oder &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;nein&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;schreibt, dann antwortet der nicht mal. Das geht gar nicht! Ich biete dir an, in meiner Wohnung umsonst zu wohnen, dann kannst du wenigstens mit &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;danke, nein&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; antworten. Also bitte und danke sind so die Grundlagen. Wenn ich dann solche Massenmails sehe, die ohne Namen sind, und man sieht es denen an, dass sie gerade an hundert Leute verschickt wurden, dann müssen mir die Leute schon super sympathisch sein oder super Referenzen haben, damit ich sie annehme.&lt;br /&gt;Man muss auch auf dem Profil zwischen den Zeilen lesen können. Wenn ich in den Referenzen sehe, dass die Leute die ganze Zeit über Party reden und dass sie super mit dem gefeiert haben, dann sage ich okay, das könnte anstrengend werden. Dann muss ich halt gucken, ob ich in dem Zeitraum, in dem die dann kommen wollen, in der Stimmung bin zum Party machen.&lt;br /&gt;Und habt ihr euch schon mal die Hospitality Club Homepage angeguckt? Die ist erstens einmal sehr unübersichtlich und es gibt eben kein Bild. Und das finde ich schon sehr wichtig; so der erste Eindruck. Du siehst sofort, wer dir sympathisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften schätzt du an einem Couchsurfer?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, das ist eigentlich gleich wie immer so mit Gästen, die man nicht so gut kennt. Verlässlichkeit und vor allem, was die Sache sehr, sehr erleichtert ist, wenn die Leute wissen, wann sie wieder gehen. Ich hatte auch schon Couchsurfer, da wusste ich nicht, wann die wieder gehen, weil sie es selber nicht wussten; und das kann dann schon etwas mühsam werden.&lt;br /&gt;Was ich ganz wichtig finde... Es gibt ganz viele Leute, die sehen nicht wie der Standard ist. Man sieht doch, wenn ein Badezimmer aufgeräumt ist. Also wir sind in einer WG, das Bad ist nicht super sauber, aber du siehst, es ist ein sauberes Bad. Und wenn man dann ins Bad geht, alles ist nass und umgestellt, das Klo ist dreckig, dann denke ich mir schon: "Hey Leute, ihr habt doch gesehen wie es vorher aussah, dann hinterlasst es doch bitte so!" So was passiert ganz oft bei Leuten, wo man weiß, die haben noch nie alleine gewohnt und die leben noch bei Mutter. Die wissen nicht, dass das Klo nicht von selber sauber bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es deiner Meinung nach einen Typus Couchsurfer?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich habe auf Meetings beobachtet, dass vor allem die Leute, die gerne hosten, Menschen sind, die nicht so gut auf fremde Leute zugehen können;,die es aber total gut finden, wenn Leute zu ihnen kommen. Mir geht es genauso: Ich kann nicht gut auf fremde Leute zugehen, denn ich bin eher schüchtern, aber wenn die Leute zu mir kommen und mich ansprechen, dann habe ich überhaupt kein Problem. Insofern ist Couchsurfing ideal für mich, weil die Leute zu mir kommen, die wollen was von mir und wir können zusammen Spaß haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wirklich? Wir dachten immer, dass Couchsurfer eher offenere Typen sind...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich glaube, da liegt der Unterschied der Gruppen: die Gruppe der Reisenden und die Gruppe der Hosts. Die Leute, die mehr hosten, sind eher die, die nicht so aus sich rausgehen können. Wenn sie dann aber Kontakt haben, ist es großartig.&lt;br /&gt;Aber sonst gibt es nicht wirklich so einen Typus. Es kommt auch aufs Alter an, die Jungen sind sehr, sehr offen, die Älteren eher etwas schüchtern und zurückhaltend und sind auch eher die, die hosten. Bei den Jungen steht dann vielleicht auch das (billige) Reisen etwas mehr im Vordergrund, während die Älteren eher die sind, die den Horizont erweitern wollen und andere Leute aus anderen Kulturen kennenlernen möchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich einen Gast aufzunehmen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Früher wenn man gereist ist, ist man in eine Stadt gekommen und hat an eine Wirtshaustür geklopft und gefragt: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Kann ich bei euch nächtigen?" Couchsurfing ist irgendwie nichts anderes; diese Idee wird einfach fortgesetzt, jedoch angepasst an die heutige Zeit, und das finde ich schön. Weil man muss nicht immer mit allem viel Geld machen wollen, sondern man kann einfach mal sagen: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sei offen!" Und ich habe gemerkt, dass alles, was man im Leben gibt, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;irgendwie zurück&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;bekommt. Manchmal hat man vielleicht eine Durststrecke und findet, dass dieses Jahr die Leute wirklich ganz doof sind. Aber dann kommen auch wieder total positive Erfahrungen.&lt;br /&gt;Jedoch habe ich an Meetings auch schon von Leuten gehört, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, z.B. dass Gäste etwas geklaut haben.&lt;br /&gt;Oder auf meinem ersten Meeting waren so ganz aufgelöste Mädels. Die erzählten, dass sie bei einem Host waren, bei dem im Bad lauter Kameras aufgestellt waren. Der wurde dann auch gesperrt. Aber es stand sogar in seinem Profil drin und die sind trotzdem dahin gegangen. Also Augen auf, bei wem du schläfst. Wenn da steht ‚&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ich habe Kameras im Bad&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;, dann muss man sich auch darauf gefasst machen, dass da dann Kameras stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Denkst du, dass Couchsurfing dich auch auf einer persönlichen Ebene weiterbringt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, man lernt halt viele, viele Menschen in vielen, vielen Ländern kennen. Eigentlich kann man davon ausgehen, dass man bei Leuten, die man schon selber gehostet hat, selbst dann übernachten kann, wenn sie eigentlich keine Couch frei haben. Und das ist natürlich schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was unternimmst du mit deinen Gästen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich merke, wenn ich einen Surfer hoste, dass das eigentlich eine extrem teure Angelegenheit ist. Auch wenn du selber wenig Geld hast, du machst mit deinen Besuchern so Sachen, zum Beispiel in die Kneipe gehen, die du sonst nicht so oft machst. Also ist es nicht so, dass es umsonst ist, jemanden bei sich schlafen zu lassen.&lt;br /&gt;Was ich immer mache, ist auf den Markt gehen. Dann trinken wir einen Kaffee, und später gehe ich mit denen noch so in kleine Bars und so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Versuchst du ihnen auch etwas Persönliches zu vermitteln? Z.B. eigene Werte?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, das wär ja auch fast schon etwas vermessen.&lt;br /&gt;Also, wenn ich merke, dass jemand sehr engstirnig ist, dann sag ich schon: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Du, das kann man aber auch so und so machen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie intensiv waren bisher die Besuche?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Mit der einen aus New York schreibe ich regelmäßig. Und auf den Meetings sieht man halt immer Leute, zu denen man jetzt vielleicht nicht &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Freunde" sagen würde, aber die man besser kennt und die man ab und zu auch mal ohne Couchsurfing zu sich einlädt und dann sagt: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hey, kommt doch mal vorbei, wir machen Essen."&lt;br /&gt;Also, bessere Bekanntschaften bis schwache Freundschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du schon besondere Erlebnisse?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja, das waren so Meeting-Erfahrungen. Ich habe in Berlin auch schon selber Meetings gemacht: Bei mir um die Ecke hat es einen sehr netten Park. Dort treffen sich bei schönem Wetter immer die Thailänder und die haben vor 10 oder 15 Jahren entdeckt, dass sie ihr Essen auch verkaufen könnten. Deshalb ist im Sommer der ganze Park voll mit Thai-Garküchen. Da habe ich dann Leute eingeladen und wir haben den ganzen Tag in der Sonne gesessen, Cocktails getrunken und zwischendurch etwas Thailändisches gegessen. Und weil ich gerade um die Ecke wohne, sind wir dann halt nachts bei mir in der Küche gelandet. Einmal waren wir 15 Leute aus 13 verschiedenen Ländern und das war dann schon sehr geil.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein nicht wirklich. Zwar, ich werde nie wieder machen, dass sich die Surfer überschneiden, auch wenn es nur eine Stunde ist. Ich hatte mal eine da, die hatte noch ihr Gepäck bei mir und saß dann auf dem Balkon und es kamen schon die zwei nächsten Surfer aus England. Dieses Mädchen war so ein bisschen ein schwieriger Mensch. Die hatte dann irgendwie etwas gesagt, das eigentlich nett gemeint war, das man aber falsch verstehen konnte. Und die Engländer haben auch was Nettes geantwortet, aber sie hat das dann negativ interpretiert. Und dann fingen die an sich in der Küche zu streiten; aber so richtig. Und das Mädchen war eben sehr emotional und psychisch labil, und sie rannte dann auf den Balkon und hat geweint. Ich musste zwischen denen vermitteln und...never ever. Wenn ich mich um mich kümmern muss, ist es okay. Aber wenn ich dann auch noch die trösten muss und den anderen erklären muss, dass sie das nicht so gemeint hat, dass alles okay ist...das war dann doch alles sehr anstrengend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spaß und Übernachtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es schön, dass man zeigen kann, man muss nicht für alles Geld nehmen und man kann auch mal offen sein. Lass es mich mit Parkplätzen in Zürich vergleichen: Da gibt es zum Beispiel in der einen Straße an der Limmat einen riesigen Betriebsparkplatz von irgendeiner Behörde, wo am Wochenende kein Auto von der Behörde steht. Leute dann schreibt doch dran: Parkverbot von Montag 7:00 Uhr bis Freitag 17:00 Uhr. Warum müssen denn diese Parkplätze gesperrt sein? Das finde ich asozial. Und diesen sozialen Aspekt den Leuten wieder näher bringen und sagen:&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hey, wenn ihr doch ein Zimmer frei habt, dann lasst doch dort jemanden schlafen! Stört euch doch nicht! Kostet euch ja nichts!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das gefördert werden sollte?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe das ein bisschen zwiespältig, weil das die Sicherheit gefährdet. Wenn das durch Mundpropaganda weiter erzählt wird, dann erzählst du es nicht jemandem, von dem du denkst, der fährt jetzt überallhin und klaut alles. Aus dem Grunde finde ich es nicht so gut, wenn es eine große Medienpräsenz hat. Ich glaube, Mundpropaganda ist die beste Propaganda für so ein Projekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Glaubst du, dass Couchsurfing irgendwelche globalen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit sich bringt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe es. Ich hoffe, dass sich die Leute wieder mehr an die sozialen Gesichtspunkte erinnern und sagen: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hey, ist cool, dass der mich bei sich übernachten lässt, so was könnte ich doch auch machen."&lt;br /&gt;Früher als ich in Berlin ein Auto hatte, da hatte auch jeder von meinen Freunden einen Schlüssel dafür gehabt und ich habe gesagt: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; font-style: normal;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Könnt ihn haben. Wenn ich es selber nicht brauche, könnt ihr es nehmen!" Das ist im Prinzip das weitergeführte Konzept mit der Wohnung. Was soll das Auto rumstehen? Wenn es nicht gefahren wird, ist es nutzlos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dich persönlich mit der Couchsurfing Philosophie identifizieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Identifizierst du dich vielleicht auch über Couchsurfing? Im Sinne von "Ich bin ein Couchsurfer"?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Also, ich schreibe es mir nicht auf das T-Shirt, obwohl es ja welche gibt. Aber ich rede öfters mal davon. Alle meine Freunde wissen das inzwischen. Die Leute sind auch neugierig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hast du für Erwartungen an Couchsurfing Unterkünfte?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich kann ja im Profil gucken, was das für eine Unterkunft ist. Darauf kann ich für mich entscheiden, ob ich das will oder nicht. Was ich persönlich nicht wollen würde,dass ich mit dem Host in einem Zimmer schlafe; weil ich sonst das Gefühl hätte, zu stören. Beim Hosten ist mir das egal, denn da kann ich mich darauf einstellen; da habe ich keine soziale Verantwortung. Aber beim Reisen möchte ich mich irgendwie frei fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile von Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nachteile können sein, dass du jemanden bei dir in der Wohnung hast, bei dem du das Gefühl hast, ihn nicht loszuwerden. Da können dir dann drei Tage wie sieben Monate vorkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auf der einen Seite natürlich das Reisen und neue Länder und Leute kennen lernen. Auf der anderen Seite ist es für Leute, die eben nicht so viel reisen, eine Möglichkeit, das auch zu können. Denn wenn du tolle Gäste hast, ist es wie eine Reise in das jeweilige Land. Die erzählen dir wie es bei ihnen ist und die Unterschiede...das ist wie eine kleine Reise. Und dann gibt es ja noch den finanziellen Aspekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen auch in Zukunft als Gastgeber zu agieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, auf jeden Fall. Auch wenn ich einmal Familie hätte...Also dem Familiengründen geht ja vor, dass man sich einmal verliebt. Und ich kann mich nur in Menschen verlieben, die auch offen und weltoffen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit 60 Jahren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Kommt darauf an, wie viele schlechte Erfahrungen ich bis dahin gemacht habe. Aber, warum nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*wurde aus Anonymitätsgründen geändert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview durchgeführt am 30.11.08&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-312521525080788208?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/312521525080788208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=312521525080788208' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/312521525080788208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/312521525080788208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-alexander.html' title='Interview Alexander'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUITR48WjI/AAAAAAAAABU/zhxtdeHVpmQ/s72-c/Alexander.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-1137268108303739662</id><published>2008-11-29T20:30:00.002+01:00</published><updated>2009-01-07T20:56:22.785+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Reisende'/><title type='text'>Interview Nasim</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Nasim &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUIwEM-9VI/AAAAAAAAABc/wLj_nVpl2OY/s1600-h/Nasim.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288642959271458130" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 239px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUIwEM-9VI/AAAAAAAAABc/wLj_nVpl2OY/s320/Nasim.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Age: 29&lt;br /&gt;Profession: Government officer&lt;br /&gt;Country: Bangladesh&lt;br /&gt;Domestic facilities: own residence&lt;br /&gt;Active on Couchsurfing: since september 2008&lt;br /&gt;Number of Couchsurfing trips: 1&lt;br /&gt;Hosted: 1&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How did you find out about Couchsurfing? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I heard about it from one of my friends. Then I became a member of it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What is your current trip?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;It is a "Euro-Trip": I travelled through France – the Netherlands – Switzerland, by train and by plane with Easy Jet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In what way is travelling a part of your life?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I am not able to travel a lot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How did you travel before you signed up for Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;It was my first trip outside my country and I was glad about the help of other Couchsurfers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What made you change your mind and switch to Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;The idea attracted me: I wanted to meet local people. And that is not possible when one is staying in a hotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What is your motivation to travel with Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;To learn more about local people, their culture and their behaviour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Why are you not crashing at hostels?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I could go to cheap hostels but then I couldn’t make any friendships.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What do you expect from a Couchsurfing host and accommodations?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Well, good behaviour, that they spend a little time with me, exchange of views.&lt;br /&gt;At least that I have a couch for sleeping.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Were these expectations fulfilled?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What human character trait do you see as the most important one (in general, and for a Couchsurfing Host)?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Friendship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How intensive were your previous Couchsurfing visits? Did any friendships develop?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes. I made a few very good friends.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any special experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In Paris my Couchsurfing Host took me to a movie theater and after that we had a nice French dinner together.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any negative experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes. I lost my money in Paris and although he knew that, my Couchsurfing friend took me to a very expensive restaurant and I had to pay the full bill. Because of that I couldn’t go to an additional country!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you ever experienced that Couchsurfing was misused as a dating-plattform?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Does Couchsurfing have a somewhat deeper significance to you?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes, to know more about other cultures, life style etc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Is it a project that should be encouraged?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes, because it’s simply a unique idea: Before that, no one knew how to communicate and how to get a good host in another country. Now it has become very easy. Additionally you can plan a visit to any country if you have a Couchsurfing friend there.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In your opinion, does it effect any global developments?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes, certainly. It will bring people closer together. People are going to know more about other living standards and cultures. Some people may get the desire to help, for example a poor fellow in Africa, so he can take part in this issue together with his local friend from Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you identify yourself with the Couchsurfing philosophy?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes. I surfed some couches in Europe. Now whoever wants to come to my country, I’m definitely welcoming him/her to my home.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What are, in your opinion, the advantages and disadvantages of Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;There are a lot of advantages: you make new friends and you save money.&lt;br /&gt;The negative side is that there are some men that might abuse Couchsurfing for the purpose of staying in women's houses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you think of any reasons why Couchsurfing has grown so fast over the last two years?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Whoever hears about Couchsurfing gets interested because it has made travelling a lot easier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you think you will continue travelling with Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Definitely.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Could you imagine yourself couchsurfing together with your family or with friends?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Maybe, that depends on the situation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Could you imagine yourself couchsurfing when you are about 60 years old?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes, why not? I will stay young forever, even when I’m 60.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Would you still couchsurf if you had more money?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;It’s not because of the money I’m couchsurfing. If someone gave me the option between a free 5 star hotel room and a well behaving Couchsurfing Host, I’d choose the second one-…because in a 5 star hotel I would get a nice room, but with Couchsurfing I would get a nice room with a nice friend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Interview wurde am 29.11.08 via E-Mail ausgefüllt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-1137268108303739662?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/1137268108303739662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=1137268108303739662' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/1137268108303739662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/1137268108303739662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-nasim.html' title='Interview Nasim'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUIwEM-9VI/AAAAAAAAABc/wLj_nVpl2OY/s72-c/Nasim.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-2104644980926969795</id><published>2008-11-28T19:30:00.003+01:00</published><updated>2009-01-09T15:35:40.117+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><title type='text'>Interview Flavio</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Flavio&lt;br /&gt;Alter: 21&lt;br /&gt;Zivilstand: ledig&lt;br /&gt;Beruf: Wirtschaftsstudent&lt;br /&gt;Ort/ Land: Basel, Schweiz&lt;br /&gt;Wohnverhältnisse: Wohngemeinschaft mit 2 Mitbewohnern&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: Mai 2007&lt;br /&gt;Anzahl der bereits aufgenommenen Couchsurfer: ca. 20&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? Wie hast du davon erfahren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe in der 20Minuten einmal etwas darüber gelesen, bin dann auf die Website und habe mich angemeldet. Bald darauf habe ich dann erste Anfragen von Couchsuchenden bekommen. Das war etwa vor einem Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warst du anfangs skeptisch, jemanden aufzunehmen, betreffend deiner Sicherheit oder Privatsphäre?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich schaue mir das Profil an, wenn es kein Foto hat, lehne ich die Anfrage ab. Dann schaue ich mir auch die Referenzen an, ich habe aber auch schon viele Leute aufgenommen, die keine Referenzen hatten. Wenn die Person einigermassen sympathisch wirkt und wenn das Profil ein paar Informationen über diese Person enthält, dann vertraue ich ihr. Ich denke, das Wichtigste im Couchsurfing System ist Vertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche Kriterien, nach denen du deine Besucher auswählst?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Das Erste, das ich mir anschaue, ist, ob es ein Foto hat. Das ist mir wichtig. Dann sollte es ein paar Infos über die Person im Profil haben. Und auch die Referenzen schaue ich mir an.&lt;br /&gt;Meistens ist das Hauptkriterium, ob ich jemanden aufnehme aber, ob ich überhaupt zu Hause bin. Ich muss häufig Anfragen ablehnen, weil ich gar nicht zu Hause bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften schätzt du an einem Couchsurfer?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Es ist mir bisher aufgefallen, dass alle sehr offen sind. Viele sind auch sehr neugierig. Sie wollen nicht nur bei mir schlafen, sondern wollen auch noch etwas von mir wissen, erzählen von sich oder sind an der Stadt interessiert. Ich schätze es sehr, wenn jemand Interesse und Dankbarkeit zeigt und nicht nur eine billige Übernachtung sucht. Aber das gibt es eben auch.&lt;br /&gt;Ausserdem schätze ich es, wenn jemand ordentlich ist. Man ist schliesslich bei jemandem zu Hause als Gast. Das klappt aber meist hervorragend, einige räumen sogar noch das Zimmer auf. Couchsurfer sind eben auch sehr aufmerksam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich, einen Gast aufzunehmen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich finde es interessant, Leute von überall her kennen zu lernen. Man sollte nicht an der Grenze des eigenen Landes mit Denken aufhören, es gibt auf der ganzen Welt coole Leute und der Kontakt mit denen ist sehr spannend.&lt;br /&gt;Viele dieser Leute sind auf einer Europareise und erzählen auch interessante Dinge aus anderen Ländern.&lt;br /&gt;Ausserdem war ich auch schon bei anderen Leuten am Couchsurfen und ich denke, ich sollte das auch anbieten und es nicht nur einseitig nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie wichtig ist dir der kulturelle Austausch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Da die meisten Leute, die zu mir kommen, Europäer sind, haben sie etwa ähnliche Ideen. Es gibt also keine Leute, die ein Lagerfeuer im Wohnzimmer anzünden würden.&lt;br /&gt;Ich würde es allgemein nicht als kulturellen Austausch bezeichnen, sondern als Lernen über andere Menschen und andere Länder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bringt es dich auf einer persönlichen Ebene weiter?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich weiss nicht, so oft benutze ich es nicht. Aber ich denke, man gewinnt Vertrauen in die Leute. Wenn man etwas gibt, bekommt man auch etwas zurück. Man spürt, dass einem Dankbarkeit entgegen gebracht wird. Ich habe gelernt, dass etwas zurückkommt, wenn ich offen und ehrlich auf die Leute zugehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Werden auch Vorurteile abgebaut?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich habe eigentlich wenig direkte Vorurteile, man ist aber trotzdem manchmal überrascht und stellt fest, dass die Leute gar nicht so sind, wie man es sich vorher vielleicht vorgestellt hätte.&lt;br /&gt;Die Leute, die bei Couchsurfing mitmachen, sind aber eigentlich nicht repräsentativ für ein Land. Es sind alles viel flexiblere Leute. Ich kenne auch viele Schweizer, die absolut nichts von Couchsurfing halten und sagen, dass es gefährlich und unsicher sei. Die Leute, die aktiv bei Couchsurfing mitmachen, sind eher ein spezielles Volk. Ich glaube nicht, dass da die Nationalität eine grosse Rolle spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du diesen Typ Couchsurfer genauer beschreiben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die meisten sind in meinem Alter, also zwischen 20 und 25. Mit Ausnahmen, ich habe auch schon ältere Leute gehostet. Viele sind alternativ. Fast alles sind Backpacker. Es gibt keine Köfferchen-Touristen. Dann sind sie offen und interessiert an allem. Die meisten sind sehr respektvoll und hilfsbereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was unternimmst du mit deinen Gästen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das kommt ganz darauf an.&lt;br /&gt;Es gibt eben auch solche, die kommen um elf Uhr und sind morgens um sechs schon wieder weg, weil sie einen Flug ab Basel haben. Das ist übrigens die Mehrheit von denen, die hier nach Basel kommen. Sie sind nur wegen Easy Jet hier. Bei der Hälfte meiner Gäste war das bis jetzt so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fühlst du dich von solchen Leuten teilweise auch ausgenutzt, weil sie nur gratis eine Übernachtung wollen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein, ich weiss ja, auf was ich mich einlasse.&lt;br /&gt;Ich gehöre jetzt auch nicht zu denen, die den Couchsurfing Spirit propagieren. Dem Vereinen der Völker durch Couchsurfing messe ich nicht so viel Bedeutung bei. Der Zweck ist eben grundsätzlich, günstige Übernachtungen zu finden. Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand kommt, kurz hallo sagt, schlafen geht und am nächsten Morgen weg ist. Manchmal ist es mir sogar lieber, ich habe auch gar nicht immer Lust oder Zeit, viel zu unternehmen. Dazu fühle ich mich auch nicht verpflichtet. Ich nehme mir auch das Recht, Requests abzulehnen, wenn ich gerade keine Lust habe. Das ist dann auch nur gerecht.&lt;br /&gt;Ich kann die Leute verstehen, die nur billig übernachten wollen und fühle mich von denen nicht ausgenutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Glaubst du nicht daran, dass Couchsurfing Vorurteile abbaut und die Welt näher zusammen rückt?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Doch, doch, absolut. Das ist eigentlich auch mein Gedanke. Wichtig ist mir, anderen zwischenmenschlich näher zu kommen. Da bin ich absolut einverstanden.&lt;br /&gt;Ich bin aber nicht jemand, der immer Anlässe organisiert und sehr viel Zeit investiert. Aber es muss jeder selber wissen, wie intensiv er mitmachen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie intensiv waren denn bisher die Besuche? Haben sich schon Freundschaften entwickelt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Lacht)&lt;/em&gt;. Ich habe meine Freundin über Couchsurfing kennen gelernt. Im Frühling habe ich ihre Couch in Frauenfeld gesurft. Später hat sie mir dann mal geschrieben. Wir haben uns wieder getroffen und so hat sich das dann ergeben.&lt;br /&gt;Sonst gibt es schon solche, denen man mal wieder schreibt, aber meistens ist es eher oberflächlich. Man verspricht sich zwar viel von wegen sich mal wieder treffen, etc. Aber das funktioniert eigentlich selten. Aber das ist ja normal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Besonderes Erlebnis?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Einmal habe ich mich speziell gut mit einer Amerikanerin verstanden und wir sind ein paar Tage zusammen unterwegs gewesen. Vielleicht treffe ich sie wiedermal. Sonst ist es immer etwa ähnlich.&lt;br /&gt;In Argentinien war es einmal speziell, als wir bei jemandem waren, der total weg von allem anderen lebte, wir mussten am Boden schlafen, es war ziemlich kalt. Aber er war sehr freundlich, hat uns viel angeboten und wir hatten tolle Gespräche.&lt;br /&gt;Einmal in Belgien war ich bei jemandem, der alleine eine Fünfzimmerwohnung hatte. Zuoberst in einem Hochhaus, es war schon fast ein Penthouse. Er hat uns dann bekocht und wir haben auf dem Ledersofa geschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Einmal sind zwei Hippies gekommen und die haben extrem gestunken. Ich musste danach den ganzen Tag das Fenster offen lassen, weil man es sonst nicht ausgehalten hätte. Sie hatten auch keinen Schlafsack dabei, und ich musste ihnen meinen geben und ihn danach waschen. Das fand ich extrem respektlos und es war schon eine Frechheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hast du schon mal erlebt, dass Couchsurfing als Datingplattform missbraucht wurde?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein, überhaupt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spass, Übernachtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nicht in diesem Sinn. Es sind genau diese drei Punkte, die für mich wichtig sind. Klar, es ist weltverbessernd, aber das steht bei mir nicht im Vordergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das gefördert werden sollte?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja, ich denke schon, aber man sollte aufpassen, dass es nicht zu gross wird. Je grösser so eine Sache wird, desto mehr Interessen sind vorhanden, vor allem finanzielle. Ich hoffe auch, es bleibt non-profit. Es sollte nie Werbung geschaltet werden, um das Projekt zu finanzieren. Eventuell gibt es auch mehr Missbrauch, wenn es immer grösser wird.&lt;br /&gt;Im Moment ist es sehr gut verwaltet. Das Prinzip der Freiwilligkeit scheint zu greifen. Wenn man feste Kriterien schaffen würde, z.B. man darf nur eine gewisse Zeit irgendwo bleiben oder man muss etwas mitbringen, würde es wohl bald nicht mehr funktionieren. Die Freiwilligkeit ist auch ein Sicherheitsfaktor, da es keine Regeln gibt, die gebrochen werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Glaubst du an die globalen Entwicklungen, die Couchsurfing mit sich bringen soll?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube schon, dass es dazu beiträgt, dass die Menschen näher zusammenrücken und Vorurteile abgebaut werden. Es schadet auf jeden Fall nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dich persönlich mit der Couchsurfingphilosophie identifizieren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja schon, aber ich lebe sie nicht aktiv. Ich finde es eine sehr gute Philosophie, aber ich gehöre nicht zu den Idealisten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Identifizierst du dich über Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, überhaupt nicht. Ich könnte auch gut ohne Couchsurfing leben. Und ich ordne Couchsurfing auch nicht alles unter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile von Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, ein Vorteil ist, dass alles auf Freiwilligkeit basiert und dass man auf diese Weise die Leute gut kennenlernt. Die Leute sind motiviert und interessiert. Es kann jeder so viel tun wie er kann und will.&lt;br /&gt;Ein Nachteil ist, dass man bei schlechten Erfahrungen nicht viel machen kann. Ausserdem ist es ein Nachteil, dass es viele Leute gibt, die inaktiv sind, die ein Profil erstellt haben, einmal couchsurfen, um Geld zu sparen und dann nie wieder etwas tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es hängt sicher mit der einfacheren Kommunikation über das Internet zusammen.&lt;br /&gt;Ausserdem sind die Flüge sehr viel billiger geworden, das ermöglicht auch Studenten, weit zu reisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft als Gastgeber zu agieren? Mit Familie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit kleinen Kindern wahrscheinlich nicht, sonst wohl schon. Aber das ist jetzt schwierig zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit sechzig?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja, unter Umständen schon. Ich denke, dass es nicht eine Frage des Alters ist, sondern viel mehr der inneren Einstellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Glaubst du, dass Couchsurfing auch langfristig Bestand haben wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das hängt extrem davon ab, wie es sich in Zukunft entwickeln wird. Wenn es einmal fünfzig Millionen Mitglieder hat, wird halt die Administration beinahe unmöglich. Wenn es aber so gut weiter verwaltet wird und ein non-profit Projekt bleibt, dann denke ich, dass es langfristig existieren wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was könnte man an Couchsurfing verbessern?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich würde eine gewisse Grundaktivität vorschreiben, so dass inaktive Profile aus dem System gelöscht werden. Diese bringen nämlich niemandem etwas. Jemand, der am Projekt teilhaben will, muss auch etwas mitbringen und etwas von sich preisgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was hat reisen für dich für eine Funktion?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Spass, aber es hat auch viel zu tun mit lernen. Seinen Horizont zu erweitern. Es vermittelt Wissen, das man an einer Uni oder in der Schule nicht lernen kann. Man lernt auch Unterschiede wahrzunehmen. Aber es ist auch ein Hobby.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview durchgeführt am 28.11.2008&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-2104644980926969795?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/2104644980926969795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=2104644980926969795' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/2104644980926969795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/2104644980926969795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-flavio.html' title='Interview Flavio'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-4334215503758562323</id><published>2008-11-26T20:00:00.006+01:00</published><updated>2009-01-09T15:59:16.187+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Reisende'/><title type='text'>Interview Susan</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Susan &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXPkjTHNcI/AAAAAAAAAEk/Yhtbp62jRQE/s1600-h/Susan.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288861564274161090" style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right; width: 229px; height: 240px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXPkjTHNcI/AAAAAAAAAEk/Yhtbp62jRQE/s320/Susan.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alter: 50&lt;br /&gt;Zivilstand: verheiratet, 2 Kinder&lt;br /&gt;Beruf: Lehrerin&lt;br /&gt;Ort/ Land: Wettingen, Schweiz&lt;br /&gt;Wohnvehältnisse: Eigenheim mit Familie&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: 2006&lt;br /&gt;Anzahl unternommene Reisen mit Couchsurfing: 1 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? Wie hast du davon erfahren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mein Nachbar hat mir davon erzählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was für Reisen hast du bis jetzt unternommen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;USA, Europa, Israel, UK, Tunesien und Japan. Aber bis jetzt bin ich nur in Japan mit Couchsurfing gereist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du früher gereist?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich übernachtete mit meiner Familie hauptsächlich in Hotels oder wir gingen campen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hat den Ausschlag gegeben auf diese Reiseart umzusteigen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir haben in Japan niemanden gekannt. Und weil wir nicht die ganze Zeit in Hotels bleiben und somit anonym bleiben wollten, entschieden wir uns für Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist deine Motivation mit Couchsurfing zu reisen? Was schätzt du besonders an Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Man lernt so die Einheimischen besser kennen und es ist billig. Außerdem lernt man auch den Ort aus dem Blickwinkel eines Insiders kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was für eine Funktion hat das Reisen in deinem Leben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es bietet mir die Möglichkeit andere Menschen und Mentalitäten besser kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hast du für Erwartungen an Couchsurfing Unterkünfte und allgemein an das Reisen mit Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dass die Unterkunft sauber ist, und dass einem ein Platz zum Schlafen und eine Dusche zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;An das Reisen allgemein: Günstige Unterkunft, lässige, gleichgesinnte Leute kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wurden deine Erwartungen erfüllt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Teilweise. Ich habe an zwei Orten gesurft: Bei einem Host hatte ich wirklich das Gefühl, dass sie es aus Lust macht, der anderen ging es nur um das &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Geschäft". Meine Erwartungen wurden also etwa zu 50 Prozent erfüllt: Einmal gut, einmal weniger gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaft schätzt du an einem Gastgeber?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Offenheit, Klarheit (bezüglich Regeln und Wünschen), Sauberkeit und Unkompliziertheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie intensiv waren deine bisherigen Couchsurfing Besuche? Entstehen Freundschaften?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit einer Couchsurferin stehe ich immer noch in E-Mail Kontakt. Mit der anderen habe ich nicht den Wunsch eine Freundschaft einzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Besonderes Erlebnis?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich hatte tolle Begegnungen mit anderen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ausländern“ in Japan, weil ich durch Couchsurfing an Insider Orte kam, wo sich nicht nur JapanerInnen und multi-sprachige JapanerInnen getroffen haben, sondern auch andere ausländische Leute, die sich für ein Leben in Japan entschieden haben. Mit solchen Leuten habe ich sehr viel gemeinsam, weil ich auch von den USA in die Schweiz immigriert bin. Deshalb konnte ich mich wahrscheinlich sehr gut mit diesen Leuten identifizieren und wir führten viele interessante Gespräche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja, eine Couchsurfing-Gastgeberin hat in ihrem Profil nicht klar geschrieben, dass ihre Unterkunft für Gäste aus einem Zimmer bestand, das man mit vielen anderen teilen musste. Außerdem verlangte sie Geld dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hast du schon erlebt, dass Couchsurfing als Datingplattform missbraucht wurde?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, ich bekomme häufig komische „Freundschafts“-Anfragen, die offensichtlich nicht viel mit Couchsurfing zu tun haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spaß und Übernachtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Noch nicht, aber ich kann es mir gut vorstellen, dass es für andere Leute eine tiefere Bedeutung hat – es gibt eine wahre Couchsurfing-Community, aber ich bin nicht ein Teil davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das gefördert werden sollte und irgendwelche globale oder gesellschaftliche Entwicklungen mit sich bringt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es muss unbedingt gefördert werden.&lt;br /&gt;Weil wir in der Internetwelt so unpersönlich geworden sind – wir reisen und treffen Leute ohne unsere eigenen vier Wände zu verlassen; die Kontakte sind mehr und mehr anonym. Die Gefahr ist, dass wir den echten Kontakt zu den Leuten verlieren und vergessen, wie man ohne eine „delete“-Taste auf der Tastatur kommunizieren kann; vergessen wie es ist vor Ort zu sein mit all den Geräuschen, der Stimmung, den Gerüchen... Wir dürfen nicht vergessen, dass es Leute auf diesem Planeten gibt, die genau wie wir wohnen; ähnliche Sorgen, Ideen und Wünsche haben, ein tägliches Leben führen mit Schlafen und Essen. Umso mehr wir die Gelegenheit haben, Kulturen und Menschen kennenzulernen, umso schwieriger wird es, sie nach Stereotypen einzuteilen, weil wir sie persönlich erlebt haben. Und dort liegt der Kern für eine mögliche Zukunft ohne Krieg...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dich persönlich mit der Couchsurfing Philosophie identifizieren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja, auf eine gewisse Art schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile von Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vorteile: Günstige Unterkunftsmöglichkeiten, Leute kennen lernen, ermöglicht das Erweitern des eigenen Horizontes.&lt;br /&gt;Nachteile sind die möglichen Gefahren bei falschen Leuten zu landen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wurde?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, einer der Hauptgründe ist das Geld. Aber ich glaube auch, dass viele Leute an einem neuen Ort nicht total anonym bleiben wollen – es ist viel interessanter, wenn man die Gelegenheit hat die Menschen und den Ort anders kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft mit Couchsurfing zu reisen? Mit Familie? Mit 60 Jahren? Wenn du mehr Geld hättest?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ach, ich habe mit Couchsurfing ziemlich spät angefangen, aber ich sehe, dass es auf der Homepage auch ein paar Gruftis hat, also ja, ich kann mir vorstellen auch in 10 Jahren noch mit Couchsurfing zu reisen.&lt;br /&gt;Ich glaube kaum, dass ich mit 60 Jahren mehr Geld haben werde als jetzt, aber ich würde sicher vermehrt auf sitzfesten Couches surfen, denn ich habe in Japan genug auf dem Boden geschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dieses Interview wurde am 26.11.08 via E-Mail ausgefüllt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-4334215503758562323?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/4334215503758562323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=4334215503758562323' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4334215503758562323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4334215503758562323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-susan.html' title='Interview Susan'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXPkjTHNcI/AAAAAAAAAEk/Yhtbp62jRQE/s72-c/Susan.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-2759340666958938886</id><published>2008-11-25T19:30:00.004+01:00</published><updated>2009-01-09T15:45:51.952+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><title type='text'>Interview Pedro</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Pedro*&lt;br /&gt;Alter: 28&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zivilstand: ledig&lt;br /&gt;Beruf: Ingenieur&lt;br /&gt;Ort/ Land: Stadt in der Schweiz, ursprünglich aus Spanien&lt;br /&gt;Wohnverhältnisse: Lebt  in einer Wohngemeinschaft&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: Januar 2007&lt;br /&gt;Anzahl der bereits aufgenommenen Couchsurfer: 6&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? Wie hast du davon erfahren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Durch Freunde von mir, sie kannten es. Sie haben mir davon erzählt und ich habe es interessant gefunden, dabei zu sein. Am Anfang habe ich einfach ein Profil gemacht, aber nicht wirklich daran gearbeitet, keine Informationen oder so, nur ungefähr ausgefüllt. Dann als ich gedacht habe, ich wolle jemanden besuchen, habe ich mein Profil wirklich gemacht, und ich habe angefangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warst du anfangs skeptisch, jemanden aufzunehmen, betreffend deiner Sicherheit oder Privatsphäre?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;If I was sceptical, I just wouldn’t host. But when you get a request, you can get some information about people, you can see the report, the references somebody left. And if you feel in any way weird about it, you just don’t host.&lt;br /&gt;Of course you have to think about it and if I decide to host someone, it’s because I don’t see any problem, I don’t feel sceptical. Some references, a minimum amount of things, photos, that’s very important to me, I wouldn’t host anyone who doesn’t have a picture, or who hasn’t written anything on the profile, so I request some kind of minimum. But beyond that, the only thing I think that could happen is that you may not have a lot of fun or whatever; you may not feel good together. But I don’t think you’re going to have problems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche Kriterien, nach denen du deine Besucher auswählst?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;He or she must absolutely have a picture, must have done something in the profile, show some interests and so on, and not just contact five minutes before because they need a room for tomorrow. And references, of course. And then, if they have been vouched, that also counts, but it’s not essential. It isn’t really something that tells anything either. If you don’t have it, it doesn’t mean anything. If you have it, of course it gives more information. So it is references mostly that give information.&lt;br /&gt;And then the way a message is written tells me a lot. So usually, if it shows that they have at least taken a look at your profile, then it makes the probability to be hosted in my opinion a lot bigger than if you just see that the message was sent to 50 people.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften schätzt du an einem Couchsurfer und allgemein an einem Menschen? Welche Eigenschaft siehst du als wichtigste an?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I don’t have any specific ideas…&lt;br /&gt;Easy-going is important, but it’s not like you can really rely on what they say on the profile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich, einen Gast aufzunehmen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sometimes you meet interesting people, and it’s also a matter of giving and receiving. If I’m at my place and I have the time, it’s not a problem for me to have someone who might be worth being hosted. I’m doing someone a big favour, and it costs me not really much, and sometimes you meet really interesting people and you have a lot of fun. The thing is, for me it’s complicated, because I’m a lot into last minute things. So if I receive a request for in a month, I truly can’t say if I’m going to be around. Because for example if I want to go snowboarding next week, I’m not going to stay in the city because someone I don’t know is coming. Only when I’m going to be here, and I know it, and I get a request, I say yes, but that’s just like a week earlier. Two weekends ago, it worked pretty well; I had two people at my place at the same time coming from different places. It was just a coincidence and really a last minute thing.&lt;br /&gt;And I find it very interesting to be in the community. In order for it to work, you have to participate and all the stuff. I think it’s an interesting idea, it has been really interesting for me, it has provided very valuable things that I otherwise couldn’t have had, and if you participate in it honestly, you have to host. I mean, you don’t have to host, but if you honestly want to participate, a part of it is, that if you can, you host someone. And up to now it has always been fine and nice, I didn’t have any problem. For example, before I had some, I was living here in Zurich with a girl, and she had problems with my friends. Not only with visitors at my house I didn’t know but with my friends, who where coming and visiting me, and staying at my room. So then I couldn’t do it. And before that I was moving and staying with relatives, but then it was cool, because then it was when I realised that the most interesting part is not really the hosting part, but I’ve been in a lot of places where I already had a place to stay, with relatives or friends or I had a regular house like here in Zurich. And what you get is a possibility to meet some members that might share some common things with you, and they are more open minded and more easy-going, and will show you around or take you out with their friends. That’s something you don’t find elsewhere than on Couchsurfing. While a place to sleep, you can always find. But the things you don’t find otherwise, that’s the interesting part.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was unternimmst du mit deinen Gästen? Was versuchst du ihnen zu vermitteln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;If I don’t have any time, I don’t host. Of course how much you do with your guests depends on how well you get along together, but I show them some things, go out to drink something, and so on. But I also try not to pressure, if they have their own plans, they should feel free to do whatever they have planned.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie intensiv waren bisher die Besuche? Entstanden Freundschaften?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;It depends on the time, but I’ve had some really intensive relations to people who I’m still in contact with. It’s difficult to see people again who live in countries that are quite far away. But there are some people I’m still in contact with. It depends a lot, if you spend two or three days time with someone you get along with, you get some kind of relation. Of course a real deep friendship is impossible in that short amount of time. You could not consider them as true friends, but as potential friends. So that if you ever happened to be in a situation where a friendship could develop, you might become friends.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Besonderes Erlebnis?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;A couple of times  that I’ve hosted and been with other people it wasn’t anything special, but most of the time it was fine, it was really interesting, we connected really good. I was in Lausanne with a friend and a guy hosted us, we had a really good time over there and it was really cool. And I think if I was going to Lausanne, I could be a friend of this guy, sure. I haven’t been to Lausanne yet, it’s not so far, but I haven’t been there yet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hast du schon mal erlebt, dass Couchsurfing als Datingplattform missbraucht wurde?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;No, not like that, I wouldn’t say so. I think it is written that it’s not prohibited that people get together. I’ve never felt uncomfortable. There might have been once or twice when you might have thought that maybe, the other person might be thinking about that, but not the main motivation, I don’t think so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spass, Übernachtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No I don't really think much about that. See, I'm not that implicated. I just see that it offers you a lot of opportunities and possibilities. And it's also interesting that it can have an impact on the society I’m living in; on the people it can have a very positive impact. But for me it's more about being able to encounter places that aren't just like tourist stuff of things, but things that have a little more inside. And also you relate to people, you get to know people. But I don't know much about it, like the philosophy behind it. Something interesting about the philosophy is that you can share, you can learn things, you can help people, you can be helped by people or you can be in the community and just go out with some guys; some nice people and you can go party, go to a few gigs or go for some beers and it gives you possibilities in your life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das gefördert werden sollte und irgendwelche globalen Entwicklungen mit sich bringt?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;That's a tough question. But I think there are people who really have an honest interest in it. It might connect some of the, at least younger people from different countries; and they will relate for some years. And that can have a positive impact on how society develops in the future. But I don't know if that really connects, because you are probably connected for a too short time...&lt;br /&gt;But with this chain on the profile you see how you're related to people; you can really go far, and you can get to people through weird ways.&lt;br /&gt;But on the other hand these connections aren't really strong. I don't think that they have a big influence. But what can have a bigger impact is the changing mentality of the people. Well maybe it's not a changing mentality, because the people who participate have already a certain mentality at some point, at least on a minimum base. But it can have an impact on the people who know them and on what they do and on how they see the world.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dich persönlich mit der Couchsurfingphilosophie „Creating a better world“ identifizieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No, I don't think much about that philosophy. But I think it's good if it can help, it's a positive thing. It can have a positive influence in the minds of some people. But it's more like an indirect influence I would say. But yes of course Couchsurfing has worked really good for me; it has brought really positive things and also abroad it has made things better, so I think it's being a better world for me and that's certain. As summarizing it to a short slogan, it's really good.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile von Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Well...one of the advantages is: You don't have to do it. You don't have any obligations. So the moment that something is a bit negative to you...you don't have to do it. So the only thing would be, like most things of the internet, it's quite time consuming. It's quite time-consuming to answer the requests and read the profiles and so on.&lt;br /&gt;The danger of the system is that, if it gets overloaded, then the majority of the people won’t have an honest interest in it. It’s a danger for the system, but not a disadvantage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Anything that can help you to save money and is cheap is likely to grow fast. And the internet grows as well. Most of the people I know have made positive experiences with Couchsurfing, and they talk to people about that, give them inputs and tell them to try as well.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft als Gastgeber zu agieren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I don’t think a lot about what I will be doing in five to ten years.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-family:'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;*wurde aus Anonymitätsgründen geändert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-family:'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Durchgeführt am 25.11.2008&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-family:'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die Interviewfragen wurden auf Deutsch gestellt und bis auf die erste auf Englisch beantwortet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-2759340666958938886?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/2759340666958938886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=2759340666958938886' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/2759340666958938886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/2759340666958938886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-pedro.html' title='Interview Pedro'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-4117352679006201442</id><published>2008-11-25T18:48:00.005+01:00</published><updated>2009-01-09T15:23:50.233+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Manuel'/><title type='text'>Bericht Graham (Guest)</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;25.11.08&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Ziemlich spontan fragte mich Milena, ob ich zwei Couchsurfer aufnehmen könne. Sie hatte sie für ein Interview angefragt, sie hatten zugestimmt unter der Bedingung bei ihr übernachten zu dürfen. Sie suchten nämlich noch ziemlich verzweifelt eine Couch. Da Milena aber nicht genügend Platz für beide gehabt hätte, schickte sie sie zu mir. Ich war zwar überrascht, aber auch erfreut, endlich meine ersten Gäste empfangen zu dürfen. Nach ein paar E-Mails und SMS war dann auch alles klar, und ich holte die beiden am Bahnhof ab. Es lag noch ein wenig Schnee im Dorf und die beiden waren davon ganz begeistert. Sie schienen das nicht zu kennen. Auch sonst waren sie sehr interessiert und so kam es, dass ich ihnen Bad Zurzach, unser Dorf, ein wenig näher brachte. Wir besuchten die alte Burgruine, die sie speziell faszinierte, da es in Neuseeland anscheinend keine Ruinen gibt. Ich versuchte ihnen so viel wie möglich zu erklären, merkte aber bald, dass mein Wissen ziemlich bescheiden war. Darum kam mir die Idee, mit ihnen ins Dorfmuseum zu gehen. Wir schauten uns einen Mammutkopf, römische Münzen und alte Pflüge an. Bei der ganzen Tour lernte ich mehr über Bad Zurzach als in allen Jahren Geschichtsunterricht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Wieder zu Hause kochte ich Spaghetti für die ganze Familie. Ich war schon fast etwas erstaunt, wie gut sich meine Familie mit Graham und Aiden verstand. Trotz einiger sprachlicher Schwierigkeiten entstand ein interessantes Gespräch. Es war faszinierend, wie sich Graham in die Diskussion am Familientisch integrierte, indem er einiges verstand und immer wieder nachfragte. Ich denke, dass sich alle ziemlich wohl gefühlt haben, die Stimmung war locker&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Nach dem Abendessen und dem &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/interview-graham.html"&gt;Interview&lt;/a&gt; machten wir uns noch auf den Weg nach Baden, um ein Konzert einer Freundin zu hören. In der Bar war die Kommunikation etwas schwieriger. Es waren viele Leute da, die ich kannte, und ich musste allen erklären, wer die beiden Gäste sind. Die meisten fanden es cool und einige nutzten die Chance, ihr Englisch ein wenig anzuwenden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Leider musste ich am nächsten Tag zur Schule. Ich liess meine Gäste ausschlafen. Zufälligerweise hatte aber meine Schwester an diesem Tag frei. Sie assen zusammen Frühstück und hatten anscheinend eine lustige Zeit zusammen. Obwohl meine Schwester praktisch kein Englisch spricht und Graham nur ein paar Brocken Deutsch, funktionierte das prima. Es erstaunte und erfreute mich sehr, wie sich alle so schnell geöffnet hatten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Reflexion:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Als Host zu agieren hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich habe viel über mein Dorf gelernt, hatte eine spannende Abwechslung in meinem Alltag und war positiv überrascht von der Offenheit meiner Umgebung. Es ist schade, dass sie nur so kurz bei mir waren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Graham ist ein Vollzeitcouchsurfer, er macht gerade nichts anderes, als durch Europa zu reisen. Er hat seine Wohnung und seinen Job gekündigt und ist jetzt heimatloser Tramper. Diese Art zu reisen und seine ganze Lebenseinstellung waren für mich sehr faszinierend und neu. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Beim Interview hat sich herausgestellt, dass Aiden noch nicht viel Erfahrung mit Couchsurfing hatte. Er war auch eher ein introvertierter und ruhiger Typ. Aber er hatte Gefallen am Couchsurfing gefunden und war wild entschlossen, sich bald anzumelden. Dass es auch solche Couchsurfer gibt hat mich eher erstaunt, da ich eigentlich davon ausging, dass sie alle sehr offen und kontaktfreudig seien. Es war dann auch einer der besten Momente, als Aiden auf dem Heimweg begann von sich zu erzählen und Fragen zu stellen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Verfasst von Manuel Vogler&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-4117352679006201442?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/4117352679006201442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=4117352679006201442' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4117352679006201442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4117352679006201442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-graham-guest.html' title='Bericht Graham (Guest)'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-7668285832509269749</id><published>2008-11-25T18:47:00.005+01:00</published><updated>2009-01-08T11:09:36.155+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Reisende'/><title type='text'>Interview Graham</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Graham &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXQlZwvhJI/AAAAAAAAAEs/KQpoJszLM4g/s1600-h/Graham.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288862678405579922" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 209px; CURSOR: hand; HEIGHT: 283px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXQlZwvhJI/AAAAAAAAAEs/KQpoJszLM4g/s320/Graham.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Age: 27&lt;br /&gt;Profession: Traveler (studied math and physics)&lt;br /&gt;Country: New Zeeland&lt;br /&gt;Domestic facilities: no flat at the moment, homeless&lt;br /&gt;Active on Couchsurfing: 15. July 2006&lt;br /&gt;Number of Couchsurfing trips: many&lt;br /&gt;Hosted: many&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How did you find out about Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I was travelling for myself for a few months and just staying at people’s houses. Then a friend told me about Couchsurfing and I decided to join. But it was very similar to what I’d been doing. It’s much more interesting to stay with strangers than staying in hostels, because you meet local people rather than always meeting the same people from America or Australia. It’s a totally different experience if you stay with people that live in the city. So I was really interested in Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What is your current trip?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I’ve lived in Darmstadt for two years now. I left my WG in Darmstadt now to travel through Europe as long as I want to. So for the last three weeks I have just been travelling in Germany and just came to Switzerland on Saturday (4 days ago). I intend to keep going for a few months and I don’t know where I’ll end up. Maybe in February I want to be in St Petersburg. But we’ll see…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What function does travelling have in your life? Do you try to travel as much as you can?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes. Since I’m from New Zeeland, living in Europe is a big change. And I try to see as many countries in Europe as possible. When I first came to Europe, I travelled for myself for about two and a half months. As I moved to Germany, every time there was a long weekend I would go to the Czech Republic, Greece, UK, Finland or Luxemburg to see another country. So it’s a kind of hobby and something that I really want to do a lot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How did you travel before you signed up for Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;My first European trip was a year before I found out about Couchsurfing and then I was primarily staying in hostels or backpackers. Most of the time I was interacting with Americans and Canadians I met at each hostel. I also had friends in some places, for example in Lausanne and Zurich. But they all were from New Zeeland. They offered me places and organized places for me at their friends’. So that was really pushing me towards Couchsurfing. It was like “independent Couchsurfing”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What made you change your mind and switch to Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Couchsurfing was just a lot better, because then there was always someone who would meet me at the train station and look after me. In a way Couchsurfing made the visited city more personal than just going to hostels. It is really a lot better now and I enjoy travelling a lot more. And also it is obviously a lot cheaper.&lt;br /&gt;And once you have met people you have friends everywhere, so you can come back to them.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What do you expect from a Couchsurfing host?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Well, first of all an easy way to get to the house, that someone picks you up, or that he tells you “take that bus and you’ll be there.” That usually works fine. And then obviously to have a nice place for you to sleep, whether it’s a mattress on the floor or your own room. And then to have at least a little time for you, to get to know you, maybe to go out and have a meal or have a drink. It’s very nice if they introduce you to some friends or something like that. Everything that makes you feel welcome. And that the host really wants to get to know you. I don’t want just a place to stay. I’m happy to get to know people.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;So the social aspect is very important for you?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes, because when you’re travelling alone and you’re staying with someone, they hopefully have time for you, to show you around or something, not just say: “I’ll be home later on, see you”. Or “I’m leaving and you have to leave, when I leave the house.” That’s not much fun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Were these expectations fulfilled?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Most of the time it has been great but there’ve been a few people who are more conservative. So they said: “I don’t want a stranger in my house when I’m not there. You have to leave when I go to work.” It’s understandable but on the other hand I’ve met so many people who don’t have a problem with leaving you alone in the house.&lt;br /&gt;So I could say 90% of the time it’s very good, and then there are another 10% where it’s not perfect but sometimes you have to take what you get.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any especially good experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I’ve made lots of amazing experiences during the two years that I’ve been travelling with Couchsurfing. I’ve visited more than 20 countries.&lt;br /&gt;One very special experience was with a girl who picked me up at the train station. I had taken an overnight train. I just wanted to stay one day but she had to work between ten and three. So she met me at the train station at nine, bought me a coffee, went with me to where she worked, let me store all my stuff there, gave me a bike and let me visit the city until she had finished work. And then she said that we could go home or to the swimming pools with her friends and hang out there because it was a really hot day in summer. And so we went to the pools, had some beers and things like that. Then we went back to her place. In the end I stayed at her house for five days. After that we actually went travelling together to different places. We had a really good time.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any negative experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No. Just, like I said before, when you get put out on the street at some point and the host just says: “take care of yourself”. But in general people are very nice and I have a good time with the people I’m staying with.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What human character trait do you see as the most important one?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I guess trust. So that you can welcome a stranger that you have only some pictures of and read some references on. That you can leave such a person alone in your place is in some way unique and a lot of people would never do that. But all the same, there are really a lot of people who can.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Does Couchsurfing have a somewhat deeper significance to you?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;When I joined Couchsurfing I was planning to move to Europe. I left everything behind in New Zeeland and just came here with a backpack. I wanted to travel for some months and then move to Darmstadt. I didn’t know anyone in Darmstadt. But I was able to use Couchsurfing to make contact with people. And I became friends with some of them. For example a guy from New Zeeland who lived there and who managed that I found myself a very nice apartment where I could stay with lots of nice people. Just because one of them was on Couchsurfing. That was one of the best places I have ever lived in.&lt;br /&gt;So just the effect that you can really, not just from a host’s point of view but by using Couchsurfing as a social network, find friends all over the world.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you support the Couchsurfing philosophy of “creating a better world”?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes, I think that being friendly with everyone, treating him the way you’d like to be treated, makes the world more positive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you think Couchsurfing has some potential as a peace movement?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yeah, I think if enough people are open to this idea to be nice to other people in general, it is definitely a positive step for society.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In your opinion, does it effect any global developments?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Perhaps people come closer together because anyone in the world who’s a member can hopefully find friends in any other country. And therefore you can get a much easier way into cultures.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;What are, in your opinion, the advantages and disadvantages of Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;There are three different ways of Couchsurfing. There are your experiences as a host, your experiences as a guest and your experiences if you just go to meetings where you meet hundreds and hundreds of people.&lt;br /&gt;The advantage of travelling is that you get a free stay, you meet nice people who are locals, and the chance to have a friend everywhere you go.&lt;br /&gt;As a host different people come to you. That’s quite cool, because sometimes it can be very boring to just go to work, come home, watch television, sleep and go to work again. But if you have someone from another city or another country you have something to do in the evening. You also get the chance to be a tour guide. And you learn something about the place where you live. And I mean you can host people, that’s quite fun. I had very good experiences with people staying at my place.&lt;br /&gt;If you are joining the gatherings… that’s just amazing! There are really big ones like the Berlin Beach Camp where I was last year and there were one thousand people from all around the world at this beach in Berlin. There were organized parties in the evenings and activities in the city during the day. I really met a lot of people there.&lt;br /&gt;And even… being part of the groups, the Couchsurfing groups… for example in Darmstadt some of the people are very active, so you get to meet other people in the town and I came quite close to a lot of the Couchsurfers in Darmstadt. There were activities planned every week. And I’m still in that group and I still get the messages from the people planning the weekend. That’s quite fun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you think of any reasons why Couchsurfing has grown so fast over the last two years?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I think the main reason why people would join is for the free travel. And a lot of people have had positive experiences.&lt;br /&gt;And if more people are using Couchsurfing they create more and more activities, like these meetings I was talking about. And then it becomes more and more known. I think it’s something that keeps itself growing. It’s the way people act, telling other people more about it, and that’s like a snowball effect.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you see any limits to this effect? Or do you think everybody should join Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I definitely know people who don’t have the mindset of helping people and who don’t want to meet people. Or they just don’t want any strangers in their house. So it’s not for everyone. But it’s good if a high percentage of people have the right attitude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you think you will continue travelling with Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes of course.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Could you imagine yourself couchsurfing together with your family or with friends?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I’ve seen that some families do it, or try. But a lot of times having more than two or three people in your house just doesn’t work because there’s not enough place to sleep. But you can try.&lt;br /&gt;The other thing is that if you have a family you probably have enough money to stay in a hotel or something like that.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Could you imagine hosting someone if you had a family?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;It really depends on how many people are living in the house and how many want to visit. If I had a house with enough room, I mean, sure.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Could you imagine yourself couchsurfing when you are about 60 years old?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I can’t imagine how the whole world will be when I’m sixty.&lt;br /&gt;But the thing is that there are members in Couchsurfing who are sixty and they’re having a good time. And I know other people who are older than thirty-five, who say that they prefer to couchsurf with older people because they have a nicer place to live, usually they do have a spare room and stuff like that rather than an old couch or a mattress on some students’ floor. Some people prefer to be with older people.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Would you still couchsurf if you had more money?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes because I’d rather spend my money on having fun or the real things like travelling than paying for a hotel or something like that. If I was awfully rich and it would not matter, maybe it would be cool to stay in luxury places, providing that I have someone with me, but if you are alone it’s always more fun to be couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;You are a nomadic ambassador. Can you explain what this is?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Every city has its ambassador and they organize things and try to make people more active. And a nomadic ambassador, well I don’t know. I signed up because I thought it might be fun and because I am going to be travelling and because I was on Couchsurfing for so long. I’ve been meeting people who haven’t couchsurfed very often, so I thought I could do it. And I had this idea, that you can make it more active. For example when you’re visiting a city, check out the Couchsurfing group a few days before, see who’s there and see if you can organize a meeting or get some people to be active. You can make people more active and make them use the system more often. Because some people just sign up and then just don’t use it for a long time.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How much time do you invest in your activities as an ambassador?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I’ve only been an ambassador for three weeks, since I started travelling. I’m not doing a lot at the moment but as soon as I get an idea of where I’m going to be I’ll try to start something.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What do you gain by being an ambassador?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;When I’m travelling and I’m trying to get a couch and people see that I’m a nomadic ambassador, it will probably make it easier for them to say yes or they want to meet me.&lt;br /&gt;And you also become a member of groups for ambassadors so you get more information about the whole Couchsurfing system. It’s quite interesting to read all these e-mails just for ambassadors.&lt;br /&gt;At the big meetings, for example the Berlin Beach Camp, there was a day when all ambassadors were meeting and discussed Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you have a vision how Couchsurfing should develop in the future?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I don’t know. I think it’s pretty good now and providing that it keeps on growing like it is and that the website remains stable in general it’s pretty good and people will keep on having a good time.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you think Couchsurfing will still exist in twenty years or is it just a hype?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;That’s pretty hard to say, but I think people always want to travel and if you look back on the last fifty years, there have always been travelers. For example my parents met when they were both travelling in Europe back in the seventies. Back then people were travelling, today they are travelling and obviously people still want to travel in the future. And that’s why I think Couchsurfing will continue to exist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you wish to add something?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hmm… I don’t know. I mean it’s really an amazing thing. For example I wouldn’t even be here if Milena hadn’t just randomly e-mailed me yesterday and given us something to do for today. We’re now staying here and don’t know where to go tomorrow, but this kind of random Couchsurfing stuff is really exciting because you sometimes don’t know where you are going to be or who you’re going to meet. Sometimes you get an e-mail from someone and everything changes.&lt;br /&gt;And the kind of people you meet. They are so nice. I really became friends with people I met on Couchsurfing. The closest relationships I have are with people I know from Couchsurfing no matter how I met them, as a host or a guest or at a meeting. The people you meet are always very open-minded and happy. You just always meet amazing people and that’s cool. I mean I never had as many friends before as I have since I’ve been on Couchsurfing. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview durchgeführt am 25.11.08&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-7668285832509269749?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/7668285832509269749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=7668285832509269749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7668285832509269749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7668285832509269749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/interview-graham.html' title='Interview Graham'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXQlZwvhJI/AAAAAAAAAEs/KQpoJszLM4g/s72-c/Graham.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-6747666419946993739</id><published>2008-11-25T16:12:00.003+01:00</published><updated>2009-01-09T16:23:37.795+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><title type='text'>Interview Karen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Karen&lt;br /&gt;Age: 19&lt;br /&gt;Marital status: unmarried&lt;br /&gt;Profession: au pair at the moment&lt;br /&gt;Country: Guatemala&lt;br /&gt;Domestic facilities: changes place often with the family she’s living with right now&lt;br /&gt;Active on Couchsurfing: since September 08&lt;br /&gt;Hosted Couchsurfers: 2&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How did you find out about Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;It’s a long story. I’ll summarise it. I met this guy  when I was travelling in Guatemala and he told me about Couchsurfing and I thought: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;That’s a cool idea.” And then I had this friend, who came to visit me, and he said to me: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hey, I’m about to surf your couch. &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;And I was like: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;You’re about to what my what?” He told me about the site, and then I signed up. That was a pretty good summary, I’m proud of myself.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In the beginning were you worried about your security or privacy?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I have only hosted people that I know. But I have got a lot of messages, saying &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;h&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ey, could you host me?”, and I’m like &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„I &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;can’t”. But I look at their profiles even when I’m not there. They all seem very cool. I mean, what could they do? Well, maybe, rob you. I haven’t really worried about that, no.&lt;br /&gt;I always look for references and I’ve never found somebody with a negative reference, but if I did, I wouldn’t host them. Or, I would talk to them. I would definitely be more careful.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Are you choosing your visitors based on certain criteria?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Definitely. First of all it depends on me, whether I have time and space and everything. Second of all, the references, and if that’s cool, I will consider it. Then I  talk to this person. I will have some messages exchanged before I host this person. If I like him, or her, I’ll host him.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What human character trait do you see as the most important one (in general and for a Couchsurfer)?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I think all couchsurfers that I know were travelling, and that’s what unites us all. But I think the most important quality is not to be judgemental, but to be open to new experiences and new people. Even if it’s not the kind of people you would surround yourself with on a daily basis, to be open to enjoy it anyway.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What motivates you to receive guests?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Because of the exchange, because of meeting new people and everything. And to help out. I’ve been in the situation when I was in a strange city in a hotel, but I had no idea where to go, what to do, nothing. I think it is really cool for travellers to have like a good headquarter or something. If you’re staying with someone who, even if they don’t show you around or anything, you can talk to when you get home, or maybe just crash at, you don’t feel like such a stranger. I would like to provide that.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What do you normally do with your guests?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I’ll show them around. I’ll share some aspects of my culture, if they’re willing to take them in. If someone is like &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;I &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;just want to surf your couch for one night, and then leave” I’ll be like okay, and probably give them dinner. But my friend like stayed for a week and we did everything together. That’s why I want to host too. I don’t want to be a hotel, it’s different.&lt;br /&gt;     &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How intensive were your previous Couchsurfing visits? Did any friendships develop?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I think it depends a lot. I haven’t hosted that much, but I have met a lot of Couchsurfers because everywhere I go, I check who’s there, and I want to meet them. I’ve met so many kinds of different people, and sometimes I think to myself that I don’t see myself talking to this person ever again, I don’t see myself building a friendship with them, but with most people, I do. We just share so many common interests.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any special experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;All experiences have been positive so far, I’ve never had a negative one. I had a lot of positive ones, but no deep ones. I’m living in Ibiza and in Ibiza I have like one that I’m going to be friends with forever. And the people that I have hosted. I already knew them, but it was very cool to share everything with them. But the biggest one would be in Ibiza. We’re still in touch, and when I get back to her, I’ll talk to her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any negative experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Never. I’ve had people that I appreciate but that I don’t share anything with except for the love for travelling. And then, we’re done. Normally, when I agree to meet somebody, I always invite more than one Couchsurfer, to make it a bit more like... not like a date. I’ve never felt uncomfortable or anything.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you ever experienced that Couchsurfing was misused as a dating-plattform?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No, not at all.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Does Couchsurfing have a somewhat deeper significance to you?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I think the real principle behind Couchsurfing is... I mean to open the doors to a stranger is a big step. And I think it’s all about the sharing, it’s to be able to give something good back to the world, to be able to see that not everyone is going to rob you and leave you homeless, and to realise that there are good people out there, and there are people that are doing the same that you are doing. And when you give, you get back. I think that’s what it’s all about.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In your opinion does Couchsurfing effect any global developments?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Completely, man. It’s unbelievable, but I was in a bar, just a random bar here somewhere, and somebody said something about Couchsurfing. So I just turned around, and there were a group of Couchsurfers, and I hadn’t met them on the site. Just because of that idea we ended up having a beer together. And of course, when you have that kind of experience, you want to give back. This friend of mine in Niza, she was so nice to me, and when somebody asks me to show them around in my city, I feel like it’s my turn to give back. To make them feel as nice as she made me feel. And it’s pretty global. I have like four friends on my site, I don’t have a lot of friends, but then I start looking at profiles, and I have a connection with almost everyone, even for my four friends. They know a lot of people, and a lot of people know those other people. It’s not even six degrees, it’s like four people in between, and you know them.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you identify with the Couchsurfing philsophy?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Oh yeah. I don’t think that anyone who doesn’t, should be on the site or use it at all, because then it will spread just the opposite message.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What are, in your opinion, the advantages and disadvantages of Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I don’t think there are any disadvantages. I haven’t surfed anyone’s couch yet, but they could leave you hanging, but I think you should always have a plan B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you think of any reasons why CS has grown so fast over the last two years?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;To be honest, I do think people do it mostly because it’s really convenient. So I think the main reason that it has grown so rapidly, is because of this  selfish reason, so to say. But I think that a big percentage of the people there are just realising that life’s not about bank accounts and college degrees, and are realising that there’s something else behind it. And it’s more and more people at a time, and I do believe they are trying to... They’re reaching out to each other. It’s like: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:12;"  &gt;H&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ey, I want to see the world. Can you help me, I will help you.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you think you will continue travelling with Couchsurfing ? When you’re older, when you’ve got family?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sure, definitely. I want my kids to be in touch with all kinds of people and all my family to know it. Actually I’m trying to get all my family into it, trying to convince them to host even when I’m not there, definitely. I’ll do it until I die.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D&lt;span style="font-family:arial;"&gt;urchgeführt am 25.11.2008 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-6747666419946993739?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/6747666419946993739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=6747666419946993739' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6747666419946993739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6747666419946993739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-karen.html' title='Interview Karen'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-4219914427219707503</id><published>2008-11-15T22:23:00.005+01:00</published><updated>2009-01-09T15:29:00.215+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Anne-Murielle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Manuel'/><title type='text'>Bericht Vince</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;15.11.08&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Als ich in &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-stefan-host.html"&gt;St. Gallen &lt;/a&gt;an der Geburtstagsparty war, habe ich ihn zum ersten Mal getroffen. Er fiel vor allem durch seinen bissig schwarzen Humor auf. Immer wieder hörte man sein Lachen aus all dem Partylärm heraus. Damals habe ich mich gut mit ihm verstanden, ich habe seinen Geschichten gelauscht und über seine Witze gelacht. Dass dieser Mann aber eine sehr wichtige Rolle innerhalb von Couchsurfging spielt und eine treibende Kraft ist, habe ich erst viel später verstanden.&lt;br /&gt;Etwa eine Woche später hatte mich Vince als Couchsurfing Freund hinzugefügt und ich schaute mir sein Profil etwas näher an. Da erst entdeckte ich, dass er ein Global Ambassador ist.&lt;br /&gt;Als ich das meinen Kolleginnen erzählte, war für uns schnell klar, dass wir mit ihm, wenn möglich, ein Interview durchführen mussten. Also schrieb ich ihm mal eine E-Mail. Sehr bald darauf erhielt ich auch schon eine Antwort: Er würde uns liebend gerne ein Interview geben, ob wir eventuell am nächsten Samstag Zeit hätten, um bei ihm zum Abendessen vorbeizukommen. Wir waren sehr erstaunt über die Offenheit, mit der uns Vince begegnete. Er war überhaupt nicht überheblich oder genervt, sondern unterstützte uns und war von unserem Projekt begeistert.&lt;br /&gt;Am nächsten Samstag machten Anne-Murielle und ich uns auf den Weg zu Vince. Er wohnt in einem alten Bauernhaus etwas ausserhalb vom Dorf, in dem er lebt. Als wir ankamen, stand Vince gerade in der Küche. Zwei weitere Couchsurfer, Jason und Eric, waren auch noch da. Beide haben eine sehr spannende Geschichte, die wir natürlich an diesem Abend auch noch erzählt bekamen. Hier nur so viel: Eric war der erste Gast, den Vince je hatte und ist seit da mehrmals wiedergekehrt. Es hat sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Jason ist eigentlich wie Eric Amerikaner, ist vor etwa einem Jahr in die Schweiz gekommen, hat seitdem nur Couches gesurft und dient momentan in der Schweizer Armee.&lt;br /&gt;Wir haben uns an den Küchentisch gesetzt und das &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html"&gt;Interview&lt;/a&gt; durchgeführt. Vince konnte sehr gut auf unsere Fragen antworten, da er sofort verstand, was wir meinten und auf was wir abzielten.&lt;br /&gt;Nach dem Interview assen wir gemeinsam Spaghetti und es wurde eine gemütliche Runde mit vielen Geschichten, Diskussionen, Witzen und sehr viel Gelächter. Die Stimmung war ausgezeichnet und wir fühlten uns sehr wohl.&lt;br /&gt;Ein Highlight des Abends war es, als Anne-Murielle und ich eine alte Couchsurfing Tradition miterleben durften. Jeder Gast von Vince darf, oder muss, sich seine Schlangen ansehen. Es gehört auch dazu, dass man sich Babettli, eine wunderschöne, etwa eineinhalb Meter lange Königspython, um den Hals legt. Glücklicherweise frisst Babettli aber lieber Mäuse als Couchsurfer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die schöne Babettli&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288856037149075426" style="margin: 0px auto 10px; display: block; width: 320px; height: 240px; text-align: center;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXKi1JzZ-I/AAAAAAAAADM/RBym53U7uDg/s320/Babettli.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Verfasst von Manuel Vogler&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-4219914427219707503?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/4219914427219707503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=4219914427219707503' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4219914427219707503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/4219914427219707503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-vince.html' title='Bericht Vince'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXKi1JzZ-I/AAAAAAAAADM/RBym53U7uDg/s72-c/Babettli.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-2711463659646758731</id><published>2008-11-15T22:22:00.001+01:00</published><updated>2009-01-08T22:19:02.105+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Ambassadors'/><title type='text'>Interview Vince</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview mit Vince, Global Ambassador&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Manuel hat Vince schon vor diesem Interview kennen gelernt, als er in &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-stefan-host.html"&gt;St. Gallen&lt;/a&gt; mit seinem Couchsurfing Host an einer Geburtstagsparty mitfeiern durfte. Er fand heraus, dass Vince als Global Ambassador tätig war. Natürlich wollten wir den gewonnenen Kontakt nutzen und fragten ihn deshalb wegen eines Interviews an. Spontan sagte Vince zu und lud uns zu sich nach Hause zum Abendessen ein. Erfreut über das Angebot, kamen Manuel und Anne-Murielle dieser Einladung dankbar nach. Zwei Couchsurfer, die Amerikaner Jason und Eric, hielten sich zu diesem Zeitpunkt auch bei Vince auf. Jason, reiste ungefähr ein Jahr lang von Couch zu Couch in der Schweiz, ist schliesslich bei Vince und später in der Schweizer Armee gelandet. Zusammen verbrachten sie einen unterhaltsamen Abend. Mehr dazu kann unter &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-vince.html"&gt;Bericht Vince &lt;/a&gt;nachgelesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Wie bist du zu Couchsurfing gekommen, wie hat das alles begonnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Vor etwa dreieinhalb Jahren hörte ich kurz etwas darüber im Radio auf dem Nachhauseweg. Als ich zu Hause war, dachte ich, ich könnte mal kurz einen Blick auf diese Seite werfen. Ich fand sie ziemlich geil, habe mein Profil ausgefüllt, und am gleichen Tag noch habe ich schon die erste Anfrage erhalten, den ersten Request. Das war so ein seltsamer Typ aus Kalifornien… Er wollte zwei, drei Tage hier bleiben, blieb schlussendlich drei Wochen hier. Seitdem waren wir immer wieder in Kontakt, wir besuchten uns an verschiedenen Orten in Europa. Und jetzt ist er vorletzte Woche wieder zurückgekehrt. Hier sitzt er nun: Das war mein allererster Couchsurfer. Vor dreieinhalb Jahren war er das erste Mal hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Wir hatten schon mit Tooki geredet, und er hat versucht, uns zu erklären, wie das Ambassadorsystem aufgebaut ist…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ganz zuoberst steht ein Leadershipteam, das sind ungefähr zehn Leute, acht Leute weltweit. Diese treffen die Entscheidungen, grundsätzlich. Unter ihnen stehen die Global Ambassadors, da sind wir 25 weltweit. Sie haben sich die Welt aufgeteilt, sie tragen die Verantwortung für verschiedene Länder oder Projektgruppen. Dann hat man die Country Ambassadors, die Landesbotschafter. Wenn sie Probleme haben, kommen sie zum Global Ambassador, und unter den Country Ambassadors stehen noch die City Ambassadors, die sozusagen zuständig sind für die Städte, wo sie leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J:       Und dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Dann gibt es noch die Nomaden, nomadische Botschafter; Nomadic Ambassador. Das ist er, also jene, die immer ein bisschen umher ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Jene, die ganz zuoberst stehen, wie kommen die ganz nach oben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Grundsätzlich beginnt man als normales Mitglied, und wenn du ein halbes Jahr dabei bist, gute Erfahrungen gemacht hast, positive Referenzen erhalten hast als Surfer und als Gastgeber, kannst du dich bewerben als City Ambassador. Hast du das drei - glaube ich - oder sechs Monate gemacht, und noch genügend Zeit, das ist ja auch immer eine Zeitfrage, da das Ganze ja nicht bezahlt wird, kannst du dich für den Country Ambassador melden, und später dann als Global Ambassador oder Leadershipteam-Member.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Was sind denn die Aufgaben dieses obersten Leadershipteams?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Teilweise Administration, sie machen die ganze Buchaltung; Couchsurfing hat ziemliche Auslagen. Zahlen sind auf dem Internet. Etwa drei, vierhunderttausend Franken gehen weg pro Quartal, dies vor allem für den Serverunterhalt. Und für zwei, drei Leute, die bezahlt werden von Couchsurfing. Also Casey wird bezahlt beispielsweise, das ist der Gründer. Er arbeitet aber 60 Stunden pro Woche für Couchsurfing, und ihm werden momentan 2000 Dollar gezahlt im Monat. Da kann man nicht wirklich von einem Lohn sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Woher kommt das Geld?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Das kommt alles von den Verifizierungen, man kann sich ja verifizieren lassen, und von Spenden her. Wir wollen keine Werbung auf der Seite; die ganze Seite ist werbefrei. Das ganze Geld, das wir brauchen, kommt von den Mitgliedern. Durch Spenden, oder eben Verifizierung. Dafür zahlt man ja 21, 22 Franken in der Schweiz, das ist auch landesabhängig. Einen Brief schreiben und abschicken kostet maximal 1.50 Franken, der Rest geht logischerweise an Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Gut. Wir haben uns nämlich auch schon gefragt, wo dieses Geld hinkommt.&lt;br /&gt;Wie bist du eigentlich dazu gekommen, Ambassador zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Als ich dazugekommen bin, war ich das 79. Mitglied in der Schweiz. Der erste Östliche von Zürich. Ich habe dann ziemlich schnell entdeckt, dass ich ein paar Sachen organisieren könnte. Ich habe mich mal beworben, dann hiess es: kein Problem. Mit der Zeit habe ich mich immer stärker damit beschäftigt, habe immer mehr organisiert und gemacht.&lt;br /&gt;Momentan bin ich Global Ambassador und zuständig für Afrika, den Nahen Osten und die Schweiz. Wenn die Botschafter dieser Länder ein Problem haben, kommen sie zu mir, oder wenn in den Ländern irgendetwas Grösseres organisiert werden will. Einmal im Jahr mache ich zu Hause bei mir eine Riesenparty, die Couchsurfingpaella, dieses Jahr waren hundertsechzig Leute bei mir für vier Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jason kommt mit DVD und beklagt sich darüber, dass Eric gesagt habe, er sehe aus wie Rowan Atkinson. Manuel und Anne-Murielle stimmen Eric zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Du hast jetzt gerade schon ein bisschen von deinen Aufgaben erzählt, was musst du denn noch alles machen als Global Ambassador?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich arbeite rund 25 bis 30 Stunden pro Woche freiwillig für Couchsurfing. Ich habe beispielsweise regelmässigen Kontakt mit den Landesbotschaftern, für welche ich verantwortlich bin, dann bin ich zuständig für die Verifizierungsbriefe, diese drucke ich aus und verschicke sie für die ganze Schweiz, Deutschland und ganz Osteuropa. Das braucht relativ viel Zeit. Auf Couchsurfing gibt es noch eine Sektion Contact Us, falls du ein Problem hast oder irgendwie etwas nicht verstehst. Zuunterst auf jeder Seite steht immer „Contact us“, das kann man anklicken und seine Frage stellen. Wir sind ein Team von ungefähr 50 Personen weltweit, die diese Fragen beantworten. Dort mache ich relativ viel. Es gibt ja auch noch Meetings, und für Meetings kann man Leute einladen, man kann beispielsweise eine Suche starten,  in Gruppen kann man sich etwas direkt posten mit einem Tool, das es auf der Seite gibt. Diese Einladungen müssen immer zuerst noch gelesen werden von einem Global Ambassador, um sicherzugehen, dass sich kein Spam darunter befindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    25 bis 30 Stunden pro Woche. Das ist viel…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ja. Neben meiner Arbeit und Couchsurfing ist auch keinen Platz mehr für anderes. Couchsurfing ist mein Hobby, sonst liegt nichts mehr drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Was ist denn das Positive daran? Was motiviert dich dazu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich finde das ganze System geil. Man lernt so viele geniale Leute kennen, ich hatte in diesen dreieinhalb Jahren um die 450 Surfer bei mir zu Hause, alles zusammen etwas über 1100 Übernachtungen. Ich bin selbst schon vierzig bis fünfzig Mal auf diese Weise gereist, habe auf Couchs übernachtet, und ich habe immer nur sehr gute Erfahrungen gemacht, mit allen Leuten. Deshalb gebe ich auch gerne etwas zurück, und Zeit habe ich, ich bin ja Lehrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Gibt es auch Negatives an Couchsurfing, das dich betrifft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Also mit Mitgliedern selbst hatte ich noch nie Probleme, manchmal stimmte die Kommunikation einfach nicht. Das Problem ist aber, dass die ganze Organisation etwas verzwickt ist und dadurch, dass auch andere Member nicht immer erreichbar sind, beziehungsweise sich in anderen Zeitzonen befinden, ist es immer etwas schwierig, die richtigen Infos sofort zu erhalten. Unterdessen weiss ich aber ungefähr, wen ich in welchem Fall kontaktieren muss, um schnellstmöglich etwas zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Ist es für dich auch kein Problem, dass du neben Couchsurfing keine Zeit mehr hast?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich könnte natürlich etwas zurückschrauben, aber momentan sehe ich keinen Grund dafür. Im Herbst war ich auch in den Ferien, zwei Wochen Couchsurfing in Schottland, und da habe ich mir klar gesagt, dass ich jetzt zwei Wochen als ganz normaler Couchsurfer unterwegs bin, und nichts anderes. Andere haben mir dann etwas meine Arbeit abgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Wir haben hier die Frage aufgeschrieben, was Couchsurfing für dich bedeute. Es ist also wirklich ein sehr grosser Teil deines Lebens…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ja, es ist ein sehr grosser Teil meines Lebens, natürlich auch Teil meines Lebensinhaltes geworden. Und ja, ich finde es genial.&lt;br /&gt;Mein Freundeskreis besteht aus Couchsurfern, das ist ja logisch. Ich hatte eben schon ungefähr 450 Leute hier, und mit ungefähr 10 Prozent davon, so 40 bis 50 Personen, habe ich noch regelmässig Kontakt, sei es per Email oder Skype, oder dass ich sie immer wieder treffe. Ich bin auch die ganze Zeit unterwegs an den Wochenenden; es ist die Ausnahme, dass ich an einem Wochenende mal zu Hause bin wie heute, sonst bin ich sehr viel unterwegs. Nächstes Wochenende bin ich in Engelberg, da haben wir ein Couchsurfingmeeting, ein Botschaftertreffen, dann gehe ich in zwei Wochen ein Wochenende nach Rotterdam, in drei Wochen gehe ich nach Helsinki über das Wochenende. Und ja, es ist immer etwas los mit Couchsurfing. Die Flüge sind ja relativ günstig momentan…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Ich habe noch eine Frage zu vorher, zum Ambassadorsystem. Findet irgendwie eine Kontrolle über eure Arbeit statt? Ich kann es mir einfach nicht richtig vorstellen. Da ja alles auf Freiwilligenarbeit aufbaut, könnte es doch relativ schnell vorkommen, dass jemand seine Arbeit nicht richtig macht…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Die City Ambassadors, das ist grundsätzlich Sache der Country Ambassadors, Tooki beispielsweise in der Schweiz. Seine Aufgabe ist es, sie regelmässig zu kontaktieren: Bist du mit deiner Arbeit nach, hast du Zeit, geht es dir gut?&lt;br /&gt;Ich bin ja verantwortlich für die Länder, für die ich zuständig bin, und bin mit ihnen regelmässig in Kontakt, frage nach, ob es gut gehe, ob man Hilfe brauche, ob man genug Zeit habe… Das ist keine Sache, das funktioniert gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Was strebt ihr, das Ambassadorteam, respektive auch wir, die normalen Couchsurfingmitglieder, mit diesem Projekt an? Das Motto lautet ja „Creating a better world…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       „…one couch at a time”. Ja, okay. Der Gründer hatte schon die Absicht, eine Art Friedensbewegung zu gründen, und das hat man auf eine Art auch. Ich habe Leute aus so vielen verschiedenen Ländern kennengelernt, die ganz okay sind, was ich nicht von ihnen erwartet hätte. Zum Beispiel die Amerikaner. (Gelächter) Nein, ernsthaft, ich hatte viele Vorurteile Amerikanern gegenüber und alle, die ich hier kennengelernt habe durch Couchsurfing sind auch vollkommen in Ordnung. Auf der anderen Seite ist es sicherlich auch ein kultureller Austausch, bestehende Vorurteile zu überwinden und zu überdenken. Mir geht es vor allem darum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Du siehst deine Arbeit als Ambassador auch nicht mehr wie eine Mission…?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Nein, überhaupt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Du machst es wirklich weil es die Spass macht, und nicht weil…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Nein, ich bin kein Weltverbesserer, überhaupt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Diese Philosophie des kulturellen Austausches, verwirklicht sich diese also auch…?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Auf jeden Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Du sagst, du bist kein Weltverbesserer, versuchst du aber trotzdem deinen Guests etwas zu vermitteln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J:       Doch! Im Sitzen pissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ah ja, genau. Man muss sich hinsetzen bei mir, das sage ich ihnen immer wieder, das können sie nicht verstehen. Vermitteln tue ich sonst nichts, ich möchte einfach, dass sich die Leute wohl fühlen bei mir und auch noch etwas die Schweiz kennenlernen, dass sie etwas mehr sehen als Schokolade, Berge, Sackmesser und Bankkonto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Wir versuchen auch, herauszufinden, wieso es Couchsurfing gibt. Wir fragen uns, wie das entstanden ist, welchen Bedürfnissen es entsprungen ist…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Das war Casey. Er wohnt in New Hampshire, also an der Ostküste der USA, und vor acht Jahren hatte er einen sehr günstigen Flug nach Island. Dort wollte er aber nicht in ein Hotel, und da er ein bisschen ein Computerfreak ist, hat er sich Zugang zur Datenbank des Universitätscomputers von Reykjavik verschafft und alle Studenten angeschrieben mit einem Mail: „Hallo, ich bin Casey, ich komme nach Island, hat irgendjemand Lust, mit mir etwas zu unternehmen. Ich würde nicht gerne in einem Hotel übernachten, sondern bei jemandem zu Hause.“ Er erhielt dann so viele positive Rückmeldungen, über hundert für ein verlängertes Wochenende, so dass er gemerkt hat, dass dies Potenzial hätte. Und so ist es entstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Also glaubst du, dass also ein globales Bedürfnis vorhanden ist, ein Trend, dass man Leute aufnimmt…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich denke auf jeden Fall. Weil wer geht schon gerne irgendwie… Gut, klar, das gibt’s. Strandferien, Hotelferien, es wird dir alles hingestellt, man wird bedient von vorne bis hinten. Aber die meisten Leute wollen noch etwas sehen vom Land, und am einfachsten macht man dies mit Einheimischen, und nicht mit anderen Touristen oder Touristenführer, die man noch bezahlen muss. Von daher denke ich, hat Couchsurfing extremes Potenzial. Couchsurfing ist brutal gewachsen, als ich dazugekommen bin vor dreieinhalb Jahren waren es weltweit 18 000 Mitglieder, die Zahlen habt ihr online, jetzt sind es um die 800 000. Also, es ist relativ stark gewachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Gerade noch dazu: Du sagst, Hotel- und Strandferien kann man gut haben, aber man will noch etwas vom Land sehen. Was glaubst du, was für Leute machen bei Couchsurfing mit? Ich habe schon ein Interview geführt mit jemandem, bei dem ich übernachtet habe, welcher geantwortet hat, dass eher gebildete Leute couchsurfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Denke ich auch, ja. Der Durchschnittscouchsurfer hat sicher die Matura, das Abitur gemacht, ist am Studieren oder hat studiert, gut verdienend, das Durchschnittsalter ist 27, sicher obere Bildungsschicht, politisch gesehen die meisten eher links,.&lt;br /&gt;Was das Alter betrifft, ist es gegen oben offen, ich war schon bei einem über Sechzigjährigen mit Couchsurfing, eine Fünfzigjährige hat auch schon bei mir übernachtet, ich hatte auch schon Familien hier mit Kindern. Es hat alles, auf Couchsurfing findet man alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M       Glaubst du, dass schon globale Entwicklungen erkennbar sind, wie du sagst, Couchsurfing als Friedensorganisation, dass sich da schon etwas bemerkbar macht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Ein kleines Blümchen, das irgendwo beginnt zu spriessen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Nein, das sehe ich nicht wirklich. Aber das ist ein Ziel des Gründers, und er soll diese Utopie haben, darf man ja auch. Einen Traum, oder an irgendetwas zu glauben oder zu verwirklichen. Ich selber sehe es nicht, aber jeder soll sich seine eigene Meinung dazu bilden. Einen Trend dazu habe ich nicht gesehen, ich habe einfach sehr viele tolle Leute kennen gelernt auf der ganzen Welt, die ich immer wieder sehe und besuchen gehe, oder die hierher kommen. Dieses Jahr sind 75% Prozent der Besucher meiner Paella schon einmal hier gewesen, die habe ich alle schon gekannt, die sind alle extra hierher gekommen dafür. Teilweise sind sie aus Los Angeles oder Alaska eingeflogen für ein Wochenende hier in der Schweiz. In Gossau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Glaubst du auch, dass im Vordergrund für Surfer vor allem Spass steht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich glaube, vor allem die neueren Mitglieder haben irgendwo gelesen, man könne gratis übernachten. Kommt man neu zu Couchsurfing, sieht es in erster Linie so aus: Geil, Geld sparen. Und das ganze Rundherum, Leute kennenlernen, Länder betrachten aus der Sicht der Gastgeber, das kommt erst mit der Zeit, wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat. Natürlich haben wir auch „Free Loader“ darunter, also einfach Schmarotzer, aber das merkt man relativ schnell. Wir haben ja die Referenzen, das Ganze ist relativ sicher. Liest man ein Profil, merkt man ziemlich schnell, ob man jemandem vertrauen kann oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Im Vordergrund steht also der Aspekt des Geldes…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Am Anfang sicher. Aber das ist auch ein Problem der ganzen Medienaufmerksamkeit, die Couchsurfing geniesst. Man hat heute pro Tag 8 bis 10 Artikel weltweit in irgendeiner Zeitung über Couchsurfing, täglich gibt es irgendwelche Fernsehspots über Couchsurfing, es läuft sehr viel. Es kommt dann immer darauf an, wie schlau man den Journalisten um den Finger wickeln konnte. Wie gut konntest du ihm klar machen, was Couchsurfing ist, und was es nicht ist. Es ist mehr die Art des Reisens als ein gratis Hotel. Es ist immer ein bisschen schwierig, dies auch so rüberzubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Gäbe es auch etwas, das du am System verbessern würdest? Siehst du irgendeinen Nachteil?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Das gibt es immer. Man kann alles verbessern. Wo ich momentan Probleme sehe: Vor allem bei den Medien. Also wir bräuchten dringend einen schlauen PR-Menschen, der das Ganze in die Hand nimmt und etwas koordiniert. Das haben wir momentan nicht, und das wäre wichtig. Aber ansonsten bin ich zufrieden. Der Server ist manchmal etwas instabil, aber sonst…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Ist Couchsurfing ein Projekt mit Zukunft? Es ist ja so schnell gewachsen, in so kurzer Zeit, hat so geboomt, ist es etwas, das längerfristig existieren wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich denke schon, ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Couchsurfing gibt es also noch in 20 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Hoffentlich! Ich denke schon, ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Und wie ist es dann aufgebaut? Immer noch gleich wie jetzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Es wird wahrscheinlich hierarchischer aufgebaut sein, denn je mehr Leute dazukommen, desto klarere Strukturen müssen eingeführt werden. Eine Basisdemokratie funktioniert nicht mit Couchsurfing, nicht auf einer weltweiten Basis.&lt;br /&gt;Das kann nicht funktionieren. Man muss ein starkes Leadershipteam haben, das den den Weg vorgibt. Von daher wird es wahrscheinlich strukturierter sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Tooki hat uns erzählt, die Seite wachse zu schnell. Ist das ein Problem?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Die Anzahl der vielen neuen Mitglieder ist nicht das Problem, sondern eher was sie für Erwartungen haben an Couchsurfing. Beispielsweise jetzt, während den Präsidentschaftswahlen in den USA war es so, dass teilweise vor allem bei den Demokraten Werbung gemacht wurde. Es wurde in der demokratischen Partei gesagt: „Wenn ihr irgendwohin geht, geht mit Couchsurfing, da könnt ihr gratis übernachten.“ Das Problem war, dass es dann sehr viele neue Mitglieder hatte, die keine Ahnung hatten, wie das ganze funktioniert, nur halb ausgefüllte Profile hatten, manchmal war nicht einmal ein Foto vorhanden. Sie haben dann Leute angefragt für eine Übernachtung, tonnenweise. Sie haben nicht verstanden, was eigentlich wichtig wäre. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;AM:    Ich habe allgemein noch eine Frage zur Sicherheit. Es gibt sicher auch Leute, die das System missbrauchen. Was macht man mit diesen Leuten? Findet man das heraus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Grundsätzlich brauchen wir von der Person, die sich benachteiligt fühlt, eine Beschwerde. Jemand muss sich beschweren, und bei einem schlimmeren Vorfall braucht es einen Polizeirapport und das Profil wird gesperrt.&lt;br /&gt;Couchsurfing hat mehrere Möglichkeiten, solche Personen zu sperren, damit sie keine Profile mehr aufschalten können auf Couchsurfing. Wie gesagt, man hat die Verifizierung, man hat die Bürgschaft, das sogenannte Vouching, plus die Referenzen. Das alles kombiniert bildet ein gutes Sicherheitskonzept.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Gibt es auch noch konkrete Ziele, die Couchsurfing kurz- oder mittelfristig erreichen möchte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Nicht, dass ich wüsste. Sicher die Stabilisierung des Servers, Neuanschaffung eines zusätzlichen Servers. Ich denke, vor allem das vorhandene System stärken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Moralische Ziele?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ich habe immer etwas Mühe, sobald es in die Philosophie geht, dann ist es schon ein Religionsersatz. Damit habe ich etwas Mühe. Ich hatte schon Mormonen bei mir zu Hause, Juden, Christen, Buddhisten, Muslime, das war mir immer egal, solange sie sich an meine Hausregeln gehalten haben. Alles andere, Weltverbesserung und so weiter, ist schön zu haben, aber für mich nicht nötig. Mein Geschichtslehrer an der Kantonsschule hat immer gesagt: „Wer mit zwanzig nicht rot ist, hat kein Herz. Wer mit dreissig noch rot ist, hat keinen Kopf.“ Weltverbesserung ist gut, aber irgendwann wächst man da ein bisschen raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Das Durchschnittsalter ist 27. Wir sind noch weltverbessernd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Was mich persönlich noch wundernimmt, hast du Casey, den Gründer, schon persönlich getroffen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ja, habe ich. Er war schon dreimal hier bei mir. Er war einfach der, der ursprünglich die Idee hatte…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Ihr seht ihn also nicht als Guru an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Nein, er ist absolut cool, eine wirklich tolle Person. Hat eine starke Aura, aber ist ein normaler Mensch, wie du und ich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Du sagst, das Durchschnittsalter wird immer höher. Wo geht der Trend hin? Zu älteren Leuten, über dreissig…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Danke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Vierzig, fünfzig… älter als 20.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Grundsätzlich schon, ja. Das ist ein Segment, das momentan auch ziemlich wächst. Auch Familien kommen immer mehr dazu. Es gibt auch schon Couchsurfingbabies, solche hatte ich auch schon auf dem Arm, zum Glück keines von mir. Die bleiben normalerweise auch dabei, und reisen auch weiterhin. Ich denke schon, dass es in jeder Altersgruppe die richtigen Leute dabei sind. Als ich im Sommer nach Schottland bin, habe ich bewusst Leute über dreissig gesucht, die ausserhalb von Städten wohnen, in kleinen Dörfern. Die erhalten nämlich selten einen Request. Ich war mit dem Auto unterwegs, für uns war Abgelegenheit also kein Hindernis. Wir waren bei jemandem zu Hause, der seit eineinhalb Jahren dabei ist, aber noch nie einen Gast hatte. Es hatte ihn natürlich riesig gefreut, als wir bei ihm übernachtet hatten, und wir hatten eine tolle Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Und es hat auch Potenzial für Familien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Ja, es hat eine Gruppe auf Couchsurfing, die Family Welcome Group, die kannst du dir sonst einmal anschauen, ein paar Posts lesen oder auch den Moderator dieser Gruppe anschreiben. Diese wissen genau, was in der Gruppe läuft bezüglich Familienaustausch und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Wir hörten auch schon von Geschäftsmännern, die nicht in einem Hotel übernachten wollen, weil es ihnen zu unpersönlich ist. Gäbe es auch in diese Richtung Potenzial?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V:       Es kommt darauf an. Mir ist es immer sehr wichtig, Zeit zu verbringen mit meinen Gästen oder Gastgebern. Geht man an eine Geschäftskonferenz, hat man den ganzen Tag schon gearbeitet, am Abend isst man meistens noch mit seinen Geschäftspartnern und verbringt den Abend mit ihnen, und nicht unbedingt mit dem Host. Bekäme ich einen Request von jemandem, in dem steht, dass der Betreffende eine Konferenz habe, würde ich ihm wahrscheinlich eher ein Hotel empfehlen, oder sich jemand anderen zu suchen. Mir ist es wichtig, die Menschen auch kennenzulernen. Ich bin kein „Bed and Breakfast“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview durchgeführt am Samstag, 15.11.2008&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-2711463659646758731?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/2711463659646758731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=2711463659646758731' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/2711463659646758731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/2711463659646758731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-vince.html' title='Interview Vince'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-7487722660647293099</id><published>2008-11-11T17:00:00.006+01:00</published><updated>2009-01-09T14:19:41.927+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Milena'/><title type='text'>Bericht Brian (Guest)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;08.- 11.11. 08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brian schrieb mir einen offiziellen Couchrequest drei Tage vor seiner möglichen Ankunft, der wie folgt aussah:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;USERNAME: BRIANDPHILLIPS&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;GENDER: Male&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;AGE: 35&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;LOCATION: New Zealand - Auckland - Auckland&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ARRIVAL DATE: 6th of November&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;DEPARTURE DATE: 11th of November&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;NUMBER OF PEOPLE: 1ARRIVING VIA: Car&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;I am interested in surfing your couch!&lt;br /&gt;Hey there Milena, I'm new to this Couch Surfing site...ha. ButI've heard a lot from people. I'm from New Zealand andwill be traveling in Switzerland and Europe. I'mworking on a film in Brazil and will be scriptingsoon. I thought your write up was very cool...I'm halfJewish...ha. My father from New York....the sir name isMiller....which was mine...I believe it's from theGerman Muller. I'm totally in love with Switzerlandand look forward to finally setting up a base here. Itravel a lot for production. Let me know if it willwork out and it will be great....thanks. BrianIf you write I'll send a pic and my cel number. A bighug."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich total gefreut, dass ein Couchsurfer nach Lengnau kommen möchte. Wie er später klarstellte, gab es viele Gründe, warum er gerade mich ausgewählt hatte:&lt;br /&gt;1. Ich hiess Müller, und wie er im Request schon erwähnte, hiess auch sein Vater Miller.&lt;br /&gt;2. Ich glich auf meinem Foto seiner Cousine.&lt;br /&gt;3. Ich habe in meinem Profil, Lengnau etwas genauer vorgestellt und angepriesen. In meiner Beschreibung erwähnte ich auch die jüdische Geschichte meines Dorfes. Brians Vater war jüdisch, und er interessierte sich sehr für dessen Geschichte. Auch erschien ich ihm auf meinem Profilbild jüdisch und wollte mehr über unsere Familie erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis wir sein Anreisedatum endgültig bestimmten, dauerte es einige Tage, weil ich noch viel zu tun hatte. Aber Brian war sehr flexibel, da er mit dem Auto unterwegs war und sich nicht an einen bestimmten Reiseplan halten musste. Am Samstagmorgen stand er vor meiner Tür mit seiner riesigen Computer-Tasche und einer Packung ‚David Energy-Drink'. Den Computer habe er immer und überall dabei, wie er mir nachher erklärte. Brian ist Regisseur und schrieb gerade das Manuskript seines neuesten Projektes &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;the sparrows". Dieser Film spielt in den Favelas von Brasilia. Eine ungeheure Gegend. Es war total spannend Brian zuzuhören, wie sie Verhandlungen mit den dort lebenden Drogendealer machen mussten, denn diese beherrschen diesen Stadtteil, und nichts geschieht ohne ihre Einwilligung. Alle seine Abenteuer, sei es in Afrika, Brasilien, Neuseeland, Korea usw. erzählte Brian liebend gerne; und ich hörte liebend gerne zu. Brian ist ein Unikat. Er hat drei verschiedene Pässe. Er ist Neuseeländer, Amerikaner und Australier zugleich. Er nennt sich selber &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;professional traveller". Seit Jahren war er nicht länger als zwei Monate an einem Ort geblieben. Schon als Kind ist er mit seiner Familie von einem Ort zum anderen gereist, da die Eltern Missionare waren. Heute sind seine Eltern geschieden und seine Patchworkfamilie besteht etwa aus 25 Geschwistern, da nur schon sein Vater alleine 17 Kinder hat. Geboren sei er auf Neuseeland, hauptsächlich aufgewachsen auf den Philippinen. Man konnte Brian kein Land nennen, das er noch nicht besucht hatte und von dem er keine Geschichte zu erzählen wusste. Das machte seinen Aufenthalt sehr spannend, manchmal aber auch anstrengend.&lt;br /&gt;Wie gesagt, am Samstagmorgen setzte er seinen Fuß über meine Türschwelle, beladen mit Energy-Drinks, die er uns gleich zum Probieren gab. Neben dem Filmemachen vermarke er diese Drinks für seinen Schweizer Freund. Aja…und er macht natürlich nicht einfach Filme, er macht auch Dokumentarfilme z.B. in Afrika, Musikfilme für aufstrebende Musiker aus der ganzen Welt; und Freunde habe er überall. Die lernt man halt kennen, wenn man so viel unterwegs ist wie er. Brian reist seit fünf Jahren non-stop durch die Welt. Er hat aber erst kürzlich von Couchsurfing gehört und fand es eine wundervolle Idee, die auch genau zu seinem Lebensstil passt.&lt;br /&gt;Ich ließ Brain erst mal in s(m)einem Zimmer ankommen. Natürlich packte er als erstes seinen Computer aus. Dann tranken wir zusammen einen hausgemachten Cappuccino und auch mein Vater gesellte sich dazu. Er freute sich, wieder einmal Englisch sprechen zu können, und Brians Geschichten interessierten ihn sehr; aber nicht nur ihn, sondern auch meine ganze Familie.&lt;br /&gt;Am Nachmittag hatte ich ein Volleyballspiel in Luzern. Perfekt für Brian. Er fuhr mit uns nach Luzern, schaute ein wenig zu und verabschiedete sich dann. Ich konnte ihn einfach so einen Nachmittag und einen Abend in Luzern alleine lassen. Über diese Freiheit war ich wahnsinnig froh, und ich glaube, auch er genoss seinen Abenteuertrip. Als er zurückkam hatte er wieder tausend Dinge zu erzählen. Er war sowieso ganz begeistert von den Schweizern. Manchmal etwas zu begeistert und man musste ihn wieder auf den Boden holen.&lt;br /&gt;Zu Hause angekommen ging ich sofort ins Bett, da ich todmüde vom Spiel und dem Teamessen war. Brian aber saß noch die halbe Nacht an seinem Computer und schrieb an seinem Script. Am Sonntag, nach einem gemütlichen Frühstück, machten sich Brian, meine Eltern und ich auf den Weg zu einem kleinen Rundgang durch Lengnau. Mein Vater weiß viel über das Dorf und konnte Brian über die jüdische Geschichte von Lengnau erzählen. Auf unserem gemütlichen Sonntagsspaziergang liefen wir außerdem an einer Kunstaustellung vorbei. Natürlich schauten wir uns kurz die Gemälde an - meine Eltern kannten den Galeriebesitzer - und siehe da, Brian war wieder in den Startlöchern. Er erzählte mir vorher schon oft, wie leicht es ihm fiel mit fremden Leuten anzubändeln, wie er oft von solchen einfach eingeladen wird. Noch oft habe er Glück und treffe genau die richtigen Leute, die ihm dann Aufträge geben, oder sonstige wertvolle Kontakte, die ihm irgendwann mal zugute kommen. So geschah es auch in dieser Kunstgalerie: Brian sprach mit dem Besitzer, dann mit dessen Frau, die ihn darauf mit ihrem Sohn bekannt machte. Dieser war UBS-Chef einer Abteilung, die unter anderem kulturelle Veranstaltungen im Raum Zug unterstützen. Brian war ein Glückspilz: Denn eigentlich reiste er in die Schweiz um einen Standort für seine Filmproduktionsfirma zu finden. Zug war sowieso schon sein Favorit, weil er hörte, dass man dort die niedrigsten Steuern zahlen muss. Mit seinem neuen Kontakt hatte er nun auch noch einen potenziellen Sponsor für seinen neusten Film und Unterstützung in Zug, falls er sich wirklich für diesen Standort entscheiden wird. Wir verließen das Museum mit schönen Eindrücken der Bilder und Brian mit einer Visitenkarte und einem Termin für ein weiteres Gespräch in der folgenden Woche. Der Spaziergang endete im gemütlichen Dorfcafé von Lengnau.&lt;br /&gt;Am Nachmittag konnte ich Brian wieder alleine lassen, denn er hatte noch viel zu tun mit seinem Script. Er arbeitete den ganzen Abend an seinem Projekt und am nächsten Tag, als ich in der Schule war, arbeitete er wieder. Am Montagabend aß die ganze Familie zusammen, und es gab Pferdefleisch. Wir wussten nicht, ob wir ihm das sagen sollten, da z.B. Amerikaner oft Mühe haben Pferdefleisch zu essen. Bevor wir entscheiden konnten, hatte Brian schon genüsslich ein Stück verschlungen. Er mochte es also…wir haben ihn dann aber doch noch aufgeklärt, und er war ganz begeistert vom Fleisch, und dass er wieder mal was Neues ausprobiert hat. Später gingen wir zusammen mit meiner Kollegin ins Kino und schauten uns den neuen James Bond an. Mit Brian an der Seite wurde der Kinobesuch zu einem ganz neuen Erlebnis. Er erklärte uns all die Schnitttechniken, die Kameraführung etc.&lt;br /&gt;Am Dienstag reiste er wieder ab. Vorher überließ er uns aber noch einige Energy-Drinks. Und dann brauste er auch schon wieder los mit seinem kleinen Mietwagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reflexion:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brian war ein sehr angenehmer und unkomplizierter Gast. Ich konnte ihn einfach machen lassen. Natürlich machte ich mir manchmal Sorgen, ob er auch alles hat, was er braucht, und dass er sich hoffentlich nicht langweilt. Aber ich glaube, auch er war froh um die Zeit, die er alleine im Zimmer mit Arbeiten verbringen konnte.&lt;br /&gt;Brian und ich hatten es sehr lustig und gut zusammen. Es entstand sicherlich eine engere Beziehung als bei Elisabeth, nur schon weil er viel länger bei uns blieb, und wir mehr zusammen erleben konnten. Wir haben noch ab und zu Mailkontakt, da ich auch auf dem Laufenden gehalten werden will, was seine Filmproduktion anbelangt. (Außerdem versprach er mir, dass ich eine Rolle bekommen würde, falls er mal einen Film über Juden dreht).&lt;br /&gt;Ich liebte es seinen Geschichten zuzuhören, doch schien er mir manchmal fast etwas naiv und zu enthusiastisch. Ein Leben als Reisender stelle ich mir wahnsinnig spannend vor, aber Brian hat so viele größere und kleinere Projekte am laufen, dass es schwierig wird, den Überblick zu behalten.&lt;br /&gt;Er war ein dankbarer Gast und versuchte auch viel zurückzugeben, gerade mit seinen Erfahrungen. Wir hatten wirklich eine super Zeit zusammen, auch bereitete es mir Freude, dass sich meine Familie so sehr für ihn interessierte, und alle mal mit ihm sprachen und diskutierten. Ich hoffe, dass ich bald wieder so einen wunderbaren Gast wie ihn bei uns zu Hause aufnehmen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Interview mit Brian findet man &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-brian.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Verfasst von Milena Müller&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-7487722660647293099?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/7487722660647293099/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=7487722660647293099' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7487722660647293099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/7487722660647293099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-brian-guest.html' title='Bericht Brian (Guest)'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-8979599029166552297</id><published>2008-11-10T18:30:00.006+01:00</published><updated>2009-01-08T11:12:14.298+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Reisende'/><title type='text'>Interview Brian</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Brian &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXRYJDtETI/AAAAAAAAAE0/hIF61NIg_dI/s1600-h/Brian.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288863550095036722" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXRYJDtETI/AAAAAAAAAE0/hIF61NIg_dI/s320/Brian.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Age: 35&lt;br /&gt;Marital status: single&lt;br /&gt;Profession: film maker&lt;br /&gt;Country: New Zealand, Canada, USA&lt;br /&gt;Domestic facilities: travelling around for three years, no current residence, therefore not able to host anyone.&lt;br /&gt;Active on Couchsurfing: since 03.11.08&lt;br /&gt;Number of Couchsurfing trips: this is the first one but has always stayed with friends and knows a lot of people all over the world where he could surf a couch.&lt;br /&gt;Hosted: none&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How did you find out about Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I heard someone talking about it. Then I went online searching and subscribed immediately.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What is your current trip?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I would call it a scouting trip for moving to Europe: I’m looking for a place to set a base for my film production company. I travelled through whole Switzerland and I’m probably ending up in Zug because I’ve heard that they have the lowest taxes there. But yes, before I came here I was staying in Brazil, the States and in France over the last month.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In what way is travelling a part of your life?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;For me travelling is connected to everything: To my work, to studies, learning about people and other cultures. It is also linked to my filmmaking. Travelling is helping me to find stories for my films. I found some of my current projects through travelling, for example: On a plane I met a Brazilian lawyer who told me a captivating story about an incident in the Favelas, which is the shanty town of Brasilia. We got along right away and at the end of the flight we decided to make a film about this true story.&lt;br /&gt;Also, I’ve been travelling since I was a little kid because my parents were missionaries. For us children our trips were just fun and we enjoyed a lot of, well, let’s call them privileges. For example we didn’t have to go to school but our mother taught us while we were travelling.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How did you travel before you signed up for Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I used to travel from an early age on with my family. We went from one place to another. Now, when I’m traveling, I mostly stay at friends' places or go to a hotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What made you change your mind and switch to Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Because I wanted to meet people from the countries I was visiting, so that I can learn from them right in the areas and in their homes, where it is close to their culture. I think when you are living with them you can really see their style and their culture.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What is your motivation to travel with Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;The amount of friends you can make is much higher when you get close to people by staying with them for a few days. It opens up the world. And that is one of my goals: to make the world small and have a lot of friends.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Why are you not crashing at hostels?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Couchsurfing is better because in a hostel you’re more likely to meet a lot of people, but it’s not really about the local culture. People that are staying there are from all over the world.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What do you expect from a Couchsurfing host and accommodations?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I suppose it’s always going to be different. I like the adventure; that every Couchsurfing experience is different.&lt;br /&gt;When I was in Russia some years ago, I didn’t know where to stay. In the end we found an abandoned house and the Russian people said: "Look, go over there!" There was not even electricity and water. But we went there and it was an overwhelming experience. I love these kinds of surprises. But actually I did not really know what to expect.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Were these expectations fulfilled on this trip?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;More than fulfilled.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What human character trait do you see as the most important one (in general, and for a Couchsurfing Host)?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;A certain openness to people and cultures. And I like people that are striving to make the world a better place in whatever way possible; people that are doing something good with their life.&lt;br /&gt;As a Couchsurfing Host I suppose you need to be very sensitive to new environments, new situations and new people. The person should possess a desire to learn from these new experiences. I think it’s a giving type of person that would be participating in Couchsurfing. Actually for me Couchsurfing is all about giving and receiving.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;How intensive were your previous Couchsurfing visits? Did any friendships develop?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;As I haven’t done Couchsurfing before, I can only tell from other experiences. I normally meet a lot of people while I’m travelling, most of them on the streets for example in Germany. You know you have friends you can always go back to and meet again; like real ones…I get invited a lot by people because, I suppose, I like to go out of my way to make friends in every situation while I am travelling. In a train, on a plane or while I’m just around...so people feel a connection and they invite me to stay. I suppose people are looking for good friendships. And world barriers between cultures are coming down...so people are more open to invite someone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any special experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I got tons of travel experiences. The horse meat is definitely the newest experience! (Anmerkung: Brian aß bei Milena zu Hause zum ersten Mal in seinem Leben Pferdefleisch). You will not get that if you don’t get out of your familiar surroundings. When you’re always hiding in your small world, you’ll not be able to experience some of the most amazing things.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you had any negative experiences?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I had some funny and weird experiences with travels in general, but not particularly with Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Have you ever experienced that Couchsurfing was misused as a dating-plattform?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;No.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Does Couchsurfing have a somewhat deeper significance to you?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I think so. Couchsurfing for me is really about open-minded people and finding each other to make a network of friendship; a network of friendship that will last and will grow by adding new people.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Is it a project that should be encouraged?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I think letting it grow naturally is the best way. This way it is not becoming disorganized by loads of new people.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In your opinion, does it effect any global developments?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes, I think that for the people that participate in Couchsurfing, it opens their world and enhances their understanding which helps the world become smaller…which I think is good.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you identify with the Couchsurfing philosophy?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes of course, I mean, after a few experiences you’ll start to see how people are wanting to implement this philosophy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What are, in your opinion, the advantages and disadvantages of Couchsurfing?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;The advantages: Especially that you make new friends; good friends. Because when you stay with someone, it is different to when you just meet someone.&lt;br /&gt;Disadvantages: Mhmm…I suppose you don’t really know the people, so sometimes you don’t know what inconveniences them; what traits that you have that might not be what they like. This could lead to serious problems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Can you think of any reasons why Couchsurfing has grown so fast over the last two years?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;I think it’s because people are looking for like-minded people. They want to really experience a good friendship on the other side of the world; more than just see the sights of a place or a country. Really knowing the people is when you come to understand their culture.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Do you think you will continue travelling with Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yes, I think so, why not.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Could you imagine yourself couchsurfing together with your family or with friends?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes of course, I don’t think it would be a problem. That is actually a very cool idea.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Could you imagine yourself couchsurfing when you are about 60 years old?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;I’d say yes ... say a hundred for me ... but no, that would be bad, no one would want me.&lt;em&gt; laughs&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Would you still couchsurf if you had more money?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Yes I would. It does not matter if I’m rich or famous, I’ll always stay a Couchsurfer. The experience I get from here is a hundred times better than the best and most expensive hotel…because it’s not about the place but about the people.&lt;br /&gt;I think Couchsurfing is really about learning and willing to develop more as a person. And the best way to do that is by learning from other open-minded people.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview durchgeführt am 10.11.08&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-8979599029166552297?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/8979599029166552297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=8979599029166552297' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8979599029166552297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8979599029166552297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-brian.html' title='Interview Brian'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXRYJDtETI/AAAAAAAAAE0/hIF61NIg_dI/s72-c/Brian.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-5174420579108344521</id><published>2008-11-07T21:00:00.004+01:00</published><updated>2009-01-09T12:11:01.231+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Ambassadors'/><title type='text'>Interview Tooki</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Freitag 7.11.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Seite der Gruppe Schweiz fanden wir den für unser Land zuständigen Ambassador Tooki. Wir fragten via E-Mail nach einem Interview und hatten grosses Glück, denn normalerweise ist Tooki so ausgebucht, dass er nicht noch mehr Termine für Couchsurfing einplanen konnte. Er organisierte für uns ein kleineres Couchsurfing Meeting, so dass auch andere Mitglieder von ihren Erfahrungen erzählen konnten. Mit von der Partie waren Bernard, der City Ambassador von Neuchâtel, und Dominic ein „normales“ Mitglied, der aber leider nicht so gut Englisch sprach und sich deshalb nicht gross am Gespräch beteiligen konnte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      You just said that another member will become Ambassador. So who determines who’s becoming Ambassador in Switzerland?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       You mean who’s becoming Country Ambassador? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Yes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Actually, a Country Ambassador is not a manager but a team animator. That means that he is working with the team of City Ambassadors. My job consists of working with all my City Ambassadors and being close to them; to spend time with them, to try to help them, so I’m just a more experienced Ambassador. Now who decides that someone else should come and help me: The Swiss Ambassador Team has every three or four months a work meeting and during this time we’re deciding on what we should do, what is best for the team and if we need someone else. This is an exception in Switzerland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Do they have meetings in other countries?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       They have, but their organization isn’t as strong as ours. So the team decides if we need another Country Ambassador. In France for example, if one City Ambassador feels like: “Ah, I would like to bcome a Country Ambassador”, they apply to become a Country Ambassador and then, a global organization composed of seven Global Ambassadors vote if the person is able to be such a Country Ambassador.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       It’s interesting, because the Country Ambassador is not falling from the sky;&lt;br /&gt;Tooki was a City Ambassador before, and he was a volunteer, he first had to be a&lt;br /&gt;normal Couchsurfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       I’m still normal. *laughs*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       I mean you were Ambassador before you applied to become a Country Ambassador. After some time you wanted to get more involved. People started to know you and they said: “You should become Country Ambassador!”&lt;br /&gt;We are volunteers and we can be inside the system and just travel, we can be inside the system and make meetings, we can be inside the system and try to do everything - it’s impossible *laughs*- and finally, depending on their involvement, people can take place in this kind of organization, but there is not one true...What I like to say is that’s why Tooki says: Today we have one Country Ambassador in Switzerland but we would like to have a second one. But we decide together because we have a team in Switzerland. It’s possible to do this because it’s a little country. In the US, I don’t know how they manage it. It’s probably very difficult to have one big country, one team and even more difficult to manage it as a Global Ambassador.&lt;br /&gt;And yes, everybody can apply to become City Ambassador (zu Milena und Anne-Murielle) : you can if you want!&lt;br /&gt;Just some basic guidelines: You need to have the highest verification degree, you need to be vouched, you need to have travelled with Couchsurfing, to have hosted people. Then you apply, you write a letter and some electors, some Global Ambassadors just have a look on your reasons and they approve or don't.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      But these seven Global Ambassadors are they only responsible for Europe?&lt;br /&gt;T:       No, worldwide.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Seven Global Ambassadors for the whole world?&lt;br /&gt;T:       ...who actually only take charge of the Ambassadorship. But Vince has another responsibility; he’s not a member of this team.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      He’s not a member?&lt;br /&gt;T:       No, no...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      So there are more Global Ambassadors?&lt;br /&gt;T:       Yes, there are about 13 Global Ambassadors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      But seven that are choosing...&lt;br /&gt;T:       Exactly.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    And who chooses them?&lt;br /&gt;T:       Actually they were chosen because they have been participating since the beginning of Couchsurfing and they are considered as trustful Global Ambassadors *laughs*.&lt;br /&gt;Just that you know about the history of Couchsurfing: Actually it was an organization created in 2003. This organization was kind of an address book that Casey the founder kept in his laptop and shared to all of his friends who were travelling. It all started when he asked some students from a university: “Who would like to host me?” So he had the address of about 222 students and he mailed to everyone. Then he just shared these addresses with his friends and this was the start of Couchsurfing. He realised that the concept was really successful and from 2003 to 2006 he was the only one who made the Couchsurfing website working...until the crash of the website in 2006 because he couldn’t do everything by himself. So the website had been shut down for one month in summer. There were too many travellers outside and so on. Big crisis. After the rebuilt of the website three volunteers, who were working closely with Casey, told him that he should not do this by himself; he should share the responsibility. So that’s how the organization was born and these seven Global Ambassadors have been close to him ever since. They are considered as trustful Global Ambassador. The others are also trustful but they are taking charge of...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      But he himself is not a Global Ambassador?&lt;br /&gt;T:       Casey not.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       He’s just the founder. He’s looking at the system from outside, but he usually has interesting ideas. He’s not completely outside but he’s observing and gives us inputs.&lt;br /&gt;AM:    You know a lot about how this works. Do you know him or...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       I saw him once at a meeting organized by Vince in Gossau. Yes, I saw him...I wouldn’t have known him if no one had told me. It was like: “Do you know this guy over there?”  - “It’s Casey.” - “Ah, great.” Yes, he’s looking so normal, so simple and nice and smiling. Not like a big boss. I was impressed because he was very very simple and easy-going. It was just interesting to know that HE had this good idea. That’s it.&lt;br /&gt;I’d like to continue about the structure of the organization. It’s interesting because it’s still quite new; it’s still moving, and we're trying to organize things and to make things possible. It’s not easy because it’s free and it works only with volunteers. And I heard from the top of the organization that it’s not easy to share responsibilities; it’s not easy to tell people you should do this and that although you know that they’re all volunteers. I think for now it’s working, it’s very interesting that it is working - just for free and like this. I hope it will continue, but it is increasing a lot. Maybe in three months we have a hundred thousand new members. Yes, it’s amazing, and I’d like to continue with my volunteering, but I cannot do everything.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Why do you think it is working then, if it’s only volunteering? Because the volunteers really want to do it? Do they control each other?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       There’s no control, but we work very close together. I’m trying to be close to all my City Ambassadors, for example tomorrow evening I’m going to Lausanne in order to spend an evening talking with one of my City Ambassadors because he experienced some difficulties. I will talk to him tomorrow night trying to find out what’s going on and trying to help. So there’s no control but there’s a close team working.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       Basically the target is not to control people - of course not; and not to control the system - kind of not. Ambassadors and all volunteers are here to help if somebody has a question or if somebody is new to the system. It’s a shame that new members just stay off and do nothing with their profiles because they don’t know whom to speak to. Ambassadors are here to reply to these questions, to help in case of difficult situations. Sometimes, in some cities people have trouble with a guy; this can happen. In this case Ambassadors are here to stop it and say: Okay, schh... let’s have a discussion. Who did this and why. We are here for having fun, it’s not the point of time to create problems... It doesn’t happen a lot, but enough to justify some Ambassadors. In Neuchâtel it has never happened, but in Paris. I suppose in big cities it can happen. Without any Ambassadors there would not be any regulation, and without any regulation it couldn’t work.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      And now in general, what do you do as an Ambassador? You just said that you help people in case of a problem. Do you have other responsibilities?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Actually, the main task of an Ambassador is to represent Couchsurfing. And representing Couchsurfing does not mean to only stay at home, but to try to make the network in the local scheme working. This is the main job, this is the objective. So there are two different ways. The first one is the Welcoming Team of Couchsurfing. It’s one of my main team: You send a private and personal message to new members. I think someone did this for you as well. The first time you sign up, three or four days later someone writes you a long message about what you should do and so on.&lt;br /&gt;So actually the main duty is to represent the organization and to make Couchsurfing working in your city, your country. There are two different ways to volunteer. There’s no obligation to do this and that, but different ways; different responsibilities. So I am member of this team, I’m member of the Wiki Page of Switzerland, he’s also member of the Wiki Page of Switzerland. The wiki page is a huge database for people that come from the US or from China and would like to see Switzerland. Volunteers from Couchsurfing write descriptions of towns and nice places in it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       They organize meetings. Everybody can organize meetings, but for a City Ambassador - I speak for me - one way to animate people is to organize meetings or to encourage people to organize meetings. That’s it. I regularly organize meetings where we go somewhere and have a drink or people come and have a dinner at my place. Everything is possible. And that is another possibility that an Ambassador has to push the communication...organizing meetings, simply sending messages to the Neuchâtel group or writing a Newsletter. The goal is to maintain the kind of life within a group, to help people meet and to have good relationships. Recently we had Fête de Vendage in Neuchâtel and for this event we had a big Couchsurfing Meeting organized by Tooki and others. And when there are these kinds of meetings it’s interesting that people hear from each other. If we didn’t know at all the people living in Neuchâtel it would be a shame and we would have difficulties to organize such a meeting. This is why we need to have some activities from time to time, just to keep contact. If there is a big event we can quickly exchange because we know each other.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Actually this is Casey’s will: The main goal of Couchsurfing volunteers is trying to create a very human community not only on an online base. So the online life should be reduced as much as possible. They’re trying to create an offline community. That’s better than just staying behind one’s computer 24 hours a day talking to the rest of the world.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    But how did it come that you started with Couchsurfing, did you hear of it somewhere or..?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       Tooki told me about it.&lt;br /&gt;AM:    So you knew each other before?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       We are working together.&lt;br /&gt;T:       I saw Couchsurfing in a TV report.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Two years ago?&lt;br /&gt;T:       Two years ago, yes. In June 2006.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      On television? Was it a report...?&lt;br /&gt;T:       Yes, it was a report about Couchsurfing, talking about a Host in Paris. I was in Paris before and the report was really detailed, so I thought: ”Let’s go.”&lt;br /&gt;But still I don’t feel comfortable to speak about Couchsurfing in front of the media because the website is growing too fast. Sometimes journalists are only looking for something extraordinary. And as volunteers we would rather like making meaningful connections than using the mass communication for Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      So you started with Couchsurfing two years ago and then you became City Ambassador because you wanted to get more involved. Then you became Country Ambassador...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       ...Yes, actually I was City Ambassador of Paris before. I lived in Paris before and it was in Paris when I signed up for Couchsurfing. I became Ambassador in April 2007. I had already worked as a volunteer for one year in Paris, so they pushed me: “You should apply to become a City Ambassador.” - “I don’t care... and so”. So I did it and I for four months I’d been a City Ambassador in Paris, then I moved to La Chaux-de-Fonds. Nothing existed in La Chaux-de-fonds; there was no community, nothing, so I tried. I wrote him (Bernard) and some other people: “Why not doing something?”...and now the community is working.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    And how much time do you invest in Couchsurfing?&lt;br /&gt;T:       It depends on each person. But for a City Ambassador it is recommended to spend 10 hours a month, I don’t know, I don’t really care. For a Country Ambassador it’s the same ten hours, but per week. How many hours do I spend per week?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       Too much.&lt;br /&gt;T:       Effectively, working as a Country Ambassador, 14 hours.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       Two hours per day.&lt;br /&gt;AM:    And how much time do you spend on Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       Less. I try to look at new messages every day and if something is important I reply right away. It’s not always easy to be connected and to send messages; to do everything on the same day. For me it’s not possible because of my family life, because of my work, because of everything. But anyways, I try to connect to my account every day and in case of need I manage to deal with all demands within 24 hours. If I cannot reply to all messages I’ll keep it in my mind and I know I have to manage to do it before next week. It works like this, but for example recently I moved to another apartment and for one month I haven't had much time. So I just did the minimum and shit, I had no time...For me, I could not apply to get more involved into volunteering. I can’t, it’s not possible. But for now, it’s okay. I like to advice people.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      What is your motivation or your mission? Because you work 14 hours per week, you don’t get paid... Tell us, what is your motivation?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Actually my first motivation is this huge and interesting human adventure. And it’s really worth to be experienced. Actually I believe City Ambassadors have the same human adventure because it’s their duty to motivate people, to maintain the network, to deal with problems, to talk to people. Couchsurfing is really open and one can discover different cultures; different people that don’t have the same point of view as I have. We have a lot of these kinds of exciting challenges. Sometimes it’s consuming too much energy, but this is part of the adventure. That’s why I’d like to continue and that’s also why I don’t want to be a Global Ambassador, because sticking to the stem of Switzerland is enough for me and the work can still be mastered. But talk with Vince, maybe he has another motivation as a Global Ambassador. But for me the Global Ambassador is a level too high, so you may lose the close contact to people. This is my point of view, maybe I’m wrong.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    And for you as well...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       The point I find very interesting about Couchsurfing is that we are connected to a lot of people, but these are real people, with profiles, with references, with connections to people that I may know. It’s not like a chat in the internet: They tell you a lot of things and you don’t know if it’s true or not. You will never meet those people. This is not the case with Couchsurfing. We are connected to real people. People who have an empty profile and not any references...I stay far away and wait. From the point where a person starts to have references and connections to people that I know, I can start to contact. And then we can meet and finally check if the profile is kind of true. It’s interesting because with Facebook or something else you can write anything about your life in your profile but if you never meet these people, you will never know if it’s true. It’s this kind of regulation that I find very interesting. And I’ve been active on Couchsurfing for one year and something, I surfed a bit, I organized some meetings, and it’s great to meet people in real life and to have discussions. I also like that with the profiles we can have an idea of the people before we meet them.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    How are you actually involved?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D:       J’ai organisé quelquefois des meetings, mais je n’ai pas le temps, j’ai beaucoup d’ autres activités qui m’empêchent de prendre plus de résponsabilité. Cela serait une envie eventuelle de travailler plus, mais le problème c’est le temps qui me manque. Je suis encore pompier, j’ai protection civile, un travail, j’ai une maison que je dois rénover, j’ai pleine de choses à faire.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       The question of the personal involvement is a relevant one because the website is inviting everyone to just bring his/her own participation to the website. So if he says he’s not involved, it’s not true. He’s a part of the Couchsurfing community of Neuchâtel. Because there are about 150 members in Neuchâtel. I met only 30 of them. So I mean the 30 people I’ve met I consider them as a part of the community, because they exist, because they are taking part. So here I am, I am not virtual.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       Dominc is not an official Ambassador or anything, but he is very important for the communitiy because he knows a lot about this place. He knows a lot about the very very nice places to visit or he contacts to make meetings. So this is the kind of involvement that I like.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D:       I know a lot of people and I know a lot of places to meet and to go out.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B:       So even without a lot of time, it’s interesting to ask him if he has an idea. We don’t know where to go... usually, he has.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dominic s’en va. Il a un dinner chez un ami ce soir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    So you have a lot of duties. What do you get back from it...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       What I get back from Couchsurfing is the personal satisfaction that the system is working. And from time to time I needed to leave the system because there were some issues...and the only thing that made me keep staying as a Country Ambassador of Switzerland is the huge and dynamic team of City Ambassadors in Switzerland. And so it is really worth to be experienced. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;B:       Because it’s a system in a particular important movement, because it’s a new one and it’s growing very fast, and this growth is so difficult to handle and a lot of things are changing, it’s not a stable system, that’s it. And I heard about big problems in France or in the US. In big cities it’s not possible for the Ambassadors to manage everything because the people who are living there receive like a thousand Couch Requests every day and they cannot manage it. In this situation it’s not an easy job to be an Ambassador.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       I think that Switzerland is an exception in Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      In general, what does Couchsurfing mean to you?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       How I sum up Couchsurfing? First, for me it’s human contact. Second: Another way to travel. I’m engineer: I have enough money, so this is not a problem. But since I signed up for Couchsurfing I have forgotten what the meaning of a hotel is. Even when my company in Paris sent me somewhere and told me to stay at a hotel, I always sent posts to groups and asked: “Would someone come and have a drink with me?”, even if I couldn’t surf the couch. This was another experience of Couchsurfing.&lt;br /&gt;So, first: It’s human contact. Second: It’s another way of travelling. Third: Finally, it’s a huge family. We’re only 700’000 members; we’re actually a small community compared to the world. You can easily get in touch with people and get to know someone who is the friend of a friend of a friend. References are really helpful in this case. What is made in one place is known on the other side of the world, so the world is small.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Couchsurfing actually takes a big part in your life. How does it influence your lifestyle and your personality?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       It never influenced my personality. Maybe some people that were travelling will tell you that Couchsurfing changed their life, but that’s not the case for me. Definitely I don’t want Couchsurfing to take a too big part in my life, because it’s just a personal commitment I have in this website. It’s huge and very interesting, but if someday I need to choose between my private life and Couchsurfing, I will choose my life. This kind of freedom, this kind of distance, I should keep it even if I’m highly involved in the website. I should keep it because if you let a community or for example a job take 100 percent of your time, it’s not good. I’m also trying to do that with Couchsurfing, I don’t want Couchsurfing to take a big part in my life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      But it represents a small part, does it not?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes. It’s a part of my life, but it’s not my life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    And we read in the website that Couchsurfing is not only about hosting people or about travelling very cheaply but that it has a philosophy: To create a better world and to connect people. Do you think that this philosophy is really...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       ...As a Country Ambassador of Couchsurfing I’m really defending these objectives. From time to time I hosted some nice guests, great, but still I felt used, like a hotel, a cheap place to live. So the experience was still okay, but it was not extraordinary. I can feel it in the first second of someone’s stay in my place if I’m just a free hotel. It is written somewhere on the website that it’s just a favour to be hosted at someone’s place. You cannot expect anything of a host. And they say if you host someone, you can’t expect anything of your guest either, you’re just willing to welcome someone. This is the meaning of the website. If you consider this as the minimum, you welcome everything and everything is an extraordinary experience. So I’ve never been disappointed by a Couchsurfing experience.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Do you have a mission?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       To change the world? I’m too old to believe in that.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Some people we talked to that are members of Couchsurfing told us that Couchsurfing is actually trying to connect people all over the world, and that this is some sort of its mission, to make the world move closer together. How much is it fun for you, and how much is it the mission?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       When I arrived here in Switzerland, I tried to make a connection between the Swiss, the French and the German people, because I’m quite in the corner of these three boarders. Since last year the three countries have had events around this corner and I’m one of the initiator of these events. The 12th of December we will organize a huge Christmas market in Alsace. So far we are 87 Couchsurfers from Germany, France, Switzerland and other parts of the world. This is a great event and we’re trying to connect people. I’m trying to do my part I can do on the website. I don’t have a huge ambition to change the world, I’m simply doing my work as a leades, I’m trying to do what I can do.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Do you also try to give something to the people that you host and meet, what do you try to convey them?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       We are actually here having some nice drinks and talking and I don’t want to tell you what I would like to share with you and how to involve you in Couchsurfing. If you asked me to talk about politics I would. I’m not thinking about how to get you involved. Do you want to talk about music? Let’s talk about music.&lt;br /&gt;I think the conversations come naturally. Concerning the guests I’ve had so far with Couchsurfing, I never thought before meeting them what we could talk about, what we should share. It comes naturally.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      In the beginning you talked about how this all started. Why do you think something like Couchsurfing has started, what needs of the people does it cover, why did people start to travel this way? Does it satisfy any needs?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       I was born in Madagascar and I grew up there. If you go to Madagascar you don’t need a website like Couchsurfing to travel and to be hosted. You experience the true contact when you go to the market and talk with people, and when you ask for a place to stay, someone will invite you without any difficulties. Why do you use Couchsurfing in the United States and in other places? Because I think it gives a kind of insurance that the experience should be good, without any risk. You have checked the profile of your host or your guest before, so it’s a kind of insurance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Couchsurfing is a new way of travelling. And as you said, it’s growing faster and faster, it has become a trend. What do you think, why does it grow so fast?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       First I think because people like the global way of Couchsurfing. And it is a way to make a meaningful connection. Some people do volunteer service somewhere in the world, like Peace Corps for American people. They spend one year volunteering in a foreign host country. Some young Americans do that. I met some Couchsurfers that I have hosted in Paris that would like to go to Madagascar with Peace Corps. Peace Corps is a volunteer service in the states. Young people and some people of our generation now try to find a more meaningful connection and a more meaningful way of travelling, a more meaningful life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    You mean more meaningful way of travelling in the way that you actually have contact with the people?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes. But I don’t speak only about Couchsurfing. I speak about Peace Corps as well. So that’s why it is trendy, I think.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Why do you think all these organizations were created in the last few years?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Peace Corps is an older organization. It’s not a new trend. Couchsurfing is new, that’s true. But the network of hosting and being guest in a local way started in the 1940’s. Have you heard of Servas? It’s not a website, but it’s a book edited every year, and it works with the same system as Couchsurfing does, but it’s not a website. This network was born in the Forties. Actually it’s not a new concept. Casey didn’t invent it. He created the website, but the Servas organization had already existed. It’s not an electronic one, but it worked.&lt;br /&gt;Maybe Servas has a website today, but it’s still not as dynamic as Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    And what do you think are the advantages and disadvantages of Couchsurfing, from your point of view as an ambassador?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Advantages: There are many. Human experiences, travelling in a less expensive way, discovering countries and cultures that I could never discover if I only came with my guidebook. My first Couchsurfing experience I had was in Greece, and so far one of my best experiences. My host brought me far away from Athens with his car, I paid the gas, but I discovered a lot about the Greek culture.&lt;br /&gt;I think if you don’t have enough courage to discover other cultures, there might be a cultural barrier because you might be faced to some difficulties very quickly. Just an example: I’ve hosted two Greek girls in Paris and at this time I was preparing my first summer trip to Greece. So I hosted them during one week, and the first day I left my place and gave them the key. At the end of the first day everything was cleaned up at my place. They have cleaned up everything. It was normal for them, it’s their culture, but for me, it was like: “It’s my place, what do you do in my place?” I was simply a bit narrowed in my way of thinking. It was surprising, but so far it was one of my best experiences as a host.&lt;br /&gt;Actually it may be a disadvantage of Couchsurfing if you are not enough curious. If you are not enough open to discover what the other culture is about, what the other person thinks. I try to tell you disadvantages, but I don’t know any. I think it depends on your personal limits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now I found a disadvantage. When you are a guest at someone’s place, even if you stay at your friend’s place, the moment you enter the door you’re not at your place. I think that might be a disadvantage. You don’t have your privacy. You have to respect the rules, even if you’re visiting your friends or your parents. If you need your privacy, you should take a hotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Another disadvantage is that it’s very time-consuming, especially if you don’t set your personal limits. It’s great in general, but you should have your own restrictions. You can always do better and more. I work two hours per day, and when the time is over, I leave the computer and I do other things. Today I have 40 e-mails I haven’t answered yet, and I won’t manage to answer them all, so I need limitations.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Was it difficult for you to limit your time?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       It was difficult in the beginning, but now it works really well for me. I saw that Couchsurfing took a too big part in my life. When I felt that it took too much place, I started to do less.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    So we talked about advantages and disadvantages, and you told us some disadvantages. Do you think there is a way you could improve Couchsurfing or the Couchsurfing website?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Oh actually, there’s a lot. That’s why I’m continuing with volunteering in Couchsurfing. Because I think that it keeps changing day by day, and I don’t think it’s perfect! If everything was perfect, there would be no meaning in volunteering.&lt;br /&gt;At the moment I’m working a lot to talk with the higher Ambassadors of Couchsurfing; to make some few changes in the system. I would like to have more local organizations than a huge central one. It’s true that Couchsurfing is a worldwide website and it’s growing so fast...and as I told you, we are looking for the right organization. We have not found it yet but we’re working on it. That's why I am continuing to volunteer. Here in Switzerland it is working, maybe not worldwide, maybe not in other countries. But it’s working here in Switzerland, because Vince and I are very close to people. And we are everywhere... there are some meetings in Geneva, I’ll be there, tomorrow I am going to meet the City-Ambassador of Lausanne and so on. So we are close...last week you missed the Halloween party in Zürich. There were about 250 Couchsurfers. Additionally, it’s working in Switzerland because Switzerland is a little country and we’re really keeping the network close and alive. That’s why I’d like to share it with the world and the entire Couchsurfing community. I am combating a lot to make them understand that if they want to have a strong network, they should stick close to people; close to the members. And if tomorrow Couchsurfing is not like that anymore, I think I will leave my job as a Country-Ambassador and I will just come back as a small member...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    Wow it’s so interesting to see the whole system behind it. As a normal member we just see the profiles and know that somehow it works. We do not see the whole work behind it...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       That’s true, an example of how it works from inside: If you go to the meeting pages on the website, there’s a headline called "Events". They planned to do it in February this year; that when you click on 'Events', the page should show the events in your country. But it didn’t work. It didn’t work because...assuming you are in Switzerland, you are shown the events of Central Asia...so why?...because all the tech.-volunteers are volunteers, and tech.-volunteers have their job like me and spend two hours a day for Couchsurfing, doing their to-do list and they try to do the most important jobs first and that’s all. So yes, the system still works and it’s working great. And I can’t complain...well I complained when the 'Event-page' was not working...but no, I’m a volunteer, they are volunteers...so I can’t complain.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    We talked about the fact that Couchsurfing is growing so fast and that you don’t know if the system will work in the future...and we asked ourselves the question: Does Couchsurfing have a future? Is it a way of travelling that will survive?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       I do not find any reason why it shouldn’t.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      And Couchsurfing is not the only system, there is still Hospitality-Club and...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes there are other sites that are using the same system.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AM:    We were also thinking about "who" is Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Who is the typical Couchsurfer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Actually there is no typical profile. One of my best friends from Couchsurfing is Nomadic- Ambassador living in Paris. He is 45 years old. We’re still talking a lot on the phone, spending one hour per week talking about different Couchsurfing topics. And we are both highly involved in Couchsurfing, so yes, there is no typical range of ages...yes for sure, the main members are between 25 and 28, but there is no typical profile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      But there are mostly younger people...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes, but actually there are also some families with kids. And the eldest Couchsurfer I’ve met is 77 years old.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Ok. But are there any typical character traits that people have on Couchsurfing? For example: curiosity...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes, I think this is what most of the Couchsurfers have: curiosity and open-mindness. I think this is the minimum; the must-have. Because if you’re not curious and not open-minded...it’s the start of the problem. So you asked me before if Couchsurfing changes something in your character. I told you no, because I myself don’t want to be changed by Couchsurfing. But actually it is true that I somehow push further my limits.&lt;br /&gt;Well and of course the travelling mentality we have all in common.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      The possibility to travel has changed during the last decades. Do you think this had an affect on Couchsurfing or the way of how people travel today? Do you think Couchsurfing benefited from the fact that people travel more easily today?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes for sure. First of all if tomorrow we have a petrol crisis and travelling is getting much more expensive, who would then like to come to Switzerland? But yes Servas, this worldwide book existed before... and people travelled by boat and other means, so...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      But the success of Couchsurfing probably depends on Internet and mobility?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes true. But I think even more than on Internet and mobility – because there are other websites that don’t have the same success as Couchsurfing – it depends on the human commitment of each member. And I think this is the key factor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      But other sites like Hospitality Club, they have also human commitment...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Yes that is true. I’m a member of Hospitality-Club as well. But what I think is great about Couchsurfing is the global eagerness to help and to give one's best for the little things one can do for the website. And as an Ambassador I don’t stop telling everybody: "Do the little things you can do. Participate!"  Couchsurfing lays a huge stress on the word "participating"; so participate as you can do and do the best you can.&lt;br /&gt;So back to the question, Couchsurfing probably depends on the Internet, mobility and participation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"BREAK"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Have you had any special experiences with Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Ohh.....lots. But I can tell you a funny story. When I was back in Paris two Greek girls asked me to stay during the weekend, because I wrote into my profile: "I am an engineer and I work a lot during the weekdays so I prefer hosting during the weekend." So they asked me: "Can we stay at your place this weekend?" - "Yeah that's great, just come" And it was so great and we spent such a great time together and at the end of the weekend they asked me: "We have another host as promised, because you told us to stay just for the weekend. But if you don’t mind we would like to stay for the whole week?!" So I said: "Well, as long as you don’t mind visiting Paris on your own, you’re welcome. I have no more guests and there is enough space, so it’s not a problem." So they stayed until the next Saturday. And normally when I was alone in Paris, I cooked only once but a lot, and then I put the rest in the fridge so that I could eat from it during the weekdays. But now they told me: "You know, you cooked for us this weekend...", when I came home the other night, everything was ready. There was a huge meal and everything was clean at my place. So this happened Monday. Tuesday the same. Then I told them: "Please, do not stay at my place tonight, go and visit Paris! If you like to party, go! So Thursday I came home and no one was there. "Ahh, they’re outside, oh my god." So I enter the living room and on the table...the plate and everything was ready and with a little paper: "your dinner is in the oven, we are outside don’t wait for us.".&lt;br /&gt;So it was just the result of such a great connection and communication we had. And when they came home - late- they were drunk. And I told them the other day that if they want, they can use my phone to call someone because it’s for free. And this night they called their mother and they were speaking so loudly on the balcony that they woke up all the neighbours. It was so funny.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Another special experience was the one in Barcelona: My host was from Mexico and during the weekend I was supposed to visit Barcelona but I did not because my host told me: "I have some friends not so far from Barcelona and they are organizing a huge barbecue party." So one of his friends had a house just next to the beach. We spent the whole day, partying; dancing Salsa the whole night. I felt like I was in South America. All his friends were students and came from South America. This kind of unexpected meetings is the best stuff you can have with Couchsurfing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      Have you also had any negative experiences?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Never.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M:      You told us that you are helping people that have problems. What kind of problems are those?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T:       Well. Misunderstandings can happen more easily than we think. Because we didn’t grow up in the same place, because we don’t think the same way and so on. The second problem is that there are people who think Couchsurfing is a dating website. But if you are really checking the profiles of whom is coming to visit your place and of whom is going to host you, this situation should not happen. So some people said that Couchsurfing is not safe but I told those people: "Please, safety is your responsibility! If you’re not checking the profiles of your hosts and your guests, it’s your problem. Because the system is working. If you do not feel comfortable enough you are free to say "no".&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-5174420579108344521?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/5174420579108344521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=5174420579108344521' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5174420579108344521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5174420579108344521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-tooki.html' title='Interview Tooki'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-8871910071780634982</id><published>2008-11-07T19:17:00.008+01:00</published><updated>2009-01-09T15:33:31.727+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Manuel'/><title type='text'>Bericht Nicolas (Host)</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;7.11.08&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Als ich Couch Request für den 1.11. schrieb, meldete ich mich auch bei Nicolas. Leider war er an diesem Wochenende aber in Amsterdam. Aber er lud mich ein, doch am nächsten Wochenende zu kommen, was ich auch tat. Da ich nun schon ein Mal eine Couch gesurft habe, war ich nicht mehr nervös. Ich war sogar sehr gespannt, wie der Abend ablaufen und wen ich treffen würde. Aufgrund meiner Erfahrungen am Wochenende zuvor war ich überzeugt davon, dass die Person sehr offen sein würde und wir eine gute Zeit miteinander verbringen würden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Als ich ankam, stand Nicolas gerade in der Küche und war eifrig daran etwas Thailändisches zu kochen. Da ich selbst auch gerne koche, schnappte ich mir eine Pfanne den Reis und half mit. Sofort war die Stimmung zwischen uns ziemlich gut; wir verstanden uns. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Zum Essen hatten sich kurzfristig noch vier Freunde von Nicolas angemeldet. Wir sassen also zu sechst am Tisch, genossen das vorzügliche Essen und tranken Wein. Die Runde war ziemlich gemischt, vom Wirtschafts- bis zum Philosophiestudenten war fast alles vertreten und so entstand ein sehr spannendes Gespräch. Es handelte vom letzten Abend, der Damenmode, der HipHoper und der Hanf-Initiative. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Etwas später verabschiedeten sich die Freunde und Nicolas und ich brachen auf, um noch ein Konzert zu besuchen. Nicolas zeigte mir ein wenig die Stadt und erzählte, wie sein Alltag so abläuft. Das Gespräch war locker und lustig. In der Bar tranken wir etwas, ein anderer Freund kam noch hinzu. Ich fühlte mich in ihrer Gesellschaft sehr wohl und akzeptiert. Ausserdem traf das Konzert ziemlich gut meinen Geschmack. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Danach zogen wir bis spät in die Nacht um die Häuser und hatten noch eine Menge Spass. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Ich schlief im Wohnzimmer der WG auf einer Matratze, die schon vielen Couchsurfern vor mir als Nachtlager gedient hatte. Am nächsten Morgen stand ich auf, las noch etwas, bis auch Nicolas wach war. Wir führten noch unser &lt;/span&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-nicolas.html"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Interview &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;durch bevor ic&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;h dann ging. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Zimmer für Couchsurfer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288643723030975922" style="margin: 0px auto 10px; display: block; width: 320px; height: 240px; text-align: center;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUJchbcVbI/AAAAAAAAABk/YAHtX3BiNbA/s320/Nicolas.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" align="left"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Reflexion:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Von Anfang an war die Beziehung zum Host sehr gut, offen, freundschaftlich. Wir haben uns gut verstanden und etwa auf dem gleichen Niveau befunden. Es haben sehr gute Gespräche stattgefunden. Ich war erstaunt, dass wir uns so offen begegnet sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Da wir bei ihm zu Hause waren, hat er viele Entscheidungen getroffen, hat aber immer mit mir Rücksprache gehalten und wirkte nie dominant. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Vom Umfeld wurde ich sehr gut aufgenommen und in die Gruppe integriert. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Verfasst von Manuel Vogler&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-8871910071780634982?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/8871910071780634982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=8871910071780634982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8871910071780634982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8871910071780634982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-nicolas-host.html' title='Bericht Nicolas (Host)'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUJchbcVbI/AAAAAAAAABk/YAHtX3BiNbA/s72-c/Nicolas.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-6515166737108766641</id><published>2008-11-07T19:12:00.005+01:00</published><updated>2009-01-09T16:03:06.159+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><title type='text'>Interview Nicolas</title><content type='html'>Name: Nicolas&lt;br /&gt;Alter: 21&lt;br /&gt;Zivilstand: ledig&lt;br /&gt;Beruf: Biologiestudent&lt;br /&gt;Ort/Land: Bern, Schweiz&lt;br /&gt;Wohnverhältnisse: Wohngemeinschaft mit drei Mitbewohnern&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: März 2008&lt;br /&gt;Anzahl der bereits aufgenommenen Couchsurfer: ca. 10&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? Wie hast du davon erfahren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Meine Mitbewohner hier in der WG waren bereits Mitglieder, ich habe über sie von Couchsurfing erfahren und habe dann auch mal ein Profil eröffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warst du anfangs skeptisch, jemanden aufzunehmen, betreffend deiner Sicherheit oder Privatsphäre?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein, ich hatte da überhaupt keine Angst, meine Mitbewohner haben mir erzählt, wie das abläuft. Es waren auch schon Gäste hier, ich hatte also schon ein bisschen Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche Kriterien, nach denen du deine Besucher auswählst?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich schaue, ob jemand Fotos auf seinem Profil hat, ob das Profil auch sonst mehr oder weniger ausgefüllt ist und ob die Person ähnliche Interessen hat. Es werden schon nicht alle aufgenommen, die einen Request schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften schätzt du an einem Couchsurfer und allgemein an einem Menschen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Couchsurfer sind sehr offene und kommunikative Menschen. Muss man ja auch sein, wenn man bei Couchsurfing mitmacht. Mit den Leuten reden zu können, ist schon noch wichtig, sonst wird es schnell einmal mühsam.&lt;br /&gt;Allgemein ist es mir wichtig, dass man es zusammen lustig haben kann und dass der andere eine gute Einstellung hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich, einen Gast aufzunehmen? Geht es dir um kulturellen Austausch oder neue Erfahrungen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Das kommt auf den Surfer an. Kulturaustausch ist nicht mit allen möglich. Aber man bekommt immer andere Ansichten mit. Das ist sehr interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bringt es dich auf einer persönlichen Ebene weiter?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich habe zum Beispiel meine Vorurteile gegenüber Deutschen und Amerikanern stark abgebaut. Ich meine, eigentlich habe ich keine Vorurteile, ich bin ein offener Mensch. Couchsurfing hat mich aber weitergebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was unternimmst du mit deinen Gästen? Was versuchst du ihnen zu vermitteln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das kommt auf den Gast und seine Wünsche an. Manchmal bleiben wir einfach hier und trinken ein Bier, am Montag zum Beispiel ist in Bern gar nichts los. Vielleicht schauen wir etwas fern oder so.&lt;br /&gt;Wenn ich Zeit habe, dann zeige ich den Leute die Stadt, vermittle ihnen, dass wir eine schöne Stadt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du schon besondere Erlebnisse?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja einmal, als ich mich mit jemandem sehr gut verstanden habe. Eigentlich wollte er nur zwei Tage bleiben, es wurden dann aber ganze fünf. Es war einfach eine gute Zeit.&lt;br /&gt;Einmal sind zwei Australier einen Tag zu früh angekommen. Sie wussten, wohin sie mussten, aber nicht, zu welcher Zeit wir abgemacht hatten. Sie sind also hier angekommen und haben unten beim Eingang gewartet. Dummerweise bin ich dann erst um ein Uhr nachts nach Hause gekommen. Sie hatten dann schon den Schlafsack ausgepackt. Ich dachte, als ich unten hineinkam, das seien zwei Penner und hätte sie beinahe rausgeworfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spass, Übernachtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es eine super Idee. Wieso sollte man nicht anderen eine Couch anbieten, wenn man schon genug Platz hat?&lt;br /&gt;Ausserdem bringt es mir Abwechslung in den Alltag und die Welt ins Haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das gefördert werden sollte und irgendwelche globalen Entwicklungen mit sich bringt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja klar. Es werden Vorurteile abgebaut, man lernt Kulturen kennen und die Welt rückt näher zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Identifizierst du dich über Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ja immer mehr, obwohl es nur ein Teil von mir ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es ist halt sehr billig.&lt;br /&gt;Aber man bekommt auch Einsichten in andere Kulturen. Es werden einem andere „ways of life“ gezeigt. Das gefällt vielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft als Gastgeber zu agieren? Mit Familie oder mit 60 Jahren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich glaube schon.&lt;br /&gt;Ich denke nicht, dass Couchsurfing nur vorübergehend existiert. Mit der Globalisierung fangen die Menschen auch an, globaler zu denken und sich für andere zu interessieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interview durchgeführt am 7.11.2008&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-6515166737108766641?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/6515166737108766641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=6515166737108766641' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6515166737108766641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6515166737108766641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-nicolas.html' title='Interview Nicolas'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-8350771625124800468</id><published>2008-11-07T14:00:00.007+01:00</published><updated>2009-01-08T12:25:04.823+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Anne-Murielle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Milena'/><title type='text'>Bericht Tooki</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;7.11.08&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Eigentlich wollten wir das Ganze kurzfristig absagen, da ich an diesem Abend Brian in Empfang nehmen musste und Anne-Murielle halb krank war. Doch Tooki hatte für uns extra ein kleines Couchsurfing Treffen organisiert, so dass noch andere Surfer von ihren Erlebnissen erzählen konnten. Wir entschieden uns dann doch fürs Gehen…zum Glück!&lt;br /&gt;In La-Chaux-de-Fonds erwarteten uns Tooki, der Country Ambassador der Schweiz, Bernard, der City Ambassador von Neuchâtel und Dominic, ein „normaler“ Couchsurfer. Bei Wein und Käse führten wir mit den Dreien ein angenehmes Gespräch. Allerdings dauerte es lange, und Bernard und Dominic mussten sich schon bald wieder verabschieden. Doch Tooki bewies Ausdauer und beantwortete geduldig unsere vielen Fragen über das System und die Community.&lt;br /&gt;Wie dankbar waren wir, dass wir dieses &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-tooki.html"&gt;Interview&lt;/a&gt; durchgeführt haben. Wir hatten ja keine Ahnung, wie das System hinter den Kulissen funktionierte, und was für ein riesiger Aufwand damit verbunden ist. Tooki veranschaulichte uns mit vielen Beispielen aus seinem Leben, wie die Ambassadors das System aufrecht erhalten, was den Schweizer Ambassadors wichtig ist und was Couchsurfing für eine Funktion in seinem Leben hat. Wir haben gemerkt, dass Couchsurfing nicht nur eine Reiseart, sondern für viele Leute ein wichtiges und zeitaufwändiges Hobby ist; ja fast schon einen bestimmten Lebensstil repräsentiert. Der Umgang unter den Ambassadors wirkte sehr kollegial. Wir haben mehr als einmal gehört, dass die Schweiz ein aussergewöhnliches Ambassadorsystem besitzt, worauf wir stolz sein sollten.&lt;br /&gt;Zufrieden und mit einem warm wohligen Bauch (dank Rotwein) machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;Jemand war auf der Heimreise todmüde&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288634981051472626" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUBfrBHGvI/AAAAAAAAAAk/TYPI8zYqeVk/s320/Milen+Tooki.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;und jemand war noch topfit.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288634968604804194" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUBe8pmBGI/AAAAAAAAAAc/qr3tFEgABTc/s320/Anne-Murielle+Tooki.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Verfasst von Milena Müller&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-8350771625124800468?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/8350771625124800468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=8350771625124800468' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8350771625124800468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8350771625124800468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-tooki.html' title='Bericht Tooki'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUBfrBHGvI/AAAAAAAAAAk/TYPI8zYqeVk/s72-c/Milen+Tooki.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-5940816893042438682</id><published>2008-11-01T20:03:00.005+01:00</published><updated>2009-01-09T16:00:56.307+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Manuel'/><title type='text'>Bericht Stefan (Host)</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;1.11.08&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Eigentlich war es schon lange geplant gewesen am Wochenende vom 31. Oktober bis am 2. November zwei Couches in der Schweiz zu surfen und erste Erfahrungen mit Couchsurfing zu sammeln. Da ich aber anscheinend zu spät begonnen habe Anfragen zu schreiben, das war am Montag und Dienstag, habe ich einige Absagen bekommen und die Zeit lief, es wurde immer schwieriger noch etwas zu finden. Meine E-Mails wurden immer verzweifelter. Ich war etwas enttäuscht von den Couchsurfern, denn eigentlich hätte ich etwas mehr Spontanität und Flexibilität erwartet. Wenn ich zurückblicke, erkenne ich einige Gründe dafür, dass ich nicht aufgenommen wurde. Ich war zwei bis drei Tage zu spät, hatte keine Referenzen und ein etwas lieblos gestaltetes Profil. Ausserdem war ich Schweizer und es gab für meine Reise keinen Grund, der die Couchsurfer tatsächlich bewegt hätte. Wäre ich aus fernen Ländern gekommen und hätte notfallmässig eine Couch gebraucht, hätte ich sie so spontan auch gefunden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Am Freitag dann schliesslich schrieb jemand aus St. Gallen zurück, der bereit war mich aufzunehmen. Ich war unglaublich erleichtert. Stefan stellte nur zwei Bedingungen: ich musste an meinem Profil arbeiten und ich sollte an die Geburtstagsparty einer Freundinn mitkommen. Beides war für mich kein Problem und so machte ich mich am Samstag 1. November auf um mit dem Zug nach St. Gallen zu fahren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Es war schon etwas merkwürdig, ohne zu wissen was einen erwartet alleine durch die Schweiz zu fahren. Ich war mir nicht sicher, wie der Abend ablaufen würde und war tatsächlich etwas nervös. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;In St. Gallen angekommen, war ich etwas orientierungslos. Aber ich hatte eine Wegbeschreibung dabei und war bald auf dem richtigen Weg. Ich habe das Haus gefunden, klingle. Stefan macht auf, ich steige die Treppe hinauf. Er wohnt im obersten Stock in einer Zweizimmerwohnung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Die Begrüssung war freundlich aber nicht übertrieben. Stefan arbeitete gerade noch am Computer, ich sah mich kurz in der Wohnung kurz um. Wir plauderten ein wenig, ich erklärte ihm unsere Maturarbeit und wir begannen mit dem Interview. Er war begeistert von der Idee und beantwortete die Fragen gut und ausführlich. Langsam hatte ich das Gefühl, dass das Eis ein wenig schmolz. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Kurz bevor wir mit dem &lt;/span&gt;&lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-stefan.html"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Interview&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt; fertig waren, kam Stefans Bruder. Wir machen uns bereit für die Party. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Die Geburtstagsparty wurde von einer engagierten Couchsurferin gegeben. Sie hatte ihre Freunde und Bekannten eingeladen, die Party aber auch als offiziellen Event auf der Website ausgeschrieben. Es konnte sich also jeder Couchsurfer, der Lust hatte, anmelden und vorbeischauen. Das erstaunte mich eigentlich, ich fand den Gedanken aber auch faszinierend. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Wir gingen zu Fuss, das Fest fand lediglich drei Häuser weiter statt. Stefan und sein Bruder trugen sogar Laptop und Beamer mit, für Karaoke wie sie mir erklärten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Als wir auf die Party kamen, war ich erstaunt. Etwa zwanzig Leute sassen an zwei Festbänken im nun ziemlich vollen Essbereich der WG. Es wurden Spaghetti gegessen, auf den Tischen standen Flaschen mit Rotwein und Bier. Die Stimmung war heiter. Alle diskutierten miteinander. Englisch, Schweizerdeutsch und Spanisch. Ich sagte allen Hallo, wurde mit Namen und Gesichtern überschwemmt. Ab und an kam die Frage, wer ich denn sei und die Antwort „ich bin Couchsurfer und übernachte bei Stefan“ schien alle vollkommen zufrieden zu stellen. Ein voller Teller Spaghetti wurde mir in die Hand gedrückt und ich nahm an einem der Tische Platz. Mein Gegenüber wünschte mir einen guten Appetit und fragte, ob ich auch ein Bier wolle. Auf mein Nicken ging er zum Kühlschrank und holte uns zwei. Wir assen, ich erzählte nun doch noch etwas genauer, wer ich bin. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Ich hatte das Gefühl, alle würden sich kennen und des Öfteren zusammen Spaghetti essen. Weil es mich wunder nahm, fragte ich meinen Nachbarn, ob das so stimme. Er lachte und sagte, er kenne niemanden, er sei nur der Freund eines Freundes. Aber natürlich auch Couchsurfer und so war er hierher gekommen. Anscheinend geht es den meisten etwa so. Irgendwoher kennen sie jemanden, der in dieses Wohnzimmer eingeladen wurde. Auch gab es zwei, drei Leute, die niemanden kannten und über die Website von der Party erfahren haben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Viele waren Schweizer, die meisten aus der Region. Freunde eben. Dann gab es aber auch noch den Lateinamerikanischen Reisenden, der seit etwa zwei Wochen in dieser Region Couches surfte und ein Aupair Mädchen aus den USA, das mal wieder aus dem Haus wollte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Die Stimmung war gut, alle waren sehr offen und es entwickelten sich spannende Gespräche und Diskussionen. Vor allem die Amerikanerin musste sich wehren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Die Zeit schritt voran, langsam leerten sich die ersten Flaschen und die Stimmung wurde heiterer. Im Wohnzimmer wurde Karaoke gesungen und getanzt, in der Raucherloge im Estrich entspannt. Gäste aus aller Welt kamen und gingen. Die Stimmung war sehr gut. So ging es die ganze Nacht, bis ich schliesslich etwa um fünf Uhr dreissig mit Stefan nach Hause ging. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Ich warf mich auf die Couch, schlief ziemlich schnell ein und wurde nach ein paar Stunden, es waren nicht viele, von der Sonne geweckt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Nach einem eher kurzen Frühstück beendeten wir noch das Interview, schwatzen noch ein wenig und dann brach ich auf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Reflexion:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Die Beziehung zu meinem Host war freundlich und offen. Er hat mich sehr schnell akzeptiert. Es war eine freundschaftliche Beziehung, hat sich aber nach dem Besuch nicht weiter entwickelt. Da wir nicht allzu viel Zeit zusammen verbracht haben, haben keine persönlichen Gespräche stattgefunden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Was ich beobachtet habe, ist die offene Haltung, die mir und anderen entgegengebracht wurde. Man hat sich für andere interessiert und deren Meinung akzeptiert. Ich wurde sehr gut in die Gruppe aufgenommen und integriert. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Die Diskussionen waren gut, z.B. als es um das amerikanische Militär ging. Ich habe etwas dazugelernt und kann mir jetzt etwa ein Bild davon machen. Von einem kulturellen Austausch zu sprechen, wäre übertrieben, da ich ja in der Schweiz geblieben bin. Was mir aber auf jeden Fall vermittelt wurde, war der Couchsurfing Spirit.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Verfasst von Manuel Vogler&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-5940816893042438682?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/5940816893042438682/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=5940816893042438682' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5940816893042438682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5940816893042438682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/bericht-stefan-host.html' title='Bericht Stefan (Host)'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-3134291579066188683</id><published>2008-11-01T20:02:00.006+01:00</published><updated>2009-01-09T16:11:10.990+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><title type='text'>Interview Stefan</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Name: Stefan &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWULCCpbBGI/AAAAAAAAABs/jIb3GmgNeG8/s1600-h/P1010904.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288645467114767458" style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right; width: 226px; height: 300px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWULCCpbBGI/AAAAAAAAABs/jIb3GmgNeG8/s320/P1010904.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alter: 25&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zivilstand: Ledig&lt;br /&gt;Beruf: Lehrer&lt;br /&gt;Ort/Land: St. Gallen, Schweiz&lt;br /&gt;Wohnverhältnisse: Zwei-Zimmer Wohnung, wohnt alleine&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: April 2007&lt;br /&gt;Anzahl der bereits aufgenommenen Couchsurfer: 11&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? Wie hast du davon erfahren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Vor ca. zwei Jahren war ich in London. Durch ein Missverständnis hatte ich eine Nacht zu wenig im Hostel gebucht. Ich suchte also noch ein Hotel, aber es war alles voll. Jemand in der Jugendherberge hat dann mal Couchsurfing erwähnt, ich habe es mir angeschaut und mich auch gleich registriert. Leider hat es für diese Nacht dann nicht mehr gereicht. Als ich aber zurück in der Schweiz war, habe ich mein Profil fertig ausgefüllt und bin dann auch an die Paella in Gossau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warst du anfangs skeptisch, jemanden aufzunehmen, betreffend deiner Privatsphäre? Oder hattest du Bedenken wegen der Sicherheit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, überhaupt nicht. Ich muss aber sagen, dass ich zuerst selber aktiv gesurft bin und einige Erfahrungen gesammelt habe, bevor ich jemanden aufgenommen habe. Meinen ersten Gast habe ich dann auch gekannt. Ich hatte also gar keine Hemmungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche Kriterien, nach denen du deine Besucher auswählst?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Profil sollte einigermassen ausgefüllt sein, mindestens ein Foto sollte auch da sein. Wer keine Referenzen hat, darf auch keine Freiheiten geniessen. Das heisst, er muss halt kommen, wenn ich komme, und bekommt keinen Schlüssel.&lt;br /&gt;Ansonsten ist man bei mir eigentlich ziemlich frei, bis auf die Hausregeln, aber die sind nicht weiter speziell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften schätzt du an einem Couchsurfer?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Die Couchsurfer sind sich alle ziemlich ähnlich. Es ist halt meistens ein bestimmter Typ von Mensch, der bei Couchsurfing mitmacht. Die Leute sind meist gebildet, haben Internet, sind also nicht allzu arm, schon gar nicht diejenigen, die sich eine Reise in die Schweiz leisten können. Dann muss man halt Englisch können, sonst kann man sich international nicht verständigen. Couchsurfer sind natürlich weltoffen und unkompliziert, junge Leute halt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich, einen Gast aufzunehmen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Es ist cool, denn man lernt die ganze Welt kennen. Man lernt viel über Bräuche und Lebensarten. Man lernt einfach extrem viele Leute kennen und es ist halt wie ein bisschen Ferien, wenn ein Gast hier ist.&lt;br /&gt;Ich finde es auch cool, denn die Leute, die hier sind, werden weniger als Touristen abgestempelt und erfahren auch etwas über die Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was unternimmst du mit deinen Gästen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Meist gehe ich mit ihnen etwas trinken. Ich bin aber auch schon zum Abendessen eingeladen worden von meinen Gästen. Wenn ich mal keine Zeit habe, dann tut es mir leid, dann muss der Gast sich selbst unterhalten. Aber es sind ja alle erwachsene Leute.&lt;br /&gt;Ich habe auch schon Couchsurfer mit in mein Alltagsleben, also in die Schule, mitgenommen. Die Schüler haben zwar nichts verstanden, aber sie hatten riesige Freude.&lt;br /&gt;Sonst nehme ich sie einfach mit an Partys oder Couchsurfing Events.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du schon besondere Erlebnisse?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Events sind immer super. Man trifft die besten Leute aus der ganzen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein, überhaupt nicht. Ausser vielleicht ein, zwei Mal zu viel Alkohol.&lt;br /&gt;Einmal wollte ich auch eine Couch surfen, was dann aber ziemlich spontan dann doch nicht klappte und ich musste dann eine Notfall-Couch surfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist eine Notfall- Couch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In einigen Gruppen, in Länder- oder Städtegruppen, gibt es sogenannte Notfall-Couches, die man ganz spontan noch surfen kann, sozusagen last minute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spass oder gratis übernachten?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Was mich fasziniert ist, dass sich die Welt durch Couchsurfing vernetzt. Man beginnt global zu denken. Oft hört man Dinge so wie sie sind, man bekommt im Gespräch viele ungefilterte Informationen über ein Land und seine Bevölkerung. Eine Information ist sehr viel wertvoller, wenn sie von jemandem gegeben wurde, der auch betroffen ist. Ich weiss etwas über ein Land, nicht weil ich in der Zeitung etwas gelesen habe, sondern weil ich mit jemandem, der betroffen ist, geredet habe.&lt;br /&gt;Durch Couchsurfing werden auch ganz viele Vorurteile abgebaut oder auch bestätigt, man kommt in eine Situation, in der man ein Vorurteil bewerten kann.&lt;br /&gt;Ich glaube auch, dass nicht jeder bei Couchsurfing beitreten sollte, sondern nur jene, die sich mit diesem Gedanken, die Welt näher zusammenzubringen, identifizieren können. Es geht nicht nur ums Übernachten. Ein Ziel von Couchsurfing ist es, ein so enges Netzwerk wie möglich zu schaffen und den Austausch zu maximieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile von Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ein Vorteil ist sicher, dass es gratis ist. Man darf auch nicht abstreiten, dass dieser Punkt sehr wichtig ist. Auf mich trifft es inzwischen aber nicht mehr so zu, da ich inzwischen selber verdiene.&lt;br /&gt;Man bekommt natürlich tolle Insidertipps von den Einheimischen und entdeckt Dinge, die nicht in einem Guide stehen. Das fängt beim Bier an und geht bis zu den Sehenswürdigkeiten. Man erfährt, was sich lohnt und was gut ist.&lt;br /&gt;Normalerweise hat man auf einer Reise vor allem mit anderen Touristen zu tun, über Couchsurfing kann man schnell intensiven Kontakt zur Bevölkerung aufnehmen.&lt;br /&gt;Faszinierend ist auch, dass es schon an so vielen Orten auf der Welt Couchsurfer gibt und man praktisch überall übernachten kann.&lt;br /&gt;Nachteile gibt es eigentlich nicht viele. Man muss sich während seines Aufenthalts an die Regeln des Gastgebers halten und so ist man eventuell etwas eingeschränkter als sonst. Man ist eben nicht König, sondern Gast.&lt;br /&gt;Dann gibt es halt schon ein Risiko. Orientiert man sich aber an den Sicherheitsmassstäben der Website, wird dieses Risiko minimiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Grund ist sicher, dass es gratis ist. Diesem Punkt haben auch die Medien viel Aufmerksamkeit gewidmet.&lt;br /&gt;Aber ich denke, dass der Hauptgrund schon ist, dass man Leute kennen lernen und Spass haben will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft als Gastgeber zu agieren? Zum Beispiel mit Familie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Klar! Ein Couchsurfer ist keine grosse Belastung und soll es auch nicht sein. Man muss wegen eines Gastes nicht gleich das halbe Leben umstellen, er will ja auch den Alltag sehen.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288647340726725970" style="margin: 0px auto 10px; display: block; width: 240px; height: 320px; text-align: center;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWUMvGZUrVI/AAAAAAAAAB8/kQkwRlDKynk/s320/P1010908.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Interview durchgeführt am 1.11.2008&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-3134291579066188683?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/3134291579066188683/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=3134291579066188683' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3134291579066188683'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/3134291579066188683'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/11/interview-stefan.html' title='Interview Stefan'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWULCCpbBGI/AAAAAAAAABs/jIb3GmgNeG8/s72-c/P1010904.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-6749177588186752404</id><published>2008-10-17T20:21:00.007+02:00</published><updated>2009-01-08T10:50:33.008+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Anne-Murielle'/><title type='text'>Bericht Manuela (Host)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;17.10.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte beschlossen, Manuela Brownies mitzubringen. Natürlich hatte ich dazu eine Backmischung verwendet, aber ich wollte ja auch, dass man sie essen konnte. Ambitionen, was das Backen anging, hatte ich noch nie besessen. Eigentlich wollte ich dieses Mal vor allem ein etwas persönlicheres Gastgeschenk mitbringen als ich dies bei Andrea tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manuela hat für uns beide köstliche Fajitas herbeigezaubert, und ich war froh, konnte ich mit meinem Nachtisch etwas zu unserem Abendessen beitragen. Ihre Kochkünste waren wirklich beeindruckend. Ein paar Stunden zuvor holte sie mich am Bahnhof in Solothurn ab, und gemeinsam liefen wir zu ihrer Wohnung. Der Umgang war von Anfang an herzlich, wir verstanden uns gut. So war es denn auch nicht erstaunlich, dass wir unsere Zeit von halb acht Uhr abends bis halb zwölf mit Reden verbringen konnten. Gott und die Welt, Zukunftsträume und -möglichkeiten, Samstage und Sonntage im Vergleich, ihr Berufs- und mein Schulalltag, Gemüse, ihr Gewürzschrank, schwedische Bands und ihr Schuhregal waren nur einige unserer Gesprächsthemen.&lt;br /&gt;Leider hatte sie am anderen Tag Frühschicht, sie war Pflegefachfrau von Beruf oder genauer gesagt auf dem Weg dorthin, und so endete unser gemeinsamer Abend auch schon um zwölf Uhr. Sie erzählte mir vom Leben einer Pflegefachfrau to be; von den unregelmässigen Arbeitszeiten, die einem die Ausübung eines festen Hobbys fast verunmöglichen und auch von den davon entstehenden Schwierigkeiten, sich mit Freunden zu treffen. Man lebe einen anderen Rhythmus, irgendwie. Sie gab mir noch ein paar Tipps, was ich mir am anderen Morgen in Solothurn anschauen könne, und den Schlüssel zu ihrer Wohnung, denn sie werde schon früh aus dem Haus sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reflexion:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl Manuela und ich nur einige Stunden miteinander verbrachten, war es doch eine intensive Begegnung. Wieder bin ich mit einer vollkommen anderen Lebenssituation und einem anderen Lebensstil konfrontiert worden, und wieder habe ich diese Konfrontation sehr geschätzt.&lt;br /&gt;Miteinander zu Abend essen kann man schon fast als Couchsurfingbrauch bezeichnen, da dies unter Couchsurfern oft durchgeführt wird. Auch Ratschläge, wie sie sie mir gegeben hat, erteilen Hosts oft ihren Guests. Die Tatsache, dass sie mir ihren Wohnungsschlüssel überliess, zeugte von dem grossen Vertrauen, das sie in mich hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Impressionen von meinem Besuch bei Manuela&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLaaNjthI/AAAAAAAAADs/0mUq-CoLQxs/s1600-h/manuela4.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288856991989741074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLaaNjthI/AAAAAAAAADs/0mUq-CoLQxs/s320/manuela4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288856985929906850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLaDox-qI/AAAAAAAAADk/7BRLLZZgEMQ/s320/manuela3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLaHmuDzI/AAAAAAAAADc/xRXLDo1PZmY/s1600-h/manuela2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288856986995003186" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLaHmuDzI/AAAAAAAAADc/xRXLDo1PZmY/s320/manuela2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLZjXaQ1I/AAAAAAAAADU/EDuoTaIRbPs/s1600-h/manuela.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288856977267114834" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLZjXaQ1I/AAAAAAAAADU/EDuoTaIRbPs/s320/manuela.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zum Interview mit Manuela geht es &lt;a href="http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-manuela.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Verfasst von Anne-Murielle Hollinger&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-6749177588186752404?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/6749177588186752404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=6749177588186752404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6749177588186752404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/6749177588186752404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/bericht-manuela.html' title='Bericht Manuela (Host)'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXLaaNjthI/AAAAAAAAADs/0mUq-CoLQxs/s72-c/manuela4.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-8879370195489596080</id><published>2008-10-17T18:00:00.003+02:00</published><updated>2009-01-08T10:52:20.078+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interviews Hosts'/><title type='text'>Interview Manuela</title><content type='html'>Name: Manuela &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXMrIvr8KI/AAAAAAAAAD0/PrGUodVs3Kc/s1600-h/Foto%2520Manuela.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288858378870452386" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 213px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXMrIvr8KI/AAAAAAAAAD0/PrGUodVs3Kc/s320/Foto%2520Manuela.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alter: 21&lt;br /&gt;Zivilstand: ledig, in einer Beziehung&lt;br /&gt;Beruf: Pflegefachfrau in Ausbildung&lt;br /&gt;Ort/ Land: Zuchwil, Kanton Solothurn, Schweiz&lt;br /&gt;Wohnverhältnisse: alleine wohnend, Zweizimmerwohnung&lt;br /&gt;Bei Couchsurfing aktiv seit: November 2007&lt;br /&gt;Anzahl der bereits aufgenommenen Couchsurfer: 5&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie bist du zu Couchsurfing gekommen? Wie hast du davon erfahren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eine Kollegin ist bei Hospitalityclub dabei und hat tolle Erfahrungen gesammelt. Von Couchsurfing habe ich in einer Zeitschrift erfahren. Bin bei Hospitalityclub auch angemeldet, mir gefällt Couchsurfing jedoch besser. Es ist mir sympathischer von der Gestaltung, den Profilen her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warst du anfangs skeptisch, jemanden aufzunehmen, betreffend deiner Sicherheit oder Privatsphäre?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich habe mich sehr auf den ersten Gast gefreut und war eigentlich nicht skeptisch, sondern neugierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche Kriterien, nach denen du deine Besucher auswählst?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;-nehme eher Frauen auf&lt;br /&gt;-Leute, welche einige Kommentare haben&lt;br /&gt;-Einige Fotos geben auch ein wenig ein Bild von der Person&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Eigenschaften schätzt du an einem Couchsurfer?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;-Zuverlässigkeit (Wenn jemand zusagt, kommt er auch und abgemachte Treffpunkte werden eingehalten)&lt;br /&gt;-Offenheit (Ich freue mich sehr über Gespräche und erfahre gerne etwas über meine Gäste oder Gastgeber)&lt;br /&gt;-Ich erwarte auch, dass sich Gäste ein bisschen anpassen können (Beispielsweise akzeptieren, dass ich um 22.00 Uhr schlafen muss und daher nicht mehr allzu viel Lärm machen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was motiviert dich, einen Gast aufzunehmen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mich interessieren andere Kulturen, andere Werte und Normen. Ich führe gerne Gespräche über mir (noch) fremde Dinge. Ausserdem ist Couchsurfing ein Geben und Nehmen, und ich reise ja auch gerne mal irgendwo hin und freue mich, wenn ich jemanden finde, der mir eine Couch bietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was unternimmst du mit deinen Gästen? Was versuchst du ihnen zu vermitteln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bisher hatte ich leider niemanden, dem ich etwas besonders „Schweizerisches“ bieten konnte. Dies würde mir Spass machen. Ich habe jedoch mit den Gästen gekocht und zu Abend gegessen. Abends war ich mit einer Couchsurferin in der Stadt. Viel Zeit, um meine Gäste herumzuführen, habe ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie intensiv waren bisher die Besuche?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bloss Kontaktknüpfung. Ich weiss jedoch, dass ich auch herzlich willkommen wäre in ihrem Zuhause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Besonderes Erlebnis?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Alle haben mir ein kleines Präsent mitgebracht. Dies scheint so eine Art ungeschriebene Regel zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hattest du auch schon negative Erlebnisse?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine Couchsurferin hat die meiste Zeit ihres Aufenthaltes in meiner Wohnung verbracht. Bei 5 Tagen wird es da etwas eng. Vor allem konnte ich nicht recht verstehen, weshalb man in einer fremden Stadt die Zeit vor Laptop und TV verbringt im Sommer. Wir waren leider nicht so auf derselben Wellenlänge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hast du schon mal erlebt, dass Couchsurfing als Datingplattform missbraucht wurde?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch schon Anfragen bekommen, wo ich mir ziemlich sicher war, dass es eher eine Datinganfrage ist. Habe dann klar gesagt, dass ich dies nicht in Ordnung finde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat Couchsurfing eine tiefere Bedeutung für dich als nur Kontaktknüpfen, Spass, Übernachtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es ein Projekt, das gefördert werden sollte und irgendwelche globalen oder gesellschaftlichen Entwricklungen mit sich bringt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das auf jeden Fall. Für budgetärmere Leute bietet dies eine tolle Möglichkeit, herumzukommen. Ausserdem lässt es einen viel näher an ein Land bringen, die Erfahrungen sind wohl ausgeprägter als bei einer Hotelreise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dich persönlich mit der Couchsurfingphilosophie identifizieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Für mich ist es hauptsächlich Spass und Interesse an den fremden Kulturen, weshalb ich bei Couchsurfing dabei bin. Die Leute, die bei Couchsurfing Mitglied sind, sind meistens auch schon recht offen, sonst würden sie ja nicht mitmachen. „Creating a better world…“ finde ich schon etwas krass ausgedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile von Couchsurfing?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Vorteil: Kennenlernen von anderen Menschen, Ländern und Kulturen und die Möglichkeit gratis übernachten zu können&lt;br /&gt;Nachteil: Ganz sicher sein kann man nie…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir Gründe vorstellen, wieso diese Art von Reisen so stark zum Trend wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Weil das Bedürfnis, zu reisen gross ist. Vor allem auch bei jungen Leuten mit geringem Einkommen. Ausserdem ist die Offenheit für andere Kulturen wohl grösser geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft als Gastgeber zu agieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja. Ich fände es auch toll, Familien mit Kindern aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;Dieses Interview wurde am 25.11. 08 via E-Mail geführt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-8879370195489596080?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/8879370195489596080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=8879370195489596080' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8879370195489596080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/8879370195489596080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2008/10/interview-manuela.html' title='Interview Manuela'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_8IemfsJ6ldA/SWXMrIvr8KI/AAAAAAAAAD0/PrGUodVs3Kc/s72-c/Foto%2520Manuela.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1154417787323805398.post-5700092086632227164</id><published>2008-10-16T19:31:00.007+02:00</published><updated>2009-01-18T22:53:31.253+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichte Anne-Murielle'/><title type='text'>Bericht Andrea* (Host)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;16.10.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knapp habe ich den Zug noch erwischt. Nach einer gestressten halben Stunde, in der es galt, alles Benötigte – Kamera, Block, Papier, Interviewvorgabe, alle unverzichtbaren Übernachtungsutensilien, Adresse meines Gastgebers – aus den verschiedensten Ecken unseres Hauses zusammenzutragen, sass ich nun, erschöpft aber zufrieden, im Zug. Erstaunlicherweise war es sogar der richtige, wie ich beim Anfahren erleichtert feststellte, denn unter enormsten Zeitdruck, immer fokussiert auf die Zeiger der Bahnhofsuhr, hatte ich während meines (aufgrund der vollgepackten Tasche eher umständlichen, bzw. nicht gerade eleganten) Sprints vollkommen vergessen, nachzusehen, wohin der Zug eigentlich fuhr, in den ich laut schnaufend zu steigen beabsichtigte.&lt;br /&gt;Ich war etwas nervös. Die Nervosität kam daher, so dachte ich, weil überhaupt nicht wusste, was auf mich zukam und auf was ich mich genau einliess. Dabei stimmte dies nicht einmal. Ich kannte Namen, Alter, Vorlieben, Lebensphilosophie, bisherige Gastgeber- und Reiseerfahrungen meiner Gastgeberin Andrea, hatte Bilder von ihr und meinem zukünftigen Schlafplatz gesehen. Ich wusste sogar, wann sie sich bei Couchsurfing angemeldet hatte, nämlich vor einem Jahr, genau am Tag vor meinem Geburtstag. Ich hätte wahrscheinlich alle ihre Lieblingsbands aufzählen können. Okay, vielleicht drei davon, denn es waren ziemlich viele. Ja, ich hatte das Profil gründlich gelesen und mir eine ungefähre Vorstellung davon gemacht, was mich erwarten würde.&lt;br /&gt;Dennoch. Beim Durchlesen von Andreas Referenzen und solcher, die ich auch auf anderen Profilen fand, fielen die Beschreibungen der gemeinsamen erlebten Zeit und der getroffenen Person immer überdurchschnittlich positiv aus. Easy-going, open, nice, warm-hearted, sympathic, und funny schienen eigentlich alle Couchsurfer zu sein. Es schien ausserdem schon fast Pflicht, &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;i style=""&gt;„&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;a great time“ mit seinem Host oder seinem Surfer zu verbringen und „a lot of fun“ zu haben. Ich fing an, mich zu fragen, wie „nice“ und „funny“ ich eigentlich wirklich war, und ob es wohl ausreichte, um anschliessend auch so in einer Referenz beschrieben zu werden. Ein gewisser sozialer Druck war vorhanden, obschon ich wusste, dass es keine negativen Auswirkungen auf den weiteren Verlauf meines Lebens haben würde, wenn Andrea und ich nicht viel miteinander anzufangen wussten. Hinzu kam, dass meine Reise auf eine gewisse Weise inszeniert war. Es bestand keinerlei Notwendigkeit, an einem Donnerstagnachmittag nach der Schule zwei Stunden Zug zu fahren, irgendwo zu übernachten und am nächsten Morgen wieder pflichtgemäss in die Schule zurück. Ich war nicht auf einen Schlafplatz angewiesen. Ich befürchtete, die fehlende Notwendigkeit könnte die Erfahrung irgendwie beeinträchtigen, bzw. ein verfälschtes Bild davon abgeben, wie es bei einer Couchsurfingübernachtung wirklich zu und her geht.&lt;br /&gt;Anyway, ich wurde von meinen Gedanken abgelenkt durch ein Gespräch zweier Männer, die sich mit mir ein Abteil teilten. Der eine, so stellte sich heraus, war Maler, nebenberuflich, hauptberuflich war er nämlich Finanz… hm. Etwas mit Finanzen. Ich verbrachte den Rest der Fahrt damit, über Kunst und ihre Definition zu philosophieren, und durfte mir eine ganze Serie abstrakter Landschaftsbilder auf einem 1.5 Zoll-Handy-Display anschauen. Die Fahrt ging schnell vorüber, wollte ich damit eigentlich sagen.&lt;br /&gt;Die Nervosität kehrte aber zurück, als ich endlich aus dem Zug stieg und vergebens in meiner Tasche nach Andreas Adresse kramte. Ich hatte sie zu Hause noch ausgedruckt, und sie im Stress im Drucker liegen gelassen. Mitsamt Telefonnummer. Im selben Moment, wie ich mir die Abwesenheit von Andreas Daten erklärte, fiel mir ein, dass ich auch vergessen hatte, ein Gastgeschenk für sie zu organisieren. Ich wollte auf keinen Fall mit leeren Händen bei ihr auftauchen, da ich ihre Gastfreundschaft ohnehin schon beanspruchte, ohne wirklich auf eine Übernachtung angewiesen zu sein. Ich hatte keine Adresse, keine Telefonnummer, kein Mitbringsel und – was in jenem Moment fast das Schlimmste war – weder Schirm noch Kapuze, denn es regnete in Strömen.&lt;br /&gt;Irgendwie habe ich es dann doch noch zu Andrea geschafft. Mit einer kleinen Schachtel Migros-Pralinen-Schokolade (Originalität war kein Kriterium, nach dem ich mir ein Mitbringsel noch hätte beschaffen können) im Gepäck, völlig durchnässt, eine halbe Stunde zu spät, aber ich war da. Erstaunlicherweise konnte ich mich noch an die Strasse erinnern, an der sie wohnte, und fragte mich meinen Weg durch, bis ich schliesslich vor dem richtigen Gebäude stand und ihren Namen auf einem kleinen schwarzen Schildchen neben der Klingel entdeckte.&lt;br /&gt;Meine anfangs verspürten Zweifel verschwanden im gleichen Moment, als Andrea mich begrüsste. Sie bat mich, hereinzukommen, und bot mir sofort eine Tasse Tee an. Sie war mir wirklich vom ersten Moment an sympathisch, und das Gespräch mit ihr lief wie von selbst. Insgeheim dachte ich, dass die Referenzen, die ihre Persönlichkeit und ihre Gastgebereigenschaften so priesen, vollkommen der Wahrheit entsprechen mussten. Ich erzählte ihr von den Umständen, die mir die Suche nach ihrem Haus erschwert hatten, von meiner Arbeit, sie erzählte ein bisschen aus ihrem Leben, dem Leben einer Primarlehrerin. Bewaffnet mit meiner Tasse Tee machte ich mich auf, ihre Wohnung zu inspizieren, während sie noch eine Schullektion für den darauffolgenden Tag organisierte. Mit gutem Gewissen konnte sie mich eine halbe Stunde lang alleine lassen, und ich nutzte die Zeit, um – mit Andreas ausdrücklicher Erlaubnis- meine Haare trocken zu föhnen.&lt;br /&gt;Später begann ich, sie zu interviewen, und sie gab sich Mühe, die Fragen überlegt und ausführlich zu beantworten. Dann auf einmal wurden wir unterbrochen, weil ihr Telefon klingelte. Der Anruf sollte ziemlich lange dauern. Eine ihre muslimischen Schülerinnen war am Apparat, die Andrea mitteilen wollte, dass sie am nächsten Tag nach dem Sport nicht mit den anderen Mädchen duschen werde, auf ausdrücklichen Wunsch ihres Vaters. Der Hörer wurde vom Mädchen an ihren Vater weitergereicht, und Andrea musste sich auf eine längere Diskussion mit ihm einlassen. Ich bekam während des Gesprächs ziemlich gut die verschiedenen Positionen und den genauen Inhalt des Duschkonflikts mit. Andrea zeigte eine erstaunliche Geduld, Diplomatie, und besass gleichzeitig einen grossen Durchsetzungswillen. Ich war beeindruckt, wie sie mit der Situation umging. Nach dem Telefongespräch schweifte die Diskussion etwas vom Interview ab, sie erzählte mir von den Schwierigkeiten in ihrem Beruf, wie eben beispielsweise die Überbrückung kultureller Unterschiede und die Integration von Ausländern. Ihre Erzählungen zeigten mir, wie anspruchsvoll der Beruf einer Primarlehrerin in der heutigen Zeit war.&lt;br /&gt;Nach dem Interview machten wir uns auf zur Geburtstagsparty einer ihrer Freunde. Wir gingen zu Fuss – es regnete glücklicherweise nicht mehr – und so erhielt ich einen Eindruck der Stadt, wenn auch bei Nacht. Während wir nebeneinander her trotteten, erzählte sie mir von einem Polterabend, den sie letztens für eine Freundin organisierte. Sie befand sich momentan in der Situation, in der alle ihre Freunde begannen, zu heiraten. Ich, zehn Jahre jünger als sie, durchlebte momentan einen vollkommen anderen Lebensabschnitt; die letzten Monate an der Kantonsschule fühlte ich mich unsicher und orientierungslos, was das Leben nach der Kanti betraf. Ich überlegte mir, wie mein Leben wohl in zehn Jahren aussehen würde, und konnte mich schwer mit der Vorstellung abfinden, dass auf einmal mein ganzes Umfeld von einer Heiratswut gepackt werden würde.&lt;br /&gt;Es wurde ein Spaziergang zweier Frauen, von der die eine Einblick in einen noch kommenden Lebensabschnitt erhielt, die andere in einen bereits vergangenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Party wurde ich von Andrea als ihre Couchsurferin vorgestellt. Ihr Freund, das Geburtstagskind, bzw. der Geburtstagsmann, kannte ihr Engagement bei Couchsurfing, und stellte sich mir auf Englisch vor. Kurz wurde erklärt, dass ich Schweizerdeutsch beherrsche, da ich nur ein Kanton weiter wohnte. Ich genoss den Abend in vollen Zügen. Abwechselnd redete ich mit Andrea oder ihren Freunden, oder den Freunden ihrer Freunde. Ich wurde in die gut in die Gruppe integriert, und es ergaben sich viele interessante Gespräche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder zu Hause bei Andrea, es war inzwischen schon früher Morgen, übergab ich ihr noch mein Gastgeschenk, etwas beschämt über meine Einfallslosigkeit. Das Geschenk war ausserdem nicht nur etwas unoriginell, sondern entsprach eigentlich auch nicht Andreas Geschmack, wie ich im Verlauf des Abends erfahren hatte. Sie ass lieber Salziges. Das hätte auf dem Profil stehen sollen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reflexion:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der ersten Begegnung mit Andrea fragte ich mich, wie viele der erwarteten Eigenschaften eines Couchsurfers ich erfülle. Da die Couchsurfer alle ähnlich positiv in ihren Profilen beschrieben wurden, hatte ich das Gefühl, selbst einem Typus Couchsurfer angehören zu müssen, was meine Charaktereigenschaften betraf, um den Anforderungen zu entsprechen.&lt;br /&gt;Zusätzlich lastete durch die fehlende Notwendigkeit, bei Andrea übernachten zu müssen, der Druck auf mir, eine unterhaltsame Zeit mit ihr zu verbringen. Auch die Referenzen, die man allgemein auf Profilen liest, verstärkten diesen Druck noch mehr, da überall von viel Spass und einer lustigen, gemeinsam verbrachten Zeit die Rede ist.&lt;br /&gt;Meine Erfahrung zeigte mir aber, dass wir eine gute Zeit miteinander verbracht hatten, ohne uns gross darum zu bemühen. Wir beide waren offen und respektvoll der anderen Person gegenüber, was zu einem lockeren Umgang führte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erstes Couchsurfingerlebnis fiel überraschend positiv aus. Ich schätzte Andrea als Person sehr, ihre Gastgeberfähigkeiten und die Konfrontation mit einem völlig anderen Leben. Da die Distanz zwischen unseren Wohnorten relativ kurz ist, herrschten keine kulturellen Unterschiede vor. Obwohl so auf der kulturellen Ebene kein Austausch stattfand, erhielt ich dennoch einen lehrreichen Einblick in Andreas Leben.&lt;br /&gt;Ich wurde auch sofort in ihren Alltag integriert, wenn auch nur für kurze Zeit. Ich durfte mir ein interessantes Telefongespräch einer Lehrerin mit ihrer Schülerin anhören, und wurde auch auf die Geburtstagsparty eines Freundes mitgenommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Verfasst von A&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;nne-Murielle Hollinger&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;*wurde aus Anonymitätsgründen geändert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1154417787323805398-5700092086632227164?l=couchsurfing-ma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/feeds/5700092086632227164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1154417787323805398&amp;postID=5700092086632227164' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5700092086632227164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1154417787323805398/posts/default/5700092086632227164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://couchsurfing-ma.blogspot.com/2009/01/bericht-andrea.html' title='Bericht Andrea* (Host)'/><author><name>couchsmurfer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13357172855964048054</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:bl
